Band 
Erster Theil A - C.
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663-664
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66; AURIBELLI AURIFABER

logecicam de nativirate S. Agathas; de variisSicili*civitatibus & rébus; Exercitia academica ttt 2Thkl-letl ; discursus historiens de Sanctis panormitanis ;indicem alphabeticum civitatum antiquarum & no-varuin Sicilix; volumen carminum tragicorum Scdramaticorum ; volumen lucubrationum academica-rum, und starb 1710, 6 Dec. unverheyrathet zu Pa-lermo. bile. AI. 01.

AURIBEEEI (Alartialis), ein Dominicaner von Avi-gnon, trat daselbst 1424 in den Orden, wurde 1437Doctor Theologiä, 1439 Prior seines Profeß-Hauses,um 1445 Provincial von Provence, 1453 Ordens-General, hielt 1459 ein Ordens-Capitcl zu Nimagen,wurde auf falsches Angeben von Pro II ab-, vonPaulo II aber 146; wieder ins Generalat eingesetzt, undstarb zu Avignon 21 Sept. 1473, ungefehr im 70 Jahr,und hinterließ officium pro festo S. Vincentii Fer-rerii und epistolas encyclicas. Ech.

AURICH ALCUS (Franciscus), ein berühmter Me-dicus zu Verona, wurde zu Padua 1493 MedicinäDoctor, und schrieb de medicamenäs feiectis juxta

1 partes affectas, hinterließ auch unterschiedene Consiliamedica. Ke.

de AURICURIA (Rudolphus), hat 1559 über dieBücher institutionum juris commentiret. K.

AURIEAIAIA (Thomas), ein Jesuit von Neapolibürtig, war Professor Literarum hnmaniorum und

Theologiä, schrieb domiciliurn anima: in vulneribusChristi ; Christi servatoris gratias hominibus colla-tas ; meditationes pias ; Sommas &' sagittas amoro-sas erga Aíariam; memoriam perpetuam B. V. inquotidianis actionibus ; de 7 festis B. AI. V. Ale-moriale See. in 2 TvMis; historiam 8 c vitam S. An-na:; memoriale Clericorurn; affetti scambievoli trhla vergine santijjtma e suoi divoti in 2 TvNlis, UNdstarb 1671, 26 Nov. im 57 Jahre. AI. To.

AURIFABÈR (ALgidius), siehe Faber;

AURIFABER (/Egid.), ein Carkhauser in Seeland,war Vicarius seines Ordens - Convenks zu Ziricsee,schrieb opus exemplorurn, welches er den Predigernzum Besten zusammen getragen ; de Iaude Carthuiîa-na; Sermones de tempore & de Sanctis, und starb1466. Sw. A. Fa.

AURIFABER (Balthasar), siehe Goldschmid(Balth.).

AURIFABER (Andreas), einMedicus/gebohren 1512zu Breßlau,siudirte zuWittenberg,ward alldaMagister,kam i; 4 oalsRector an dieMarienschulk nachDantzig,ferner als RectornachElbingen, gieng 1544 nach Ita-lien, auf Kosten des Marckgraf Albrechts von Bran-denburg, allda die Medicin zu treiben, war i;46Hof-Medicns gedachten Marckgrafens,und verwaltete dieProfcßionem Physices und Medicinä auf der Acadé-mie zu Königsberg, ward endlich Pros. Medicinäprimarius, wie auch Leib-Medicns des Marckgra-fcu. Er war AnVr. Osianders Echwieger Sohn,und wurde, als dessen Lehre von der Rechtfertigung,

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Unrnhe erweckte, an etliche deutsche Höfe geschickt, de-ren Theologorum Bedencken einzuholen. Er hatden Pbamonett; de cura canum mit Noten und var.lect. heraus gegeben ; auch historiam fuefcini geschrie-ben, welche von seinem Artverwandten Lauc. Schol-jio dem 4ten Buche der confstiorum & epistolarunieinverleibet worden, und ist 1559 den 12Dcccmbr. plötzlich gestorben, indem er, als ihn derFürst den nechst folgenden Tag an den König vonPolen verschicken wollen, und ihm deswegen auf dasSchloß gefordert, eben an diesem Orte in der Cam-merer Gemach darnieder gefallen, und todt geblie-ben. Hart. seltner im Leben Hanns Luffts. FrL.Fant. Arnold.

AURIFABER (Joh.), ein lutherischer Theologus,2lndr. Aurifübers jüngerer Bruder, gcbohren 1517,30 Jan. zu Brcßlau, allwo sich seine VorfahrenGoldschmied schrieben, studirte zu Wittcnberg, wur-de daselbst 1538 Magister, und weil er sich in derMachest, Philosophie und Sprachen hervor that,nach einiger Zeit daselbst Adjunctus Facult. Phil. :hernach 1550 Professor Theologiä und Pchîor zu St.Nicolai zu Rostock, nachdem er vorher zu Wittcnbergden Gradum Doctoris Theologiä angenommen. DerHcrtzog von Mecklenburg schickte ihn gleich nach An-tritt seines Amtes nach Lübeck, die unter dem Mini-sterio entstandenen Streitigkeiten beyzulegen: Durchderen glückliche Endigung er sich bey de» Lübeckern sobeliebt gemacht, daß sie ihn nöthigen wollen, die da-mahls erledigte «stelle eines lübeckischen Superin-tendenten zu bekleiden: wiewohl sie nichts weiter vonihm erhalten, als daß er etliche Monat in Lübeck ge-blieben, des verstorbenen Superintendenten, DoctorBoni Stelle in Predigen vertreten, und der Jugendin der Schule die Epistel Pauli an die Colosser erklä-ret. An. 1551 gieng er wieder nach Rostock, undwurde 1554 nebst andern Gottes-Gelchrten nach Kö-nigsberg gefodcrt, die osiandrischen Streitigkeiten bey-zulegen, und wurde daselbst Pros. Theol. worauf mantf>n 1555 zum Präsidenten des samländischen und po-mesanischen Bißthums, auch endlich gar zum Bischossmachte. 1567 zohe er als Pastor der Kirche zu St>Elisabeth, undInspector der evangelischen Kirchen undSchulen nach Breßlau, starb aber 1568,19 Octoberan der Wassersucht. Er hat als Pastor und Profes-sor zu Rostock die mecklenburgische Kirchen-Ordnungzusammen getragen, so hernach im gantzcn Fürsten-thum eingeführet, aber nicht lange behalten worden.Gleiche Mühe hat er auch bey der preußischen Kir-chen-Constitution angewendet. Fa. Hart. Fr. Grapuevangelisches Rostock.

AURIFABER (Joh.), c i« lutherischer Theologus,aus dem Mansfeldischen, sonst Goldschmid genannt,gebohren 1519, wurde von dem Graf Albrecht vonMansftlb 1537 auf die Académie nach Witten-berg geschickt, und 1540 zurück beruffen, dessen jungeHerren zu informiren. Im Jahr 1544 wurde ergräsiicher mansfeldischer Feld-Prediger bey dem da,

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