AYRES
AYRMANN
675 AYMONT
AYRROLA 676
A Y M ONT, ein Mantel-Träger des Königs in Franck-reich, war citt Mann von angenehmer Aufführungund sehr artigen Einfüllen/ worüber er den Nahmeneines Generals über das so genannte Regiment dela Calotte, wovon die Beschreibung in einem eigenenBuche heraus gekommen, erhielt, und starb 1731, 5May, im 80 Jahr. NZ.
AYMUS (ßaptista), ein italiänischer jCtus, von Par-ma, studirte zu Bologna, promovirte auch daselbst,und schrieb in seinem 30 Jahr 1570 einen Tractat«ie aliuvionibus, welchen Ahasvérus Fritsch nebstandern gleicher Materie 167z zu Jena auflegenkästen.
A Y N S C O M ( Franciscus Xaverius), ein Jesuit, ge-bohrcn zn Antwerpen 1624, lehrte dieMakhesin,starbin seiner Geburks-Stadt den 8 Dec. 1Ü60, und schriebl6)ü eine expositionern geornetricarn quadratura-rum cii'cüli. AI. K. *
AYRA y Ferrer (Jo.), ein spanischer Dominicanervon Saragossa, florirte zu Anfang des 18 Seculi,war Doctor der Theologie und Professor zu Huesca,wie auch des pabstlichen Legaten Thcologus, und derNunciatur in Spanien, ingleichen des Ertz-Biß-thums von Saragossa Examinator synobalis undRector des Couvents zu Saragossa. Er hat novam
Le accuratarn regni Aragonix cum confinibus descri-ptionem m Paris 17x5 tu einer Tabelle in fol. her-aus gegeben, welche er ohne Zweifel durch ein undandere Schrifftcn mehr wird erläutert haben. Feh.
AYRAULT (Petrus), siehe Aerodius.
AYRER (Christ. Henr.), ein Medicus, hat 1594 ci-lié Information eines Medici, der plchcticiren will,verfertiget. K.
AYRER (Jac.), ein Juriste in der letzten Hclsste des16 Seculi, hat 1599 de homicidio, und de errorecakuli , ingleichen historischen Proceß des Teufelswider Jesum geschrieben. K.
AYRER (Joh. Georg.), ein JCtus, lebte in der erstenHclsste des 17 Seculi zn Jena, und schrieb de con-curlu aftionis rei perfecutorix ac pcenalis mixtx ;de expeftativis feudorum Lcc.
AYRFJR (Melchior), eilt Mathematicus, Chymicnsund Medicus, gebohren zu Nürnberg 1520,10 April,hat zu Erfurt, Wittcnberg und Leipzig studirt, zuBologna den Gradum Doctoris angenommen, zitNürnberg practiciret, unterschiedliche mathematischeInstrumente , wie auch einen globum terrestrem&cœleslem.fo von Meßing gemacht,und verguidet wor-den, verfertiget z welcher in der Bibliotheck zu Nürn-berg annoch aufbehalten wird,und ist 1579,17 Mertzgestorben. Er.
A YRE8 (Franciscus), ein Jesuit, gebohren zu Amy-rira in dem Priorat Crato in Portugal! 1598, istRector des Collegii zu Faros im Königreich Algar-bien gewcst, und nachgehends seines Gesichts be-raubet worden; hat aber doch , ob er gleich blindgewcst, directorium spiriruale in viam cœli; thea-
trurn divinorum triumphorum contra ingratitudi-. nein hominum ; imaginent prudentium & spéculumignorantium s exempluria metaphorica originis vir-tutum; parallela academica; epitomen spiritualemomnium, qux ciiristianus credere, feite & operaristehet, geschrieben, und ist 1664,11 Nov. im 6z Jahrezu Lissabon gestorben. W,d.Al.
AYRMANN (Christoph. Friedrich), ein Historiens, ge-bohren 1693 den 3 Mertz zu Leipzig, zohe, nachdemernt der Schule zu Torgau studirct, 1712 auf dieAcadémie nach Wittcnberg, ward allda 1712 Ma-gister, 1717 aber Adjunctus Facultatisphilosophica,1719 erhielt er vom König Augusts H eine Gcneral-Anwartschasst auf die erste ledig-gewordene philoso-phische Profcßion,ward aber 1720,da er sich anschick-te ein: Reise nach Holland zn thun, zum ProfessorHistoriarum nach Giessen bcruffcn, welches Anit er1721 antrat. 1726 ward er fürstl. Hessen-darm-stadtischer Historiographus ; und da er nebst HerrnGchminckcn und Estor auf ssürsil. Befehl eine hcßi-sche Historie schreiben solte, wurde ihm insbesonde-re aufgetragen, die Feder zu führen und den Auf-satz zu macheit. 1733 erhielt er von der AcadémiedicAufsicht über die von dem jüngeru Pros. Majoan die Universität vermachte Bibliotheck, und 1735das ordentliche Amt eines Bib'iotheearii der Uni-versitäts-Bibliothcc, welche beyde Bibliothecken er
" in gute Ordnung gebracht. 1736 watd er zum Pri-mario in der philosophischen Facultat erneuuct, undstarb 1747 den ozten Mertz. Seine Schrifften sind:Sylioge aneedotorum , welche aus 12 oder 11 Thei-len bestehen solte, davon aber nur der erste zur Zeitheraus gekommen notitia monasteriorum 8c eccle-liarum Haffix veterum ; Einleitung ;ur heßische»Historie,' Bericht von seinem Leben und Schriff-ten; idea philologix &: studii philologici ; distbrta-tiones 2 de llelio Eobano Hestb ; diipp. de diaîe-ctica veterum; de corporum cœlestium natura &motu ; de cultu idoîelatrico veterum Germanorum;de genealogiis antiquis familiarum Haffix; ste ori-ginibus germanicis ; de sicuIaDionysiorumtyranni-ste ; de montis Tauni vero in Haffia litu ; de 1 ité-rant rx elegantioris statu in Haffia ; de ludis Rorna-norum secularibus ; de christianisme vero 8 c falso ;de incertis nonnullis historix antiqux ; Sicilimentaad historiant M. Conradi Marpurgeniis ; Consiliumde genealogiis antiquis familiarum Haffix nobiiiumentendis , exemplo familix de Sassen declaratutn»progr. de librís rarioribus bibliothecx gieilensis»programmata; orationes; carmina. Es gab Michunter dem Nahmen Germaniei Sineeri einige AU-ctores Clafficos, als Mellcjum patereulum, FloruM,Eutropium, Jul. Casarem, Svetoniunt mit deut-schen Noten heraus.
st' A Y R O L D (Petr. ), siehe Aerodius, (Petr.).
AYRROLA (Lud.), ein neapolitanischer Dominica^ncr zu Ausgang des 17 Seculi, hat s «rco cekßStfttMtll. Ech. AySM *