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promovendum initam aus dem Italiänischen ins iatteinische übersetzt,und ist 1685 den6Dec.im74tcnJahrgestorben. Al.
A V A N T IU S (Carolus), ein Sohn >. Maril Avan-t'ú, gcbohren zu Rovigo, war ein berühmter Medi-cus, der sonderlich in Erkenntniß der Kräuter sehrerfahren gewest, und schrieb 1649 notas in ccenam B.Fiann. K.
AVANTIUS (Joh. Xlarins), ein Rechtsgelehrter, ge-bohren 1549 den 2z Aug zu Rovigo, hat nach geleg-tem Grund in der Grammatic, bey Riccobono dieDicht-und Redner-Kunstgelernet, und nachdem erzu Fcrrara anfangs die Philosophie und Theologiegehöret, zu Bologna den Grund zur Rechtsgelahr-heit gelegt, zu Padua die Doctor - Würde erlanget,und in seiner Vaterstadt practicirct; altwo er auchFiscal geworden. Er starb nach vielen Widerwärtig-keiten 1622 den uMertz, und hinterließ hiiloriameccleiiasticam a Lutheri apollasia ad sua usque rem-pota ; conlilia criininalia & civilia; lateinische UNditaliänische Gedichte rc. Tom. Pap.
d’ AVAUX, |ief;e Felii)ien(Andr.).
d’ AUßEN AS, siehe Palleur.
d’ AUBENTON (Wilh.), ein Jesuit, verwalteteverschiedene Ehren-Stellen seiner Societät, wurdedarauf frantzösischer Aßistent z»Rom, endlich KönigsPhilippi V in Spanien Beicht-Vater, und starb 172z
. im August, im 7<)tcu Jahr. Er hat einige Leichen-Redeu und das Leben Joh. Franc. Régis geschrieben.H L. -
AUßER} (Antonius), ein gelehrter Frantzosc, gcboh-ren 1616 den .18 May zu Paris, wird vonAncillcirfälschlich Eudewig geiicnnet, legte sich sonderlich aufdie Historie, und ob er gleich An. 16; > unter die Ad-vocaren des Parlaments zu Paris und königlichenRaths aufgenommen wurde, verwaltete er doch diesebeyde Aemter nicht, indem er das Studircn den un-ruhigen Geschätzten vorzog. Anfangs wolle er Ciac-conii hitloriam Cardinalium ins Frantzösischc überse-tzen ; änderte aber seine Gedanckcn, und schrieb selbsteine General - Historie der Cardinälc, davon er An.1642 den ersten Theil dem Cardinal Richelieu drdicir-te. C.nige Jahre darauf folgten 4 aildere Tomi, wel-che er dem Cardinal Mazarini zuschrieb, welcher ihmzur Erkenntlichkeit eine Pension von 400 Pfundenverehrte, so er über 50 Jahr genössen, schrieb auchde la preeminence des: rois de France, ßf de leur pre-feettcc für PEmpereur ßf fur k roi d'Espagne ; l’hi-ßoire du Cardinal de soyeuse; l bißoire du Cardinalde Richelieu; de jujles pretenjions du roi de Francefur P Empire, welches Buch in Deutschland ein gros-ses Aufsehen verursacbeke, und da man sich deswegenan dem französischen Hose beklagte, den König bewog,dessen Verfass'r in die Bastille setzen zu lassen, worin-nc er aber wohl gehalten, und bald wieder auf freyenFriß gestellet wurde. Es haben auch >(,. V-ip-ping, Nie. Martini und andere diesen Tractat widcr-
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leget. Seine übrigen Schrifften sind traité de la di-gnité de Cardinal ; traité dela regale; bißoire daCardinalMazarin. Er hat auch ein Tage-Rcgisier von der Regie-rung der frantzösischen Könige von ssudovico S. an bisauf Larolum VIII hinterlassen. Er war auflcror-dcntlich fleißig, stand alle Morgen um 5 Uhr auf, siu-dirte bis Abends um 6 Uhr, war dabey sehr gesund,und brauchte in 50 Jahren keine Artzncy. ^EinigeZeit vor seinem Ende fiel er über die Brücke von S.Michael hinunter, und koutc sich von diesem Falle umso viel weniger erholen,weil erwcdcr einen Mcdicumannehmen, noch auch sonsten eines Mittels sich bedie-nen wolte. Er starb 169; den 29 Jan. im 79 Jahr.Journ. Lo. And. Nie.
AUBERI (Benjamin), ein Herr vonMaurier, war derreformirten Religion zugethan, lebte zu Anfang des17 Seculi, war anfangs willens, sein Leben ruhigauf seinen Gütern hinzubringen-; bekam aber uachgc-hends eine Begierde zu einigen Ehren-Stellen zu ge-langen; wurde königlicher Staats-Rath, wie auchAmbassadeur in Holland und Engclland, und starb1636 auf seinem Gute Maurier. Er wird wegen sei-ner Klugheit sehr gerühmt, und hat verschiedene schö-ne Reden 1617, 1618, 1619 gehalten', welche seinSohn Aouis 2lubcri heraus geben woll-.n, aber dar-über gestorben. Grsriur, war sein guter Freund, wieman denn in besten epillolis all Gallos viel Briefe fin-det, die er an ihn geschrieben. Ane!.
AUßER! (Cut.), ein Pariser aus der Mitte des 17Seculi. war Prior des Klosters St.Philibert, undgab paraphrase für le Pater noßer ßf l'Ave Maria JUParis 1643 in 12 heraus. Car.
AUBERI, oder Albertinus, (Claudius), nn’f dem Zunah-men Triuncuranus , ein Medicus und Professor Phi-losophiä zu Lausanne, lebte gegen Ansgang des iLtcmSeculi, und schrieb Traft, de Concordia medico-rum, dariunc er die Galenicos lind Chemicos zu ver-einigen flicl)fe ; organumdoftrinarum II logicam ; gabauch ’Fbeoduri Dncee hafearis rr. de conimunicatio ,;e
naturali, aus dem Griechischen ins Latein übersetzt!ingleichen Theopbraßi diarafteres feu notationes nK>'rum heraus. Anci.
AUBERI (Jacob), ein berühmter Parlaments-Advo-cak zu Paris, zur Zeit Königs Henrici II im 16 St-culo, und Herr von Moncrcau in Anjou, ist des vor-hergehenden Denjanchit, GrcssVaterü Bruder gewisshat sich durch einen Proceß der Inwohner zu Cabric-rcs und Mcriudol, welche er vertheidiget, und davonbißoire de V exécution de Cabriercs ßf de Meri»d°bßf d'antres lieux de Provence, zu lesen, sonderlich be-rühmt gemacht; und ist hernach als königlicher AM-basseur nach Eugelland gegangen. Anci.
AUßER!, siehe Aubry.
AUBERI (Job. Heinrich), ein Poete aus Bourbon tttFranckrcich, trat in den Jesuiter-Orden, lehrte dieteras humaniores gantzer 20 Jahr , gab einen Prec/ger bey verschiedenen vornehmen Herren ab, scEvtcU '