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von ihm, daß er versprochen ihm zu erscheinen, wenner zuerst sterben wurde: er habe aber sein Wort nichtgehalten. Seine Schritten sind: Uranoscopia; no-v« opiniones phyiicx ; campus philosophicus diale-sticx; summa philosophiae annecianensis ; einige
Werckgen die zur Erbauung dienen, von der Art zubeichten, und der Weise das Leiden Christi zu betrach-ten; eine Diíîerr. liter eine gewisse Qvelle in Savoycu.B. Nie.
BARATELLA (Ant. ), ein Poet aus dem Padnani-scheu im i z Seculo, von dem Dorfe, wo er sich auf ei-nem Meycrhof aus Liebe zur Einsamkeit eine zeitkangaufgehalten, Lauregius zugenannt, hat allda 2; Bü-cher in genere heroico geschrieben, nach der Zeit aberzu Udine die Rhetorik gelehrct, und ist mit Airhopo-icntono gut Freund gewesen, aber lange vor ihm ge-storben. hcardeon.de: claris Parav. Pap.
BARATERIUS (Barrfiol.), ein ILras von Piacen-za, lehrte im i;ten Seculo zu Pavia undFerrara dierömischen und longobardischen Lehn-Rechte, welcheletzte er in einem besondern Buche in bessere Ordnunggebracht, so zu Paris 1612 unter dem Titel de feudisliber iingukris; und zu Straßburg 1697 IN 4, und1728 in fol. nebst Schilt eri Commentario unter demTitel libcllus feudorum reformatus heraus gekom-men. Panz.
BARATERIUS ( Vinc.), ein Dominicaner von Pia-cenza, trat daselbst 1490 in den Orden, brachte es inder Philosophie und Theologie weit, .war ei» guterRedner und Poet, lebte noch 15zv, und schrieb Logi-cam; defenfionem Carharinx de Sems, Viele Leichrn-und andere Reden, welche Wcrckc 1553 in 4 zusam-men gedruckt worden. Er hat auch viele Codices inder Dominicaner - Bibliotheck zu Piacenza verbessertundmitAnmcrckungen versehen. Leb.
BARATHUS (Jo.), ein Carmélite zu Valencicnncsaus demHcnncgau, und parisischer Doctor Theolo-giachorirre um 1426,und schrieb du revelatione divi-norum; derenninationes théologie; de temporisfui malis; in scntentiasLombardi; coüariones syn-odales; postillam in Apocalypiin; in epistolam adHebneos; introirum íènrentiarum Paris : prxeoniasacr.c volunratis; in laudem canonis iacri; de-utili-tate Scripturae; compendium Waldeni; quadrageii-male &c. Sw.
BARATIER (Joh.Philipp), ein frühzeitiger Gelehr-ter, gebühren 1721 den 19 Januar, zu Echwabach inZranckcn, allwo sein Vater Frany Larmier damalsfrantzösischcr Prediger war. In seinem dritten Jahrekonte er bereits fertig lesen, und in dem vierten voll-kommen frantzösisch und deutsch, im fünften aber la-teinisch sprechen, welches er aus der blossen Gewohn-heit gelcrnct, da er mit seinem Vater lateinisch mitder Mutter' frantzösisch, und mit den übrigen Haus-Genossen deutsch reden mnste. Er lernte darauf imfünften und sechsten Jahre griechisch und hebräisch,undkonte in seinem achten Jahre die Bibel in ihren Grund-
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Sprachen völlig verstehen, gab sich auch hernach Mü-he, dasRabbin!sche,Cha!däifchc,Syrische und Arabi-sche zu fassen. Im drcyzehciwen Jahre hatte er sichbereits die meisten Kirchen - Scribenten bekannt ge-macht, und trieb nunmehro dieKirchen-GeschichtcundAlterthümer fleißig. Weil er merckte, daß er hierzudie Zeit-Rechnung nöthig habe, diese aber ohne. dieMarhematic nicht recht erlernen köutc, so legte ersich auf diese mit solchem Fleisse, daß er seine Gedan-ken von der Ausfindung der Longirudinis den könig-lichen Gesellschafften zu Lvndcn und Berlin zuschickenkonte. Die erste antwortete sehr gütig, und die an-dere nahm ihn nach einiger Zeit unter ihre Mitgliederauf. Als sein Vater 1735 nach Stettin reisete, dasihm daselbst aufgetragene Predigt-Amt anzutreten,und auf dieser Reise mit seinem Sohne nach Hallekam, ward dieser allda, sonderlich auf Veranlassungdes Cantzlcrs von Ludewig, in seinem vierzehndenJahre ohne Entgeld zum Magister gemacht, nachdemer vorher das Epamen ausgestanden,und vierzehn vonihn: selbst entworffcne Sätze vertheidigt. Er giengdarauf »ach Berlin, allwo und zu Potsdam ihnder König von Preussen einige mahl zu sich fodcr.i»nd denselben in seiner Gegenwart durch den erstenHof-Prediger Jablonski in deil Sprachen der Mor-genländer und der Kirchen-Eefchichte befragen, ihm50 Rthlr. auf vier Jahr, und ein Geschencke zuErkaufung mathematischer Werckzeuge anweisenließ. Damit es ihm auch nicht an fernerer Anweisungfehlen möchte, ward sein Vater nicht nach Stettin ge-schickt, sondern nach Halle zum frantzösischcn Predi-ger gesetzt, nebst der Verordnung, daß er seinen Sohnvon den mathcniatische» Studien abziehen, und sol-chem eine Liebe zu der Rechts - Gclahrhcit, den Ge-schichten und dem Staats-Rechte beybringen möchte.Er hörte also zu Halle die vornehmsten Lehrer derRechte, dachte aber auch nianchmahl an die mathe-matischen Wissenschaffren, untersuchte die longitudi-nemdcr See mit grossem: Fleisse, die rrmitHülffedcsMagnetes zu finden hossete, auch bey dieser Untersu-chung ein neues Behältniß der Magnet-Nadel herausbrachte, und seine Gedanckcn davon 1739 an die Aka-demie der Wissenschaffttu zu Paris schickte, die ihnmit einer höflichen Antwort beehrctc. Er verfiel dar-auf in eine Art der Abzehrung und starb 1742 den 5Oct. zu Halle in seinem aoten Jahre. Seine Schriss-ten sind : lettrefur une nouvelle édition de la bible hé-braïque, cbaldaiqite & rabbinique , welcher Brief, dmer i>: seinem eriften Jahre geschrieben, I» der Biblio-thèque germanique lieht, in welcher man auch dessenSchreiben von seinen Anschiägcn , einige Theile derKirchen - Historie zu erläutern; eine« Brief dämmeer eine Schrifft die dein ckrhanasnw fälschlich beygele-get wird, dem -Hegesippm; zuspricht, dessen Abhgud-lung von der Ordnung, weiche die Römer bey Aus-theilung der Procoistulare beobachtet, dessen Al Hand-lung von dem Theodorctuü antristt ; voyages de Rab-bi Ueujamin de Tadele traduits de f hebten & enrichis