Band 
Erster Theil A - C.
Seite
853-854
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853 BATO BATTIER

ad N. T. ; Traita tum contra doctrinam Luther!, ttj ei-che Buchet er hctuach refracíirfc; it. Comm. in Can-tica & Proverbia Salomonis 8cc. UNd starb l6 Nov.1531. VVo.

BATO Sinopensis, ein griechischer Redner und Histo-rieus, hat einige Zeit nach dem Poeten 2 ir«c, der inder 140 Olympiade bekannt gewest, gelebt, und

r«v h ’Eípístj) rvfciyyitv librmn de Zone tragicoschrieben. Ar. S. Jan. Vo.

BATO, ein griechischer Comödien-Schreiber, hat umterschiedene Comööien, deren Suions, Athcnäus rc.gedencken, verfertiget, Ea.

L A T R l C I D E S, siehe Eurychius.

BATRICK, siehe Eutychius.

BATT/ïUíì, ober Bäthe, oder Bathccus, (Willi.), eiltIesuite, von Dublin bürtig, reiste nach Flandern, Jm-lien und Spanien, schrieb januarn llnguacurn, undohne Nahinen in englischer und lateinischer Sprache

iniliL'utiouem metbodicam Je pr.ucipuis chriitiancci’idei myileriis, wie auch unter dem Nahmen PetriManrique ap'paratum ad adminiih-andum facramen-tum ptfiiircntix, und starb zu Madrit 17 Iun. 1614,im 50 Jahr. AI. Wo.

BATTAGLIN1 (Marcus) , eilt t f a [ i a i li íd) c r 53 i sch 0 st,gebvhren 1645 den 25 Martii in dem Gebiete vonRun im, studirte zu Cesena, wurde im 16 Jahr Docke rJuris, hernach Richter bey dem Stathalter zu Aneo-»a, ferner Richter zu Ccnta, Commachio, Aßisi, Ter-ni m:d Nanti, weiter 1690 Bischosi zu Nocera inUmbrien, und endlich 1716 zu Cesena. Er schrieb

11 legifla filososo ; iftoria universale de' concilii; Infiru-z'mie a Varocbi per ij'picgare a Popoli loro laparola diDio ; Escrcizi spirituati ; atinali del sacerdozio e Heldlmperio ; civdlis prudenti.« notas in epiltolam primantM. T. Ciceroni? ad Q. Frarrem ; hinterließ int MSt.la Gazzeta del Barco; anilali del Regno di Frauda,und starb 17 Sept. 1717, Gi. Lami.

BATTAGLINI (Pompejus), eilt JCtus zu Neapo-litt, gab 1603 heraus ad Cynum Piltoriensem & adnonnullas leges Codicis additiones. T®.

dc BATTANDIER (Claude) , eilt JCtus, edirte tin-ter andern Tr. de légitima zu Lion in 4, der 1594 mitM. A. Cucchi, A. Rubei, Cl. Cbijletii und M. ManttiaTraïtatt. de légitima zu Neustadt in 8 aufgelegtward ; praxin caui'arum criminaliunt , Frf. 1587 infoi.; Tr. de parentibus, fratribus & filiis in 8-

B ATTIER (Fridericus), ein refvrmirter Theologus,gebohrcn zu Basel, allwo sein Vater, Simon Bat-ucr, Doctor und Professor Juris war, An. 1628 deni8 October, gieng nach Metz, um sich unter Mr. An-cillon im Predigen zu üben, und that daraufAn. 1686eine Reise durch Deutschland und die Niederlandenach Engclland. Nach seiner Zurückkunfft versähe ereine Zeitlang ein Vicariat im Predigt-Amte, ward so-dann Au. 1695 zum Diaeono commuai, und das fol-gende Jahr zum Prediger bey St. Alban bestellet. Erhat zugleich bis an sei» Eitde, welches An. 1727 im

BATTIER BATTUS *54

Jul. in seinem 69Jahre erfolget, der Jugend mit nütz-lichen Collegiis.gcdienet, auch einsmahls im Nahme»seines Bruders die Profeßionem logieam, und bey ei-ner andern Gelegenheit die Profeßivnent cheolsgicamversehen. Seine Schrifften sind tinter andern derWeg zum Himmel in 20Predigten über den r; Psalm;Bibel-Werck, so er mit Theodors Gcrulero verferti-get. Pro.

BATTIER (Job. Jacobns), ein Bruder des vorher-gehenden Frioerici, gebvhren An. 1664 den 6 Febr.zu Basel, ward allda 1692 Doctor Juris, und 1689turn Vicario Logten, An. 169z aber zum ProfessorNhetoricä bestellet. Nachgehends wurde er ProfessorEiogventiä, An. 1706 Jnstitutionum und Juris

. publics und endlich trug man ihm An. 1714 die Pro-feßionem Codieis auf. Er war ein geschickter Mann,und bey der Obrigkeit in solchem Ansehen, daß sie ihmAn. 1695 die Würde einesStadt-Confulenten ertheil-te. Er starb An. 1720 im Sept. da er sich am Stei-ne schneiden lassen, und hinterließ unterschiedliche wohlausgearbeitete Diiputatkmes. Pro.

BATTING (Rudolf), ein frießlandifcher MedienSund Mathematicus, hat 1557 methodum astrolabiiheraus gegeben. K.

BATTUS, ettt schlechter Poete, von dem, nach einigerMeinung, das Wort battologla entstanden,weil er eineSache iiberflnßig wiederholet. S.

BATTUS (Abraham), ein Sohn des Theolog: Dar-tholomäi Latti, gebohrcn zu Grypswalde An. 1606,studirte zu Rostock und Königsberg, und wurde dar-auf An. 1632 zu Grypswalde Logica und Metaphy-sik Professor, 1650 aber Professor Theologiä unt>Pastor zu St. Jacob. An. 1633 nahm er die Do-ctor-Wnrde an, und An. 16,8 ward er zum General-Siiperintendenteu in Pomntern und Augen gemache.Er starb An. 1674^» 23 Sept. Unter seinen Schriff-

teit sind äiiputationes logica: & théologies ; orati*contra Photinianos ; analysis logica epistola; Pauli adRomanos; Liplanolarris pontifici® sceleton; Be-stellung der Diener Christi rc. W, m. W, d,

BATTUS (Bartholom.), von Aclst in Flandern, hatum 1550 gelebt, und eineit Traetat unter dent Titel,«conornia chrilklana , von bett Pflichten der Elternund Kinder, verfertiget. A,

BATTUS (Bartholom.) , ein lutherischer Theologus,von einigelt unrecht Barth genannt, war zu Hanpburg 10 Sept. 1571 gebohrcn, wohin sich dessen El-tern der lutherischen Religion wegen von Aelst undAntwerpen gewendet hatten. Er studirte zu Rostock,und nahm in seinem 23 Jahre die Magister-Würdean, hielte sich hernach 3 Jahr zu Wittenberg auf, undkant, ttachdem er fast gatttz Ober -Deutsch land dureh-rciset, 1596 nach Rostock zurück, da er denn 1596Professor der Vernmifft-Lehre zu Grypswalde, und1399 Professor der Theologie, wie auch Pastor zu St.Jacob ward. Int Jahr t6oo nahm er die Dottor-Wütde an, und versähe nach RungüTode 2 JahrHHH2 lang