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angetragene Stelle eines Professons Juris zu Grö-ningen desto lieber an, und ließ sich vor seiner Abreisezu Lausanne, noch den Doctor-Titel beylegen. Er leb-te zu Groningen in einer recht philosophischen Stillegantzer 26 Jahr, und starb allda 1744 den 3 Mcrtz.Seine Schafften sind.-eine critische Anmerckung überÄristophanis Schauspiel, die Wolcken genannt,wel-ches in den nouvelle,? äe la Republique tle? lerere?siehet, nebst einer Vertheidigung derselben gegenHerrn I« Troze; observations critiques fur quelques passa-ges d ’ Elien , de Lucien fjf de Thomas le maître ,tïelcfyîin eben diesem Tage-Buche siehe« ; k droit de la na-ture ifs des gens , traduit du latin de feu Mr. le Ba-ron de Pufendorf avec des notes ; les devoirs de V hom-me du citoìen traduits du latin de feu Mr. de Pu-fendorf; du pouvoir des souverains sf de la liberté deconscience , en deux discours , traduits du latin deMr. Noodt ; sermons fur diverses matières importan-tes traduits de V anglais de feu Mr. Tillotfon mit Vor-reden und Anmerckungen in 6 Bänden; projet d'unenouvelle édition de Lucrèce , welches ill der Bibliothè-que choisie steht ; traité du Jeu, zu welchem bey derandern' Auflage einige Vertheidigungen desselben ge-gen die Herren Tremblai und Joncourt gekonlinen,welche die erste Auflage angegriffen ; orat. äe digni-tate & utilitate studii juris & historiarurb , welcheman auch in Buvers opuleuli? äe rarione Sc metho-do stüdiorum juris , frantzösifch aber bey den letztenAusgaben des grossen pufendorfischcn Werckes fin-det ; discours fur /’ utilité des lettres & des sciencespar rapportait bien de V état; discours Jitr lapermif-
fion des loix, welche auch in den letzten Ausgaben deskleinern pufendorfischcn Werckes stehen; discours fürle benefice des loix, welcher hernach auch mit gedach-tem pufendorfischen Buche aufgelegt worden ; oratiode studio juris reste instituendo, welche man auch inBuders vorhingedachten opuleuli?, ingleichen fran-zösisch in der letzter» barbeyraeischen Auflage desgrossen pufendorfischen Werckes findet; Hugo Grotiusde jure beili & pacis cum noris ; defenfe du droittle la Compagnie kollandoije des Indes orientales contreles nouvelles pretenßans des babitans de p aïs-bas au-trichiens ; 0 rar. de magistratu, forte peccante, epulpitis lacris non traducendo, welche auch in Lro-maiers instrustione de elencho moral! homiletico,
ingleichen bey der letzten barbeyraeischen Ausgabe desgrösser» pufendorfischen Werckes befindlich ; traité dujuge compétent des ambassadeurs , traduit du latin de
Mr. de Bynckersboek , welche Abhandlung hernach auchdem andern Theile des wickefordischen Werckes vonAbgesandten beygefüget worden; le droit de la guerreEt de la paix traduit du latin de Hugues Grotius avecdes notes ; traité de la morale des peres de f eglife, dar-inne er die Vorrede so er ehemahls zu dem gröffernpufendorfischen Wercke geschrieben, gegen des P. Re-migii Grillier apologie des peres de 1’ eglife , welchedieser derselben entgegen gesetzt, vertheidiget; recueilde discours fur diverses matières importantes , wonnnè
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sich einige der bisher angeführten kleinen Cchrissten
befinden ; supplément au corps universel diplomatiquedu droh des gens ; traité des loix de la nature traduitdu latin de Mr. Cumberland avec des notes. Er Hatauch in verschiedene gelehrte Tage-Bücher sehr fleißi-ge Auszüge eingerückt, dergleichen in der bibliothè-que britannique UN d nouvelle bibliothèque eine ziem-liche Anzahl stehen. Hierauf ist auch das eloge hi-storique de Mr. Clerc, das erst in die bibliothèqueraisonnée gesetzt, hernach aber nebst einer Vorredebesonders gedruckt worden, ingleichen die Vorrededie den zwey letzten Bänden von Clercs commenta-rü? in vet.i Test. vorgesetzt zu finden, von ihm aus-gearbeitet worden, (lütten.
L A R BI (Raimund.), ein Dominicaner von Siena, warein guter Redner, bekleidete ein und andere Ehrenstel-le seines Ordens, war auch General-Prediger, und gabdasLeben st. Andr. Gallerani aus dem Latein, ins Ita-liänische übersetzt und mit Anmerckungen erläutert zuSiena 1638m 4 heraus. Ech.
Je BARBIER, oder Francour(Gervasius), ein berühm-ter Staats - Mann von Torce in Franckreich bürtig,war erstlich ein Advocat zu Mans, hernach CmrtzlcrdesKönigsvonNavarra, und endlich Ober-Reqve-ten-Meistcr Königs Laroli IX in Franckreich, bis er1572 am Tage Bartholomai zu Paris umgebrachtwurde. Er hat verschiedene historische Schrifften hin-terlassen, darinne er den Zustand von Franckreich zu sei-nerzeit entdecket. Er.
BARBIER d’Aucour (Johann), ein frantzösischer Eri-ticus, gebohren zu Langres, studirte zu Dijon undParis, wurde Parlaments-Advocat, blieb aber in derallerersten Rede stecken; daher er diese Lebcns-Art auf-gab und sich bloß von der Feder ernehren wolte, wel-ches aber kümmerlich genug zngieng. Als er bey Mr.Lolbert bekannt wurde, machte ihn derselbe 1677bey seinem Sohne zum Präceptor, und 1630 zumControlleur der königlichen Gebäude; worauf er 168zin die Académie francoise kam. Nach Colverts Todewar er wieder in elenden Umständen, daher er bey demHerrn de la Meilleraye Hofmeister wurde. Weil eraber auch hier übel zu rechte kam, legte er sich wiederaufdasPracticircn,und siarbi694dcni 3 Sept..indcm53tenJahre seincsAlters. Man berichtet, daß erdieTochter seines Wirths heyrathen müßen, weil er den-selben nicht bezahlen können. Ingleichen daß er nichtleicht einige Gelegenheit, den Jesuiten eins anzuhän-gen, Vorbeygehen lassen, weil ihm selbige, als ereinst aus Unachtsamkeit, anstat facer, lacru? gespro-chen, durch ihre Schüler den Titel aufgebracht, daßer nach der Hand beständig der Advocat lacrus gr^nennet worden. Seine Schrifften sind: Onguent p (,urla brulure, ou secret pour empecher les Jésuites de brû-ler les livres en vers burlesques ; lettre d'un Advocat
à m de fs amis , darinne er die Vorige Schrifft ver-theidigt; Reponse à la lettre de Mr. Racine contre MuNicole; lettre en vers libres fur la condamnation 1
nouveau testament de Mons par Mr.'de Perestxe A-'eoe-