BLANCARD
BLANCAS
BLANCAS,'
tu hodiemorum Gnecorum; Arrimum de expedi-tione Alexandri M. ; 7 borna Magißri dictionum at-ticaruin eclogas ; panegyricum pro festo sieculariacademix fr i su ex , heraus z besaß eine schone Biblio-theck, deren Catalogus i/oz zuFranechcr in 8 gedrucktworden, war der älteste Professor in gantz Holland,da ihm denn sein Sohn, Steph. Dia,icarS, Phil. undMed. Doctor in seinem ;o Jahre sein Lexicon no-vum medicum grxco-latinum dedicirte, lind starb170?, 15 May. Vr.
BLANCARD (Stephanus), ein Doctor Philosophiäund Medic. gcbohren zu Franecker, war Nicolai Sohn,florirte zu Ende des 17 und Anfange des 18 Seculi,practicirtc zu Amsterdam, und hat viel geschriebene. g. Nie-eo hervurmde Anatomy , welche hernach auchlateinisch cum nova naethodo de ballamatione , her-slllá gekommen ; Konßkammer der Chirurgie of telieel-Konß, dieß auch Deutsch ; Nieulicbtende Rraäyck Me-dicinen, die auch lateinisch und deutsch heraus gekom-men ; colleBanea medico • pbyfica , of Hüllands 'Jaer-Resservant' Jaeren 1680, 8 >, 82 de cartefiaenfeacadémie of te inflitutie der Medicine ; van t podagraen vliegende siebt; von der Kinder -Ziehe ; van dePokken ; van de Scheur-Bitick nevens een Berigt van defermentatie ; borgerlycke Tafel om laitg gesund sonderZiehen te leven , nevens de febola Salemitana ;Sclmitv-Placts van de Raupens, Wormgens, Maedensen vliegende Tbtergcns ; Scbeyde-Kvnß of te Cbymia;welche Schriften insgesamt theils von Pol,. Langen,theils von Poh.Lhr. Rovach, theils auch von Johannpeuecrn und andern ins Deutsche übersetzt sind;anatomiam practicam rationalem cum tr. de circu-lation? languinis per tubulos, deque eorum valvu-lis ; de educatione, nutririone & morbis infantum;de efïïcacia lactis; de ulu &c abusu herbx tirée &coffée; laboratorium medicum; de lue veneiea;decirculatione sanguinis ; pharmacevticam ; collecta-nea oblervationum medico-phylicarum ; sonderlichober ein schon Lexicon novurn medicum grxco-lati-num, so 6 mahl gedruckt worden, und dessen 5teAuflage von 1702 er seinem eigenen Vater dedicirte rc.Seine Wcrcke sind zu Leiden 1701 in 2 Voll. in 4 zu-sammen gedruckt.
B L A N C A S (Franc.), ein spanischer Dominicaner vonTarragona in Aragc-nien, gcbohren um 1560, nahmjn dem Orden den Nahmen a Sansto Joscpho on,lehrte in dem Convente zu Piedrochita die schonenKünste, gab hernach zu Aepes einen ordentlichen Pre-diger, und sodann einen Mißionarium auf den phi-lippinischen Inseln ab, und starb 1614, als er bereitsnach Spanien, um mehr und neue Mißionarienvon dar abzuholen, unter wegs war. Man hat
Von ihm arte per aprender lä lengua tagala ; ar-te para aprender los Indios tagalos la lengua Efpanno-la ; mémorial de la vida ebrißiana, tu tasgalischer Spra-che ; de las 4 poßrimerias del bombre ; un confeffwna-rio y un libro para la preparacion de la communion;de los myßerios del roj’ario detiticßra Sennora ; canta-
BLANCHELLUS 1120
res efpirituales , alles in tasgalischer Sprache; fermo-nes de Domingos yfßividades de Sanclos , so alles insinesischcn Tabellen, weilen damahlcn noch keine Buch-drucker aus Europa bey der Hand waren, befindlich.
Seine fermones para todo el anno de harta"importan-cia, die er nach seiner Ucbcrkunfft in Spanien herausgebe» weite, liegen noch im MS. Ant. Ech.
de BLANCAS (Hieran.), ein Spanier von Saragos-sa, wo sein Dater ein Notarius war, studirte zuValentia, wurde nach Zurirä Tode königlicher Histo-.liographus, schrieb arragonentium rerum commeu-tarios ; tabulas in fastos magiílratuum justitise Ara-gonix ; icônes regum politas in regia cxlar-augu-íhna aula ; modo de proceder en cartes de Aragon ; lascoronaciones de los Reies de Aragon ; de los oblfpos deZaragoza ; tr. de la venida de Sant Jago à Efpanna,
und starb zu Saragossa 2Dec. 1590. Ant.
BLANC aT (N. von 8t.), ein Frautzofe, war ein la-teinischer Poet um die Mitte des i7Ecculi, undschrieb S'ylvas , ingleichcn ein Gedicht über die Geburtdes Dauphins LuSovici XIV, welches aber so hochgehet, daß es endlich gantz ungereimt heraus könnt.HL.
BLANCFORD (Henr.), ein englischer Bcnedictiner-Mönch zu St. Alban um 1425, hat ein CbraniconHinterlagen, welchesHcarnc herauszugeben verspro-chen. Fa.
BLANCH (Joscphus), ein Carmélite von Valentin,war daselbst Doctor Lhcologiä und Professor Philo-sophiä primarius, schrieb inlKtutiones fummularutn,wie auch einen curlum philoibphicum, und starb1613, W, d. Ant.
BLANCHARD (Franciscus), ein gelehrter Frantzo-se in der Mitten des 17 Seculi, schrieb eloges desPrésidons à Monier du Parlement de Paris, von X 3 3 r /bis 1647. Jour.
BLANCHARD (Wilhelm), ein Sohn FranciserBlancharvs, wurde 1674 unter die Parlaments-Advocatcn zu Paris aufgenommen , hatte eine star-ke Praxin, verfertigte ein chronologisches Register,oder table chronologique aller Verordnungen, Edicté,Patente rc. die Gerechtigkeit, Policey und Finanzienbetreffend, welches 1688, und hernach weit vermehr-ter 171; in 2 Bänden in fei. miter dem Titel Com-pilation chronologique gedruckt worden ; arbeitete auchan neuen Zusätzen derselben, ingleichcn an einer neue»Auflage von seines Vaters Eloges, an einer Historie derCantzlcr, Siegel-Verwahrer, Räthe, Advocaten rc. vonAufrichtung des Parlementes bis hiehcr, wie auch aneiner bißoire des Mahres des Requetes, starb aber dar-über 1724 den 24 Ceptembr. Sein Sohn, der gleich-falls ein Parlaments-Advocat ist, wird vielleicht eini-nige von dessen hinterlassenen Manuscripten druckenlasse». Journ.
BLANCHELLUS (Menghus), eilt Socfer Medici-na von Facnza in Romandiola, florirte um die Mit-te des 16 Seculi, und schrieb tractatus tres de bal-
neis