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weil sie gleich vor 1022 Jahr gebauet ge-West/ in griechischer Sprache geschrieben. Vo. S.
Meurs.
ASINIUS (Joh. Baptista) , ein Eqvcs auratus, vonFlorentz, war Juris casarei Pros. zu Pisa, lebte in derMitten des 16 Seculi, und schrieb de executionibu;Lc procestibus executivis; sä He. pandect. de reli-giosis & fumtibus funerum ; prasticam aureara ; pro*cefl'um judiciarium ad jus municipale totius Europ.c,und erzehltindcmBuche de executionibus c. 133 dasAlter seiner Familie gar umständlich.
de ASISIO (Joh. Ludewig), ein Juriste, hat 157gdeciliones causarum perustnarurn Le Urnbri« herausgegeben. X.
ASIUS, ein alter Poete von Samos, hat ein opus ge-nealogicum, wie auch die Fabel des Metabi und derMelanippes in Versen hinterlassen. K.
A S I U S (Nicolaus), ein Philosophus und Medieus vonCremona, lebte zu Anfange des 16 Seculi, und hin-terließ außer andern libros II contra curatores mor-borum prsstigiosos, die aber vermuthlich noch nichtgedruckt sind. Ar.
ASKETLE, oder Asketellus, oder Chetellus (Wil-helm), ein englischer Priester in der ersten Helffte des14 Seculi/ hat ein opus historicum tripartitum ge-schrieben. Bai. Pit. Vo. Fa.
ASKEW, oder Ascough, (AEgeon), gebohren 1576,einPrediger in Greenwich/ war in Patribus und profanautoribus sehr versirt/ und schrieb in englischer Spra-che de reâo usu Patrum & eruditionis profana;. Wo.
ASKEW, ober Ascough (Anna), eine Engellanderin,war aus einer vornehmen Familie in der engellandi-schen Provintz Lincoln entsprossen, und der reformir-ten Religion eifrig zugethan, musie auch deswegen zuLonden ins Gefängniß gehen; wurde zwar wiederumauf freyen Fuß gestellet, muste aber,weil sie von ihrenMeinungen nickt ablassen, und die Lehre der catholi-schen Kirche nicht annehmen woltc,aufs neue ins Ge-fängniß nach Newgat, worinne sie unterschiedlichegeistliche Schrifften verfertigte. Ohngcachtet man sienun durch hefftige Marter und freundliches Zuredenauf andere Gedancken zu bringen suchte, so blieb siedoch beständig, und ließ sich 1546 öffentlich verbren-nen. Larray Inst. d’ Angleterre.
ASLACUS (Conradus), ein lutherischer Theologus,»bohren zu Bergen in Norwegen den 28 Irrn. 1564,egcrb sich 1584 auf die Universität Coppenhagen,gieng von dar 1592 zu Tpchone de Brahe, und be-diente sich dessen Untcrrichtung, worauf er An. 1593eine Reise nach Deutschland, Schweiß, Franckreich,Engeliand und Schottland antrat. Nachdem er An.*599 wieder zurück nach Coppenhagen gekommen,wurde er das Jahr darauf zum Professor der lateini-schen Sprache ernennet, und 1622 bekam er dieProftßion der griechischen Sprache dazu. Hieraufwurde er An. 1627 Professor Theologiä, und nahmden Titel eines Doctoris an, da er denn 1614 seinemGelehrt. Lexic. T.l.
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Collegen 3 \e(emo sowohl als Coccio einige Irrthümervorwarfst dahingegen Resenius ihn des Zîestoriani-smi beschuldigte. Es wurde aber diese Streitigkeitauf dcr Reichs-Versammlung zu Coldingen von Lhri-stiano IV beygelegt. Er hatte auch einige Anfech-tungen, weil er die Philosophie aus der Bibel herlei-ten wolte, und zu dem Ende physicam und ethicammosaicam heraus gab, starb 1624, den 7 Febr. undhinterließ ausser ietztgcdachten einen Tractat de ele-
ctione; de natura cœli triplicis, acrii, llderii, perpe-tui ; de dicendi 8c dist'erendi ratione, welches letztere1622 den 2 Dec. zu Rom unter die libros prohibitosgesetzt worden; de stderum ortu 8c occasu poetico;de natura Christi triplicis; grammaticamhebraicam ;theses theologicas de sacra Scriptura perfecHone &traditionibus non scriptis ; disputätiones de mundo,Immanuele, S. Scriptura &c. Orationes. Ba. Vin.
ASLOV (Trogill. Nicol.), eilt norwegischer Priesteraus der Mitte des 17 Seculi, Hat pfosodiam gra-cam und salve Noricum ad regemFridericum IIIge-schrieben. Hend.
A S M u N D (Tycho), ein Priester zu Coppenhagen, undhernach Bischofszu Landen, starb 1586, 25 April, im64 Jahr. Vin.
ASOPODORUS, ein Poete von Phlius, der nachdem Anchca Lindio viel in der Poesie soll erfundenhaben. Ar.
ASOTUS (Petrus), schrieb 1593 ein Manuale cleri-corum, Wie auch vorher 1555 contra confeslionemWittebergensem, daraufaber Joh. Brentius geant-wortet. L.
ASPALDUS (Galfredus), ein englischer Mathemati-eus und Philosophus, lehrte zu Oxford, und schrieb
Comm. in Aristotelem de generatione. WkNN er ei-gentlich gelebet, ist ungewiß. Pit. Fa.
ASP ASM, eine griechische Aertztin, hat von denKranckheiten der Weiber, und sonderlich der Schwän-gern und Gebährenden geschrieben, welche Bücheraber längst verlohren sind. Doch hat Aetius ausdenselben unterschiedene Fragmenta vom Untergängeerrettet, und solche 1 c trab. IV Serm. IV hin undwieder eingeschaltet. Le Llerc meinet, daß dieseAspasta eben diejenige sey, welche bey dcm Lyro undArmperpe als Maitrcsse in grossen Gnaden gestan-den, deren Aelianus gedencket. Cle. Ke.
ASPASIA, von Mileto, Arxiochi Tochter, so in bebRhetoric, Philosophie und Poesie wohl erfahren ge-west, war erst des periclis Maitresse, und hernachFrau Sie hat ihn in der Rhetoric, und Socratemauch in der Philosophie informirt. Ihr Lebenhat Paulus Lcoparvus lateinisch nebst andern 1556zu Antwerpen in 8 ediret. Eo verdienet auch desGrafen de Bievre histoire des deux Afpastes, femmesillustres de la Grece , avec des remarques historiques ist?critiques , so 1736 zu Paris in I2 gedruckt worden,S-,-s-NI»wà ASPA _