Band 
Erster Theil A - C.
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aber hernach den Galgen abbrach, und über sein Grabeine Capelle bauete. Er starb um 688- HL.d’ AR BOIS (Sillac), stehe Sarasin.de ARBOLANCHE (Hieron.), ein Spanier vonTudella in Navarra, lebte in der Mitte des i6 Se-ruft/ und gab 1566 zu Saragossa eine metrische Be-schreibung des alten spanischen Königs Abidis in8 heraus. Anr.

de ARÏOLEDA ,& Cardenas (Alph.), ein Spanierin dem Anfange des 17 Seculi, war Doctor der Theo-logie und Canonicus ander Collegiat-Kirche zu Deau-mont, und gab Praßten de Sacrammtos y policia cc-cleßasiica zu Cuenca 1603 in 4 heraus. Am.ab ARBORE (Dom.), ein Dominicaner von Antwer-pen, war Licenciât Thevlogiä, schrieb in niederländi-scher Sprache de confraternitate roiarii, und starbin seiner Vaterstadt 2 Mertz 1640. Ech.ARBOREUS (Jo.), ein sorbonnischer Theologus vonLaon bürtig, hat in der Mitte des 16 Scculigeiebet,Und Theoibphiam ; Comm. in quinque voces Por-pliyrii 3 Comm. in Aristocelis categorias & iibrumde interpreratione; Comm. in Cant. Canticorum;in Ecclcsiasten; in Proverbia ; IV Evangelistas;Comm. ad epistolas P. l aust! AndreUni ; Comm. inomnes Pauli epistolas; contemplationes idiotae deamore divino ; de virgine Maria ; methodum cpn-feilionis ; paraenefm ad pœnirentiam und dialecticamgeschrieben. Hend.

ARBORIUS (/Emilins Magnus), ein berühmterRedner, dessen Schwester eine Mutter des PoetenAusonir gewesen, stammete seinem Geschlechte nachaus der Stadt Antun, war aber in demjenigen Theilvon Gallien, welches Novempopnlania genennetwurde, um das Jahr 270 gebühren. Er traff in sw«cr Jugend eine vortheilhaffte Heyrat, und lehrtezu Toulouse, wo sich auch die kayftrliche PrintzcnDaimackus, Lonftantinuo und Anniballianus seinesAnterrichts bediente», mit besondcrm Beyfall. Esscheint, daß er sich hierauf nach Narbonne gewendet,und daselbst gleichfalls die Redekunst öffentlich vorge-tragen. Dieses aber ist gewisser, daß er sodann nichtnur in Gallia Narbonensi und Novempopulania, son-de! n auch in Spanien seine Beredsamkeit vor Gerichtsattsam gewiesen, und hierncchst von dem Kayscr Lon-stannno nach Constantinopel beruffen worden, wo ergrosse Ehre und Reichthum erlanget, lind endlich umdas Jahr 335 mit Tode abgieng. Sein Leichnamwurde von dem Kayser aus besonderer Hochachtungnach Gallien abgeschickt, um bey seinen Voreltern be-graben zu werden. Sidonias hat angemerckct, daßer in seinen Reden sehr regelmäßig gegangen, und sichdadurch vor allen andern Rednern seiner Zeit hervor

gethan. Hißoire liter, de let France. HL.

ARBRISSELLES (Roberr), siehe Robemis d’Ar-briíìèl.

ARBUTHNET (Alexander), ein Schottländer vonMernch gebohren 153H, studirte zu Aberdeen, übte

AROAVL8 ARCAS 500

sich darauf ; Jahr in den Rechten unter dem Lujacioin Franckreich, und kam, als er die Würde eines Li-cenciats erlanget, 1563 nachSchvttland zunick. Weildie rcformirte Lehre damahlen die Oberhand hatte,bekannte er sich auch dazu, und legte sich so fort aufdie Theologie, wurde nachgehends auch zum Predi-ger ordinirt, und um i;68 zum Pfarrer zu Arbuth-nok und Logy-Buchan bestellet, nicht lange darnachaber zum Principal des Collegii regii zu Aberdeen ver-ordnet. Seit der Zeit führte er in verschiedenen geist-lichen Versammlungen das Directorium, und 1583gab er Luchanani Historie heraus, schrieb auch zweyomiones de origine 6c dignitare juris, und starb den2o Oct.i;8z. B.

ARCADES (Marius), ein JCrus, schrieb interpreta-tionem L. I Cod. de edendo, welche in Ev. Ottonisthés. jur. roman. Tomo V stehet, allwv V01N Autoremehr Nachricht zu finden.

AR CADET, oder Arcadelt (Jac.), ein frantzösischccComponistim i6Seculo,war einScholardesJosqvin,und edirte Canriones gallicas, wie auch 3, 4, 5 und7 stimmige Missen.

ARCADI US, ein Grammaticus zu Antiochia, hateine Orthographie, ingleichen ein Onomasticon ver-fertiget. Sein opéra grammatica, die aus 19 Bü-chern bestehen, liegen in der königlichen Bibliothek zuPariS in MS. sein Buch aber i»'w ist verlohrengangen. S. Sre. Fa..

ARCADIUS, einBifchoffzuConstantz inCypern, im7 Seculo,hac das Leben SirneonisStplitä des jüngern,der 596 gestorben, beschrieben, das aber verlohrengangen. Man hat von ihm eine Epistolam fynodicam,und einige legen ihm auch die Or. de vira & cerra-minibus S. Joannis Chrylostomi bey. Fa.

ARCADIUS (Franc.), ein genuesischer Medicus ausder ersten Hclffte des 17 Seculi, hat Paraphrasin nie.dicina* fanctorianae heraus gegeben, Ol.

A R C JE U S, siehe Arce und Arze.

ARCAMONIUS (Arellus), ein neapolitanischer &delmann und Herr von Borello, wurde Rath beyFerdinand I, welcher ihn als Ambassadeur an dieRepublic Venedig und an den Pabst Sixtum IV sen-dete. Er schrieb fopra h conßitumni del regne, undstarb 1500. To.

ARCAMONIUS (Ignatius), einJesuite, aus demneapolitanischen Gebiete, gebohren 1614, gieng nachOssJndicn, starb zu Goa in hohem Alter, und ließPredigte» rc. AI.

A R C A N D A, oder Arcandus, oder Alcandrinus > einAraber, war ein guter Astrologus, und schrieb deve-riraribus & pnedictionibus astrologie 8c prscipu enativitatum, so zu Paris 1542 gedruckt, und zu Ley^den 1625 wieder aufgelegt worden. Hend.

ARCANUEUS (Joch siehe Arculanns.

ARCAS, oder Arcades (Fabius), ein JCrus zu RondMit dem Beynahmen de Narnia, lebte am Ende des16 Seculi, schrieb decistones aureas und rr. rerurn

criini'