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8rz BARTHOLOMSUS
BARTHOLOMS us, ein spanischer Dominicasner im iz oder zu Anfang des 14 Seculi, hat sum-m>m grammaticalem valde utilem geschrieben. Ant.Ech.
BARTHOLOMSUS, ein Minorit aus dem i;Secnlo, hat ein Ouadrageürnale, das er Gratia Oeibetitelt, geschrieben, welches zu Anfang der Druckersmir aus der Presse gekommen. Fa.
BARTHOLOM SUS Albici, siehe Albicius.
BARTHOLOMSUS Anglicus, siehe Glanvil.
BARTHOLOMSUS, ein Engelländer, florirteum1418, und schrieb ein Merck, das er Florarium beti-telt, und daher ihm auch der Zunahme beygelegetworden: ferner de abstinentia. Bai. Plt. Fa.
BARTHOLOMSUS, von Bari, Dominicaner-Ordens, war 1327 Bischofs zu Veglia und KmugsLaroli II in Sicilien Beichtvater und Gewissens-Rath, und schrieb Commentaria super Pentateuchum.Ech. Fa.
BARTHOLOMSUS Bononiensis, ein Dominica-ner aus dem 14 Seculo, welchen einige mit dem letz-ter» Barrholomaeo Parvo vor einerley, andere abervor unterschieden halten, hat ebenfalls eine Postilleübern Lucam , die sich Faciès IV circulos anfängt,und eine Postille über die canonischen Episteln ge-schrieben, davon aber noch nichts gedruckt worden.Ech.
BARTHOLOMSUS, »on Braganza, war aus demDominicaner-Orden, wurde Magister sacri Palatii,darauf Bischofs zu Nimesien auf der Insel Cypern,ferner Legat bey dem König Ludwig von Franckreich,der sich dazumahl in Syrien befand, und endlich von1250 bis 1268 Bischosszu Vinccnza; schrieb com-mentarios über die Bibel; scholia In Dionys. Areo-pagitam de cœlesti hierarchia; vitas Sanctorum inepitomen redactras ; de animalibus ; chronicas ®ta-tum ; de informatione regi® prolis ; de regrestuanima; in se ipsam ; de naturali appetitu dominii ;de suspectione mentis in radium divinum; de vena-tione divini amoris ; narrationem de reliquiis ipi-ne® coron® Christi 1260 Vicentiam perlât® &c.welche aber noch meist im Manuskript liegen, undstarb 1270. Dessen Leben hatBarbaranus in der Hi-storia vicentina beschrieben. Ug. Ech. Fa.
BARTHOLOMSUS Brixiensis , ein berühmterRechtsgclehrtcr und Professor Juris canonici im igSeculo, ist von seiner Geburts-Stadt Brescia alsoge-nennct worden, hat sowohl bey dem heil. Dominicoals auch Gregorio IX in Gunst und Hochachtung ge-standen, und ist 1250 m seinem 84 Jahr gestorben.Einige setzen das Jahr 1258, da er sein Leben zuBcfreynng seines Vaterlandes von der Unterdrückungdes Tyrannen Acciolini soll aufgeopffert haben. Man
hat von ihm chronicon de urbibus Itali® ; Glossasst Commentarios in decretum Gratiani und Appara-tum f. Comm. in V libros decretaliurn Gregorii,
welche Akgiv. Forscherarius 1589 zu Bologna, und
BARTHOLOMSUS
Stephan. Davys 1624 zu Antorf in fol. heraus ge-geben. Seine noch im Manuskript liegende Schrifftensind unter andern: Brocardica in jure canonico ;summa duplex quœstionum dominicaliúm & vena-lium; summa juris; Reformatio libri ordinis judi-ciarii Tancredi. Panz. T. Vo. O. Fa.BARTHOLOMSUS de Brugis, von seinem Da-terlande zugenannt, war ein Medicus im r; Seculo,und schrieb in aphorismos Hippocratis ; in librumprognosticon, wie auch de regimine acutorum mor-borum, von denen aber noch nichts im Druck erschie-nen ist. Sw.
BARTHOLOMSUS, ein Benedictiner-Abt ttt demKloster Clugny, lebte im Anfang des iz Seculi, und
schrieb spéculum claustralium s. sermones de tempe-re ac de Sanctis, welche noch im Manuskripte liegen.O. Ea.
BARTHOLOMSUS, aus Cvlln, hat 1494 gele-bek, und eine Sylvam Carminum geschrieben, die sel-biges Jahr zu Münster in 4 gedruckt worden; inglei-chen dialogummythologicum, der 1515 zu Tübingenin fol- heraus gekommen ; ferner de laudibus philo-sophi® ; de secta Diogenis ; und epistolam my tho-logicam ad Pancratium. Sw.BARTHOLOMSUS, ein Mönch von Edessa inSyrien, lebte in dem 8 Seculo, und schrieb Consuta-tionem Hagareni, live mahumedic® legis, welcheGtcphanus le Moine in dem ersten Theile seiner Va-riorurn sacrorurn drucken lassen. Fa.BARTHOLOMSUS, vonFerrara,ein berühmterPrediger zu feiner Zeit aus dem Dominicaner-Orden,florirte zu Ansang des i; Seculi, und hinterließ ein
Volumen sermonum. Ech. Fa.BARTHOLOMSUS de Foigny, ober de Fusnia-co, Bischofs zu Laon, ward An. 1142 suspendirt, weiler in die Ehescheidung Ranulphi, Grafen von Ver-mandois, solte gewilliget haben. Er legte hernachsein Bißthum gar nieder, und begab sich unter die Ei-stcrciènser. Man hat von ihm in den collectionibusconcil iorum eine epistolam apologeticam an den Ertz-Bischofs von Rheims, wegen seines Haushaltens bey
dem VißthuM. du Pin. Fa.
BARTHOLOMSUS Gaetanus, hatte den Zunah-men von seiner Vaterstadt, und war nicht weniger stflehrt als tapffer, ließ auch 1404 in dem Streite mitperro Gambara aus Liebe vor die Freyheit des Va-terlandes sein Leben. Er hat 2 Bücher Annaimm
brixienílum und Annotât, in brixiensem historiât 11hinterlassen. Vo.Fa.
BARTHOLOMSUS, mit dem Zunahmen Iscanu^'oder Excestriensts, ein Engelländer von Epeester, war
von i i6i bis i i 84 Bifchoff in seiner Vaterstadt E^
ster, stand bey König-Heinrich II in großem Anseycmistauch dessen Gesandter an den Pabst AleMnvcr i
gewesen. Seine Schrifften sind Pœnitentiale^ornn -bus íacerdotibus neccílárium, daraus Jac. E c í l . l .
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