Band 
Erster Theil A - C.
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451-452
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bald gestillet. Er hielte die Gelehrten sehr werth,undgab ihnen grosse EhremSttllen mit vielem Besolde;doch verbotet-, der Sibylien Bücher zu lesen, weilsie der christlichen Religion fürtraglich zu seyn schie-nen. Von dem unter seinem Nahmen bekannten Itine-i-Lrio siehe oben einen besondern Artickel. Erstarb i6r,hatte disses Symbolum: Civein unum lervare malo,quam müle hostesperdcre. Aurelius Victor. JuliusCapitolinus. Eutropius.

ANTONINUS (Marcus Aurelius), mit dein Bey-namen ?bilolopbu8 , einer der besten heydnifchen rö-niischen Kayser, war zu Roni An. Christi 121 aus ei-nem ansehnlichen Hause gebohren, genoß einer treftlichen Auferziehung, und hörete bereits im 12 Jahredie Philosophie, in welcher er verschiedene Lehrmei-ster hatte, sich doch aber besonders an die Stechcos hielte. Er fieng bereits damale» nebst der Ver-besserung des Verstandes, auch seinen Leib durcheine strenge Lebms-Art, im Zaum zu halten an, undbrachte es in der Weltwcishcit sehr weit. Hingegenwar er der Rl-ctoric und Dialectic, weiche er vor blossesophistische Künste ansähe, so gram, daß er auch nichteinmahl die Anfangs Gründe derselben lernen wolte.Als er darauf wichtige Ehren-Stellen in dcr Republicnach einander bekleidet, bestieg er endlich den 7 Mart.161 den durch den Tod seines Schwicger-VatersAntonini pii erledigten kayserlichen Thron, welchener in Gescllschafft seines Tochter-Mannes JL Lommo-öt Veri löblich und siegreich besaß, bis er endlich An.180 wahrend des mit den Marevmannen geführtenKrieges verstarb. Seit seiner Regier-ltirg hat er ingriechischer Sprache 12 Bücher »? í««?«* oder Erin-nerung an sich selbst ausgesetzt, welche zerstreuekeSit-ten-Lehrcn nach den Grundsätzen der stoi 'chen Philo-sophie begreissen, und zum öfftern, am besten abervon Thoma Gatack'ero mit einer lateinischen Ueber-fttznng und gelehrten Anmerckungen , daran er 40Jahr gearbeitet, ediret worden. Ich. David Aölcchat Anno 1717 zu Aktors eine Dislèrt. de philoib-pliia M. A. Antonini Aug. in theoria 8t praxi ge-schrieben. Julius Capirolinus. PB. Fa. Han.

ANTONINUS (Marius), ausMaccrata,hat 1619resolutiones varias rerum practicabilium heraus ge-geben. K.

ANTONINUS (Pliilippus), ein römisch-catholischerGeistlicher, gcbohren zu Sarsina in Umbricn, lebte imAnfange des 17 Scculi, und schrieb in italiänischerSprache de Sastina antiqna; de triumphoromanoZLîridinio ; von denen das erste in dem Thelauro anti-quir. & historiar. ItalueTom. VII stehet.

» S. ANTONIO, ober Antonino (Ang.), ein Domi-nicaner von Florentz, ehe er noch zu Fiesole in den Or-den getreten, seinem Geschlechte nach Logvl genannt,studirte zu Salamanca in Spanien, gab hernach einenMißionarium in Ost-Indien ab, starb i6zg und hin-terließ rèlationes de Christian* religionis in Sinarumimperio statu. Ech.

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de S. ANTONIO (Bernardin.), ein Portugiese vonLissabon aus dem Orden de la Merccde, starb den ;Jul. l6z8, nachdem er Épitomen generalium redem-prionum captivorum, qu® a FF. Ord. SS. Triniraristact* tune; 'vida de Simano de Roxas heraus gegeben,auch viram Jo. de Contreras & Rochi de Spiritu S. 7inglcichen preciofo tesouro da ordern da SS. Trindadeilltb dejcripcion de Portugal in AIS. hinterlassen. Ant.’S. ANTONIO Patavino (Carolus), aus Aueona,hatun I 7 ©euti 0 gelebet, und 4 libros Epigraminatuin;unum iacrorum ; duos moralium; tres heroicorum;und quatuor jucundorum znRom,wie auch eiirBuchde arte epigxanamatica heraus gehen lassen. X.de S.ANTONIO (Christoph.), eilt spanischerRechts-gelehrter, war Cantzley-Advocat zu Granada, wurdeum 1520 ein Franciscancr-Mönch, und schrieb detriumpho Christi Jesu contra infidèles. Ant.a S. Antonio (Gabr.) , ein spanischer Dominica-ner, war ordentlicher Prediger zu Guadalajara, giengi;y4 als Mißionanus nach Indien mit, kehrte i;y8durch Ost-Indien über Malaga, wo er sich 2 Jahr auf-hielt, dann über Ceylon, Coromandel rc. nach Spa-nien zurück, langte 1603 5» Madrit an, und gab zu

Valladolid breve y verdadera ndacion de los sttccefjbsdel reyno de Camboxa 1604 ilt 4 heraus. Ant. Ech.a S. ANTONIO ( Petr.) , ein portugiesischer Fran-ciscaner-Mönch, lebte um i6zo, und schrieb el jardinefpirhiial tirado da doärina dos Santosty Varones jpi-ritaar.es. Ant.

ANTONIUCIUS, ober Antonuccius (Jo. Bapt. )’von Gubio, ein Eremite, und Lcetor publicus Lingväebrää in Neapoli, bekehrte viel Juden, und schrieb157g Catechefin pro dioecesiNeapol. Ja.ANTONIUS, ein portugiesischer Printz, gebohreni5zo, war ein natürlicher Sohn Ludewig Hertzogsvon Beja, und Enckel Königs Emannel von Portu-gall, suchte nach dem Tode des Cardinal -Hcnrici,PhilippoII dieCrone streitig zumachen, und ließ sich1581 zu Lissabon zum König ausruffen: wurde aberbey Alcantara geschlagen, und mnste nach Frcnckrcichflüchten, allwo er zu Paris 1595 den 12 August gestor-ben. Er hat tes Psiaimes de la confeßion de Dor» An-toine Roi de Portugal geschrieben, wie der Titel von derUeberseßung lautet, welche der Abt von Bellegarvedavon 1718, nebst einer Lebens - Beschreibung diesesPrintzen, heraus gegeben.

ANTON Ulrich, ein Hertzog zu Braunschweig undLüneburg, gebohren 1633 den 3 Oct., besuchte 165°die Universität zu Helmstädt, und verwaltete bey einertheologischen Promotion das Procancellariat. . §rvermählte sich 1666 mit der hollsteinischen Printzcßist -Elisabeth Juliana, zeugete dreyzehen Müder, regierte -anfängst h mit seineyr Herrn Bruder Ruvolpho Augu-sts, gemeinschaftlich, bekam aber nach dessen tödli-chenHintritt 1704 dieRegienmg alleine, führte in der,, fruchtbringenden Gesellschaft den Nahmen des Sjeg-prangenven, schrieb einige Romanen unter dem Titel

Arame-