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norum signisicarione &c. verfertigte. Er ist darauf1586 Abt zu Gvastalla worden, und hat sich völligauf das Jus canouicum, Lesung der Patrum, ConcilHerum, und Erlernung der orientalischen Sprachengeleget, eine Ueberfetzung der 5 Bücher Mosis nachder chaldäischen Paraphrasi, nebst einem Gommenra-rio, wie auch einer Ueberfetzung des Buchs Hiob, undder Klag-Lieder Jeremiä aus dem Hebräischen, nebstAnmercklingcng füllst Bücher de nova Gnomonice;lib. VI de aula ; de firmamento & aquis ; de legibusferibendœ historiae ; epistolas in quibus cum aliarumartium, tum philosophiac prxcepta illustrantur ; di-vinationem in tabulam ceneam eugubinam ; scho-lia in Heronis Cresibii relifactiva ; eine Ueberstrtzung von Quintus Calaber &c. verfertiget. Er hat auchan einer geographischen und historischen Beschreibungder gantzen Welt zu arbeiten angefangen, worauf er1617,12 Oct. gestorben. Man will bey 100Bücherzehlen, die er gedruckt, oder im Manuscript hintcr-lasten. Er soll auch 17 Sprachen verstanden, undin der Poesie viel gethan haben, wie il Lauro undNautica bezeugen. Sein Leben hat G. M. Lrescim-beni ausführlich zn beschreiben versprochen; undJsi-dorus Graffus , ein Doctor Theologiä, hat 1717 zuParma davon eine Beschreibung heraus gegeben. Sohat auch Fabricius Scharlsncinus eine Historie des-selben verfertiget. En B.Cra. Ghil.Pap.
B ALD US (Camillus), aus Bologna,woselbst er Pro-fessor Philosophiä und Medicus gewest, schrieb aussereinigen italiänischen Wercken einen Comment, in Phy-siognomica Aristotelis, wie auch de humanarumpropensionum ex temperamentis prxnorione ; Com-mentarium de naturali ex unguium inspectrione prx-
sagio &c. und starb 1634, ttn 87 Jahr. W,d.Ghil.
BALDUS (Francisais), Baldi de Ubaldis Sohn,und Professor primarius zu Perugia, schrieb Gonsilia,die in feines Vaters seinen mit stehen. 3a.
B ALDUS (Francisais), noch ein anderer Professor zuPerugia, ward Auditor Rotä Rom. 1610, schriebDecisiones rotules, und starb den 17 Mart. 1626, im72 Jahr. 3a.
B A L D U S (Guido), siehe Eeneamatus.
LALDUS (Joh.), ein Dominicaner zu Gubioim An-fang des 14 Seculi, schrieb totius orbis terrarumdeseriptionem ; divisiones regnorum atque provin-eiarum & horum historias ; historias fui temporis,
welche zu Gubio im M8. liegen sollen. Feh.
8 ALDUS de Ubaldis, oder auch Baldus de Perugiavon feiner Vaterstadt zugenannt, (Pecrns),ein berühm-ter JCtus, gcbohren zu Perugia 1323, legte sich an-fangs auf die Medicin, hernach aber auf die Jura;war ein Discipel des Lartoli, dessen Glantz er durchseinen Ruhm vcrdunckelte, und zu Perugia, PaduaUnd Pavia die Rechte mit solchem Ruhme lehrte, daßer insgemein lucerna juris gmennet wurde. Er starb1400 den 2vten April von dem Bisse eines rasendenHundes, mit dem er spielen wolte, wurde in einem
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Franciscaner - Habit begraben , welchen er sich in derMeinung, erwürbe viel zur Seligkeit beytragen, an-ziehen lassen, und bekam daher diese Grabschrifft:
Gonditur hic Baldus Francisci tegmine fultus, Do-ctorum princeps, Perusina conditus arce. Er schrieblib. 9 super Codicem; super institutis lib. IV ;deusufeudorum;margaritam feu repertorium;de commenta-rionibus doctorum famosorumin jure; lib. 24 superdigestum vetus ; de aditione hxreJitatis cum inven-tario; destatutis; dejure protimifeos ; de collectis& muneribus; de dote 8tc. Seine Wercke sind 1616zu Venedig in 5 Folianten zusammen gedruckt worden.Er verließ sehr grossen Reichthum; wie man dennsagt, daß er durch die einige Materie de fubststutioni-bus 15000 Thaler erworben ; war sehr klein, weswe-gen man in dem Auditorio zu Pisa, als er das erstemahl hinein kam, sagte: Minuit prxsentia famam ;worauf aber Baldus hurtig antwortete: Angehst cx-tera virtus. Uebrigcns hat er an Jacobs Gloffatorein seinen Schrifftcnöstters ein Plagium begangen. JoJ .Aur.de Januario resptiblica JBor um. B.Ja. Panz.Jov.T. 01 . Fa.
BALDUS (Sebastianus), siehe Badus.
BALDUTIUS (Valerius), siehe Balducci.
BALE (Robert), ein Jurist, der unter König Eduard»IV gelebt, hat alphabetum Sanstorum Anglix; gestarégis Eduardi III; chronicon urbis londinenlis ge-schrieben. Wo. Vo.
B ALE (Robert), ein Minorité aus Norfolck in Engel-land, wurde Prior seines Ordens zu Durnham, starb150;, und hinterließ eine treffliche Bibliotheck undeinige Schristtcn, als Annales Ordinis Carmelitarum ;Historiam Hélix Propiietx &c. Wo.
B ALEMANN (Alb.), ein Pastor an derMarien-Kir-che zu Lübeck, allwo sein Vater Heinrich ein Raths-Hcrr war, gebohrcn daselbst 1615 den 13 May, starb1672 den izJunii. Man hat von ihm eine PredigtDorn. VIII postTrinit. über Marrh. VII, 13-23, diein D. Götzen« travemündischer Kircheu-Arbcit stehet.Mol. G,e, c.
BALEMANN (Anton), von Lübeck gebürtig, ein früh-zeitiger Gelehrte, starb sehr jung 1712 zu Wittenberg,nachdem er 1707 und 1708 thèses ex fynopli Schel-guigiana desumtas 4 diiputationibus ventilatas}1708 exercir. theol. de peccatis post mortem ; undX709 Jo.Fcchtii Pelagianismum doctrinx de vera if'regenitorum circa res sacras notitia calumniose ob'jectum a se oratione Wittebergae publice habita do-sen sum hinterlassen. Seel.
B ALEMANN (Francisais), gebohren 1661 zu L«-beck, studirte zu Lübeck, Rostock, und Straßbnrg,difputirte zu Rostock unter Schumero de controverseshujus seculi; de ritibus ecclesiasticis; de contro-versiis and - socinianis ; und zu Straßburg unterSeb. Scbmidio de circumcisione spirituali e Colofl. ">11, 12; that eine Reife durch Franckreich,Engel-un
Holland, ward, nach seiner Zurückkunst, an smik»