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als tabernaculum tefUmonii, de fîde, dedecimatio-ne, li^rum méditation«, mysterium Domini, wel-che noch im Alb. liegen. Einige legen ihm auch denkabbalistischen Commentarium in Pentateuchurn, wel-cher ohne Anzeigung des Verfassers unter dem Ti-tel illuminai« oculos im Vatican geschrieben liegt,bey.
R. BECHAI den Moll;, ein panischer Jude und Re-ktor der Synagoge zu Saragossa, lebte 1232, undschrieb einen Brief an die Synagogen in Aragonrenzum Dienst derer Schrifften des Maimonidis, wel-cher in Buxtorßi Instit. epist. p. 418 stehet,
LECHARIA, oder LecariasAnt.), kinVeronefer ausder andern Helfte des i;ten Seculi, hat des DionyßiAfri poema de siru orbis lateinisch übersetzt in unge-bundener Rede zu Venedig 1477 in 4 heraus gege-ben, so hernach öffters wieder aufgeleget worden.Fa.
BECHER (Joh.), hak 1650 zu Paris theoriam plan-tarum geometrice demonllratarn herausgegeben. K.
BECHER (Jo.), ein Einwohner in Hamburg, welcherzu Ende des 17 Scculi gelebt, und viel gereifet, hatein Buch unter dem Titel: Trost der Armen, oderAnleitung, wodurch allen verarmten und andern nahr-losen Leuten, ein sicherer Weg gezeiget wird, nachCa-po de bonne Espérance zu reisen, und daselbst lebens-lang ihren reichlichen Unterhalt zu finden, sammt cu-riöser Beschreibung dieses africanischen Vorgebirgesheraus gegeben. Mol.
LECHER Ho. Joachim), ein in vielen Wissenschafftenerfahrner Deutscher, gebohren 1635 zu Speycr,hattevon seinem Vater nichts, muste durch sein Jirformirren sich, seine Mutter und zwey Bruder ernehren,stu-dirte erst Theologiam, hieraufMathesin, ferner Me-dicinam, und dann dir Chymie; da er denn bey Ge-legenheit der Mathests etliche Handwercke gelernet,sich auch in der Jurisprudentz und Politik umgese-hen. Er war in den meisten Wissenschafften ein «*-rMjtxros, nahm die katholische Religion an,wurde1660 Professor Jnstit. medicarunr zp Mayntz, undLeib-Medicus bey dem damahligen Churfürsten. Dar-auf trat er in bayerische Dienste, und wurde 1666kayfcrlicher Cammer- und Commercien-Rarh zuWien,auch geheimder Rath beydem Grafen von Hanau,in dessen Nahmen er in Holland ein Stück Landes inAmerica erhandelte, sich auch selbst mit belehnenließ. Weil er aber zuWien in Ungenadc fiel, musteer in das Epiliurn gehen, und wandte sich nach Har-tem , konte aber auch hier sein Glücke nicht finden,sondern machte sich dem Neid und Verfolgungen zuentgehen, gar nach Engelland, wolte daselbik eineSocietatem phychofophicam aufrichten, und starb1682 z» Londen im Ost. Er war ein sehr unruhigerMann, führte ein mißvergnügtes Leben, hatte denKopf voller Projekte von einer Universal - Sprache,Vereinigung des Rheins und der Donau rc. war inder Religion sehr kaltsinnig, überaus ruhmräthig,
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hartnäckigt und rachgierig, und schrieb characteremf. clavem convenienris: linguarum ; methodum di-dacticam cum appendice practica, welchen er in 10Tagen verfertigte; organon philologicum ; närrischeWeisheit, und weise Narrheit, die er auf der Seein höchstem Sturme geschrieben; de nova temporisdimetiendi ratione ; Oediputn chymicum feu insti-tutiones chymicas prodromas, die auch ills Deutsch-Übersetzet worden; pbyficarn fubcerranearn ; duum-virarum becmericum ; pamallum medicinalem »llu-strarum , oder Thier-B-räurer- und Bergbnch, wel-chen er meist ausgeschrieben; epitomen inrtitutio-num Sennerti ; phychoíbphiam ; lumen trinum ;wagschale des menschlichen Glücks und Unglücks;von Erzeugung, Production und Gutmachmigder Metalle; Regeln und Gesetze der christlichenBundsgenoffenschafft; politischen Discours voneigentlichen Ursachen des Auf-und Abnehmen« derStädte, Länder und Republicken; novum 01-ga-num philologicum pro verborum copia in quavisre acqüirenda; thefes chymicas de veritate & poifi-bilitate transmutationis metallorum; tripodem her-mericum faridicum ; chy mischen Glücks-Hafen i la-boraroriurn porrarile; Centrum mund! concarena-tum; asphabetum Minerale §e concordanriam mer-curiorum lun« ; trifoHum. hollandicum oder dreyneue Erfindungen, bestehend in einer Seiden-Muh-le, Wasser-Mühle und Schmeltzwerck, so er ausdem Holländischen übersetzet; den klugen Hausva-ter, verständige Hausmutter, vollkommenen Land-Medicum, und erfahrnen Roß-und Vieharyt; chy-mifchcs laboraroriurn ; oxperimenrum pbyiieumnovum de merallorum generarione 8 c rransmuratio-ne feu fupplementum ad physicam subterraneam ;mcdicinisthe Schatz Lämmer ; chymischcn Rosen-Garten; politischen Discours von Lommcrcicn;bericht von der Landfchafft Gvîana; de mineraarenaria perpétua ; de horologiis ; erfand auch vielmathematische Instrumente. Herr Roth-Gcholyhat 1719 ZU Nürnberg Becheri scripta chymica ra-riora zusammen drucken lassen : von dessen Leben aberund Schrifften Doctor blrban Gottfr. Bücher 1722in einem besondern Buche Nachricht gegeben. Hend.
B ECHET (Antonius), ein Canvnicus zu Uzes in Nie-der Langvedoc, war von Clermont in Auvergne ge-bürtig, und starb An. 1722, in dem 73 Jahre seinesAlters. Man hat von ihm bißuirc du mimßere duCardinal Martinufius, archevêque de Strigonie ; undeine franhöfische Uebersctzung von Bnsbequii epistolislegationis gallicae, welche letztere aber erst nach sei-nem Tode herausgekommen. Mémoires du tems.
BECHINGT ON (Thom.), ein oxfordischerTheolo-gus in der ersten Hclffte des 1; Seculi, ward nachverschiedenen andern Bedienungen, BischoffzuBath, -und schrieb de jure regum Anglorum ad regnumFrancise ; scrmones ; in epistolas Petri Blefensis. Bai.Pit. Fa.
de BE CH IS , siehe Genrilis.
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