Band 
Erster Theil A - C.
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393-394
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ANDREAS

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vom englischen Gruß rc. verfertiget,' auch den soge-nannten Lanonern magnum nebst andern Liedern ge-schrieben, welche man in der griechischen Kirche gesiin-gen. Seine Schrifftcn hat Franciscus Lomvefisius1644 zu Paris in fol. heraus gegeben, und zugleichvon seinem Leben und Wercken gehandelt. Es fehlenaber noch unterschiedene darinne. O.

ANDREAS Eboreniis, siehe Eborensis.

ANDREAS, ein Benediktiner - Mönch aus der erstenHelfte deS l2tenEeculi, war Prior in der Abtey Fon-tevrault, und schrieb de morte Robert! de Arbrillelo,welches Werckgen sammt dieses Robert! Leben in denAstis SS. 2; Fcbr. stehet, auch zu la Fleche 1641 in 4und zu Rouen 1668 in 8 bcsonoers gedruckt ist. Ea.

ANDREAS de Isernia, siehe Rampinüs (Andr.).

ANDREAS a S.Josepho, siehe Rolloti(Andr.).

ANDREAS de Longiumello , ein frantzösischer Do-minicaner von seiner Vaterstadt Longiucmeau, in derPariserDiöces gelegen, zugenannt, fiudirte zu Paris,und wurde I2Z8 nach Orient geschickt, die Dornen-Krone Christi abzuholen, die er auch glücklich nach Pa-ris brachte. Er verwaltete nach diesem noch andereGesandtschaften, als 124; nach Persien, und 1249an den Tartar-Chan, kehrte aber unverrichtcter Din-ge nach Acre, wo er den König Ludwig IX aus derSaracenen Gefangenschaft wieder frey antraf, undkam nach 125g nach Franckreich zurück. Wenn ergestorben, ist unbekannt. Man hat von ihm HterasErcalrhay aus der tartarischen in die lateinische Spra-che übersetzt, welche Peter Lergeron 1634 > m Fran-

% zösischcn ediret hat, ingleichen Erreras ad S. Eudovr-cum scriptas. Ech.

ANDREAS, ein Ertz-Bischoff zu Lunden und Primasin Schonen, aus einer adelichcn Familie in Seeland,reiste durch Engelland,Italien,Franckreich undDeutsch-land, wurde zu Paris Doctor Juris, und lehrcte eini-ge Zeit daselbst die Rechte. Nach seiner Wiederkunftwurde er Lanuri VI Cantzlcr, und endlich 1201 Ertz-Bischoff; schrieb loges icanicas provinciales ; jus le-Iandicum ; poëma de 7 ecçlefue sacramentis, dessenMöller in hypomn. adBartholinum de script. Dano-rum gedencket, und starb 1228 den 24 Junii; nach-dem er einige Zeit vorher sein Bißthum niedergelegt.Sein Hexameron, welches er in einem heroischen Car-mine geschrieben, liegt noch im MS. Stepbawus in no-tisadSaxonem grammaticum. La. Ea.

ANDREAS dé Luxemburgo, war aus einer kayser-lichen Familie entsproffn, wurde 1390 Bischofs zuCambray , nachgehends Cardinal, und starb 1396.Sein Tellamentum stehet in d' Acbery i'picilegio.Ea.

ANDREAS Lymvicus, siehe Eyrnvicus.

ANDREAS Marchianeniis, ein niederländischer Be-nediktiner-Mönch zu Marchiennes im wallonischenFlandern, war Prior dieses Klosters, schrieb de ori-gine rebusque gellis Francorum lib. 3, und starb UIN

l ^94, im 8Zten Jahr seines Alters. Sw.

ANDREA S de Modoetia,. ein italiänischer Domini-caner vonMonza, nicht weit von Meyland, daher erauch seinen Zunahmen hat, florirte um 1270, und hin-terließ Lecturam super Joannem? Sermones varios;commentarios in Logicam Le Ehylicarn, welche Schrif-ten vielleicht zu Meyland im Convente S. Eustorgii,darinne er in den Orden getreten, im Als. anzutref-fen. Ech. Fa.

ANDREAS de Moguen, ein spanischer Dominicanervon seinem Vaterlande im Aevilianischen zugenannt,siudirte zu Salamanca, gàb'eincn Mißionarium inMexico ab, bekleidete verschiedene Ehrenämter sei-nes Ordens, starb 1576, und hinterließ bißoria de S.Duihingo de la provincia de Mexico ; Sermones Jetempore&de lanctis, und lib. exemplorum, welchenoch im AIS', liegen. Ant. Ech.

ANDREAS a Monte, stehe Joseph Zarpati.

ANDREAS Novocastrenlis, ein engeüändischer Do-minicaner, lebte um 1300, unb schrieb commentariosin IV libros sententiarum, ingleichen in Boetbiuw deconsolatione philosophie; doch ist noch ungewiß, obersteres von des Ant. AnOse» Wercke unterschiedenoder nicht. Ea.

ANDREAS de NovocaRro, ein Provincial der Mi-noriten in Franckreich, von Neuchatcl an der Maaß inLothringen bürtig, lebte um 1300, wurde Doctor in-geniostffimus gcitsltltU, und schrieb Eornmentarium inlibrnrn prirnurn sententiarum, welcher 1514 zu Parisgedruckt worden. L. O. Ea.

ANDREAS, ein italiänischer Bcnedictincr-Abt zu Pa-lazziolo im Toscanischen, von Lucca gebürtig, hat im8teir Scculo gclebet, und das Leben S. Walfridi beschrie-ben, welches i» A. S. 15 Febr. und \\\ Mabillonii Sanct.Ord.Bened.T. IV stehet. Ea.

ANDREA S, ein Medicus und Historicus, »ach eini-ger Meinung von Palermo, war ein Anhänger des-Hcrophilus, hat um die materiam medicam , undsonderlich um die Botanik, durch allerhand Schrifftensich verdient zu machen gesucht, welche aber langstverlohren sind. Sein Buch de origine medi-ci-nce ist ebenfalls nicht mehr vorhanden, doch siehetman aus der dem Sorano beygelegten vira llippo-cratis , daß er darinne von demselben nicht zum be-sten gesprochen. Es scheinet, daß er zuletzt zu denEmpiricis sich gewendet; aus dem Lelso siehet manauch, daß er in der Chirurgie nicht unerfahren ge-wesen. Er hat wahrscheinlich zu den Zeiten des pro-lomäi philopacoriö floriret, doch irren sich diejenigen,die ihn lind den Anvronem vor eine Person gehaltenhaben. Seine übrigen Schrifften sind gewcst

liber »ffi auKfTÙi ; liber de iis que f.ilío credun-tur; de pastillo ; gloiTemata adNicandrum Clariumetc. Fa. Keil.

ANDREAS Perusinus, flehe deUviano.

ANDREAS de kerulio , ein Jtaliäner von Perugia,hat in der Mitte des r4Secnli gelcbet, und nebst an-dern wider das Edistum Ludovici Layari geschrieben,Bb z / davon