Band 
Erster Theil A - C.
Seite
789-790
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BARINIANUS BARKLAY

™ANÜS (Petrus), à Mer Poete, hat 152a

BAR intus (Jac.), ein Meißner, florrrte zu Leipzig,MWOfi- gar jung 1497 an der Pest starb, und "deconnciendis epistolis; clemotlo loouendi; c-r.nina«c. schrieb. Ma.

BARINNUS (Nicol,), fîe^e Bariinus.

de B A R I O (Saivius), stehe Salvius.

BARIOLA (Ludovicus), ein Juriste und zugleich Au-gustiner - Mönch in Mayland, schrieb Aphorismatauti-Iusque juris ; flores diredorii inquiiirorum ; Con-silia &c. Gfiil.

BARIOLS (Elias), stehe Elias ae Barjols,

de B A R I O S (Dan. Levi), siehe Barrios.

BARK/BUS (Baikinseus), stehe Zamascharius.

BARKESDALE (Clemens), ein Engelländer im 17Seculo, schrieb in seiner C pracye decades & memo-rias illustrium personarum; recordationes & memo-rias exccellenrium virorum, und obitus & elogiadoctorum virorum ex Tivuano. HentL

BARK II AM, stehe Barcham.

B A R K I N G, siehe Adam de Earking.

BARKLAY (Alexander), einEngelländer inberEraf-schafft Devon gebohren, begab sich erst in dm Beue-dictiner- und hernach in den Franorscaner-Ordcn,wur-de Almoscmer bey den: Bischoff Thomas Torniy,daraufWcih-Brschoffzu Bach, starb 1552, 10 Juu.«nd übersetzte ausser andern Schrifften des SebmtianBrands stultiferam nayem und viel viras Sanctorumins Englische. Wo. Pir.

BARKLAY (Joli.), ein Sohn Wilhelms gebohren zuPont a Mousson 1582, oder nach andern 1585, 28Januarii, hielt sich zu Londcn, Paris und Rom anstan welchem letztem Orte er auch 1621, 12 Augusii,im zy Jahre gestorben. Er solle anfangs ein Rechts-gelehrter werden, legte sich aber nachgehends blossaufdie Humaniora, stand bey dem König in EngellandJacobs, wegen eines schönen Carminis auf seine Crö-nung in grossen Gnaden, wurde bey ihm Sccrctair,rmd zu den allerZcheimsten Consiliis gezogen; verfer-tigte unterschiedene Schrifften, als einen Commen-rarium über des Ststtll Thebaida, welchen er in seinem19 Jahre geschrieben; ein Buch unter dem Titel pie-

tas, feu public® pro regibus & principibus, & pri-vat® pro Guil. Barclajo, parente, yindici® contraBeliarminum, so auch in Golvasti njonarchia Tom.III stehet; Paraenelin ad Sectatios ; 3 Volumina Ge-dichte 8 seriem patefadi divinitus parricidii ; Saty-ricon Euphormionis oder iconem animorum; Ar-genidem, die der Cardinal Richelieu beständig ge-lesen, für welchem letzten Wercke man gemeiniglichseine Lebens - Beschreibung findet. Seines VatersWilhelm! Barclay, dessen Lebens - Beschreibung obenp. 78 l stehet, Schrifften sind: de poceflate ?ap® inReges 8c Principes scculares, welcher Tractai auch

BARKLAY B ARL 7 EUS 752

in Goldasti Monarcliia T. III st ehrt : de regno 8cregali potestate adverses monarchomachos ; inrit.fF.de rébus créditas & jurejurando, welches letzteWerck in Gttouis rhesanro suris romani stehet rc. B.Er. Tom, Im. PB.

BARKLAY (Robert.)., ein berühmter Vertheidiger derso genannten Qsäcker, war ein Schottigndor von Ge-burt, und wendete siel), als man ihn in der Jugendnach Paris schickte, von der resormirteu zur römisch-catholischeu Religion; wurde aber darauf in Schott-land in einer Verstnumlung der Qväcker so gerührt,daß er ihre Parthey annahm, auchzu dem Ende 1673von ihren Meinungen gewisse Theses théologies? anstsetzte, und an die Gelehrten herum schickte. SonstHat er einen Catechismum , nebst unterschiedlichenStreit-Schrisstru ; anirnadveriiones & brevçm refu-rationem contra Nicol, Amoldum de Quakerifmo ;apologiam theologi® vercp .Christian® pro Carolo II,M. Britanni® rege ; epistolam amatoriam & consul-ratoriam ad legacos magnatum Europ®, heraus gege«bcu. IIL. Am. Crœfi Ist st. Quacker.

BARKLAY (Wilhelm), siehe Bvrday (Wilhelm).

B ARLAAM, ein Mönch aus dem Orden St. Bastlnans der Stadt Seminaria, in Calabrien bürtig, leb-te nm das Jahr 1330, wendete sich von der lateini-schen zur griechischen Kirche, schrieb wider die rvnn-sche, kriegte mit Gregovio palama und Peers Arru-Vio einen hefftigen Streit wegm des Lichtes auf demBerge Thabor, welches er nicht wie dieselben vor umerschaffen und vor das göttliche Wesen halten wolte;worüber er in unterschiedlichen Synodis verdammtwurde; daher er sich wieder zur lateinischen Kirchemachte, und Bischoff zu Gierari im Königreich Nea-polis wurde. Er schrieb verschiedenes vor die Latei-ner, als 2 o ratio ne s pro unione-Gracorum cum Ec«clesia romana ; or. ad fynodum de unione ; probati®«nem per scripturas, quod Sp. S, procedat a Filio.;epistoiam pro reducendis ad ecclessam schvsmaticis,;epist. ad amicos in Grscia de unione S. rom. eccle-si®; epist. de primatu Eccleii® rom. die M Golvststrmonarchie T.Í, wie auch in B;ovii annalibus stehet ;de proeeffione 8p. 8.1 de principatu Pap®, WelcherTraetat tm andern Theile von Salmastí Sck)rifft de

' prirnaru pap® stehet; de-igne purgatorio.; dialogutndeazymo & Sp. S. proeeffione &c. ' Seine andereSchriffteu sind : Epistolaad Nilum Triclintum, dar-aus etwas beym Allatio à Nilis stehet ; sdutionesad dubia Georg. Lapithi ; geometria,; de eclipli lu-nari; ethices secundum Stoicos libr. II, die MÜN tttdem 26 Tonn) der Kbliotliec® Parrmn und LstnisiiLeÄion. antigu. T. VI findet ; iogisticam astrono-micam, welche Jot). Bhstmbre griechisch und lateinisch,nebst Anen seholiis Art. 1600 zu Paris in 4 ebnet.

Vo. C. Ol. Possey. Ea.

BARLAIUS (Caspar), ein gelehrier lateinischer Poctkund Professor Philosophia zu Amsterdam, gebohrenDdd 2 zu