Band 
Erster Theil A - C.
Seite
745-746
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BALLIANI

BALLIS

BALLISTA

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gleichen eine onomatographiam , und starb 1624, 1May/ im 82 Jahr. AI. Ant.

BALLIANI, oder Balbiani, (Camillus), ein Domi-nicaner von Mayland, bisweilen auch schlechtwegvon seiner Varerstadt zugenannt, war aus einer vor-nehmen adlichen Familie, wurde Doctor der Theolo-logte, in verschiedenen Convcnteu Prior, 1601 dererste Provincial S. Petri martyris, auch JnqvisitorzuTortona, Alestandria und Turin, und florirtc noch1627 als savoischer Hof-Prediger. Man hat honihm eine Rede, die er 1592 zu Venedig in der Or-dens-Versammlung gehalten; eine Lobrede auf 8.

Hyacinthum ; ragionamenti fopra la sacra ßndone diN. S. Giefu Chr iß 0 in drey Theilen, so etliche mahlwieder aufgelegt worden. Ech.

BALLIONUS de Balbionibus deMontevibiano,otWVibius, ein JCtus von Perugia, ward, nachdem erin seiner Vaterstadt ansehnliche Aemter bekleidet, auchin deren Angelegenheiten verschiedene Gesandschafftenverrichtet, und zu Florentz die Stadtrichter-Würdeverwaltet, 1485 von Jnnoccntio VIII zum Consisto-rial-Advocaten zu Rom gemacht, cdirte viel oracio-nes, die er unter Alexandre VI gehalten, schrieb auchrepstitiones super ff. Cod. 8c Avthent. Ja. Ol.

BALLIONUS (Camillus), von Perugia, ein berühm-ter jCrus, doeirte in seinem Vaterlande mit grossemApplausu, ward unter Leone X, der ihn alsperugia-nischen Gesandten wegen seiner Wohlredenheit liebgewonnen, Advoeatus eonsistorialis, 1518 Audi-tor Rotä Rom. starb 1534, und hinterließ Consilia,ingleichen deciflones. Ja. Ol.

BALLIONUS (Dominiern), ward 1531 ein Prediger-Mönch, schrieb italiänische geistliche Verse, und starb17 Febr. r;68. ja.

BALLIONUS (Malatesta), ein italiänischer Bischofs,gebürtig von Perugia , stammte aus einem reichenund vornehmen Hause, war der letzte seines Ge-schlechts, welches Canaria, Bittonio und Graffigna-no als Stamm-Güter besessen. Er wurde anfangsbeyder Signaturen ReferendariuszuRom, isiiaBi-schoffzu Pesaro, nachgehends Gouverneur zu Todi,Forli und von der Marea d'Aneona, auchPäbstli-cher Nuntius in Deutschland , endlich 1641 Bischoffzu Aßisi, wo er 2 Febr. 1648 starb, und hinterließ

viele constitutiones ecclesiasticas; ingleichen relatio-nes de statu Urbini und von seiner Legation inDeutsch-land. 01. Ja.

BALLIONUS (Petr.), der Vater Gottifredl undAlexandri, von Perugia, in der andern Helffte des17 Seeuli, schrieb zu ihrem Besten monita in italiä-nischer Sprache, welche öffters gedruckt worden,gab

elucubrationes-diversorurn in laudem abbatisMauriBaronii heraus, übersetzte Franc. Senault usage despaillons unter dem Nahmen Poly bii Tigrane aus demFranzösischen ins Italiänische. Ol.

BäLLIS (Antòn.), I. u. Doctor und königlicherRichter, wie auch Fiscal zu Palermo, von Lropano

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hurtig, schrieb varios trafhtus criminales &c. undstarb 1598 den 23 April zu Busacchino. AI.BALLIS'EA (Christoph.), ein Medicus von Paris,lebte in der Mitte des 16 Seculi, schrieb libros quin-que de re medica, und ein lateinisch Gedichte depo-dagra, welches letztere zu Zürch 1555, 8 gedruckt ist.Li. Ke.

BALLIVUS ( jo.), von Pamiers in Franckreich,solldas griechisck^e Neue Testament in die lateinische Spra-chezierlich übersetzet haben. X.

BALLONIUS (Wilhelm), siehe Bâillon,de BALMA (Henricus), ein Franciscaner aus Bur-gund, hatte den Zunahmen von seiner Vaterstadt,warder heiligen Loleta Beichtvater, und starb zu Besançon1439- Er hat verschiedene ascetischc Schrifften hin-terlassen, welche dem Donaventurä und Thema aB-empis gemeiniglich pflegen zugeschrieben zu werden.O. Ea.

de B/PLMA (Hugo), ein Carthäuser-Mönch,dem maninsgemein ein Opus mysticum de rripüci via «ndrheologiam mysticam beyzulegen pfleget, das inanaber mit mehrerm Rechte unter des Joh. GersonisWcrckcn antrifft. llaynaud de bonis 8 c mails 11 -bris. Fa.

de B ALM A ( Petrina ), eine Nonne des reformirtenOrdens St. Clara, lebte in der Mitte des i; Seculi,und schrieb im Frantzösischen das Leben B. Colette,welches ins Lateinische übersetzt in den ALkls Sanctor.T.I 6Marr. stehet. Fa.de BALMETO (Pontius), siehe Balmey.du B ALMEY, oder de Balmeto (Pontius), eil! Car-thäuftr-Mönch, war ni6 Pönitentiariusund Cano-nicus zuLion, nachgehends Bischoff zu Bellay, undstarb 1140, nachdem er de a:ternitate;.de pace con-cilianda 8c vitandis schistnaticis; de còntemtu vani-tatis seculi geschrieben. Sa. Fa.

BALMFORD (Jac.), ein Engeüänber, hat GatackcrlBuch de sortibus lusotiis in einem besondern Traktatewiderleget. X.

de B A L M I S (Abraham) , ein indischer Medicus, V0NLecce in Neapoli, lehrte im Anfange des isiten Seculizu Venedig und Padua, schrieb eine hebräische Oram-matic, it.de demonstratlone, und de substantia or-bis, übersetzte auch Ptolomai ißgogicon astl-ologi-e, soaber noch im M8. liegt; ingleichen Averruis commen-tarios über den Aristotelem , nebst einigen Werckendes Avempace und Alacenis Buch de mundo ins La-teinische. B. Bar. W.

BALNASI (Samuel), eil! smyrner Rabbine in derandern Helffte des 17 Seculi, hat Joseph Jschka-pha Buch qov wieder auflegen lassen, auch desR. Darnch Kalai g'ia unter seiner Eorrecturgehabt. W.

a BALNEO, oderBagnl, ein Cardinal, aus Italien,florirte in der ersten Helfte des i7ten Seculi, und ließ

1642 instaurationem tabularii majoris templi reati-

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