Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1135-1136
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BLOME BLOMEVENNA

BLOND

BLONDEL

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historico- philosophicum; monumenrum nobilita-tis Georg, a Schroet-ering a Leopoldo Imp. collarx;©rarerem reformatum; Mercurium Evhodfùm ; Epi-ftelll de cometis ; Alitophilum, eine Comödie ; Apo-fpasmation integri operis de causis comiptarumscholaruna; tr.de nobilis júventutis institutione ; tr.de educationisratione & temporis collatione; tr. depatvdiib. Ueber dieses hat er auch Jo. Cafihi nu-%3-i ju.sfov mit Henr. Vagerii Commentario heraus ge-geben, und im M8t. theils völlig ausgearbeitet, theilsnoch unvollkommen hinterlassen indicem catlutlicum,davon der erste Theil das oben gedachte hexaemea-onist; observationes in universa Ciceronis opéra; phl-losophum eclecticum; collectanea in Platonem &Ariilotelem; manuductionem ad Ja. Jmigii Logicamhamburgenfem ; tr. de philofophis grxcis, scholasti-cis Sc eorum commentatoïibus ; opus de causis cor-ruptarum fcholarum; tr. de baculis veterum, wel-chen einige falsch vor gedruckt ausgeben. Er ist auchwillens gewesen, Jo. Caselii epiilolas helmstadiensesans Licht zu stellen. Mol.

BLOME (Reinhold.), ein Hamburger aus dem 17Seeulo, war beyder Rechten Doetor, und in den ga-lanten Studien nicht unerfahren. Er studirte zuHelmsiadt, und ward, nachdem er von Reisen zurückgekoinmen, um i6z z ostfneßlandischer geheimer Rath,hernach Professor Juris zu Heydelberg. Der Chur-fürst aber zog ihn 1665 zu sich an Hof, und machteihn zum Vice Cantzler, wie auch zum geheinten Rachs-Pràsidenten. Es beschuldiget ihn zwar Lllvenburcqer in seinem itiner. germ. polit, als habe er ansHaß gegen die Unterthanen, und weil die churfürstli-che Schatzkammer sehr erschöpffetwar, allerhand neueAuflagen erdacht, und das Etempel-Papier im gan-zen Lande eingeführet. Er hat sich aber dagegen ineiner desensione epistolica gerechtfertiget. Er istaber doch endlich in des Churfürsten Üngenade verfal-len, und vom König in Schweden in den deutschenProvintzen mit einer ansehnlichen Staats-Bedienungversehen, auch zum Gesandten nach Regenspurg ge-brauchet worden. Er hielte sich zuletzt in Bremenauf, und lebte noch 1689. Man hat von ihm Atisb.Jansonii judicium peripateticum; Franc. HbtomamiiAnti-Tnbonianum; tr. de formis rerum publicarumunter dem Nahmen (/k-- lion; velirationem adver-sus quendam metaphysici regni aisertorem, und Ver-schiedene carmin L. Mol.

LLOMENDAL, oder Blumendal, (.so.), ein deutscherFranciscaner UIN IZZQ, hat scrmones de tempore 8cdeSancti; & quadragelimales geschrieben. T. Wa.Fa.

BLOALEVENNA (Petrus), ctit Prior in dem Car-theuser -Orden zu Cöln, gebohren 1447 zu Leiden, da-her er auch öffters Petrus Leidens,s genannt wird,fîeirb 1516, 30 Sept. im 70 Jahre zu Cöln, und hin-terließ expositionemmPsalmum 126; enchiridion la-cerdotum, de bomtate divma; de autoritate Eccle-six; aslertionem purgatorii; de eifusione cordis;

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directorium parvum contemplari cupientium ; con-tra Anabapnstas; candèlam èvangelicam; vitam S.Dominici und Sermonem de S. Dominico. Petrejusbibl. carthus. Fa. A. Sw.le BLOND (Jo.), Herr von Brauville, von Evreuxaus der Normandie, war ein frantzösischer Poet undRedner, florirte um die Mitte des 16 Seeuli, undschrieb traité dela Trinité, einige poetische Weiche undVersionen. . Cr. Ve. y ,

BLONDEAü (Claudius), einparisischerParlements-Zidvocat in der andern Hclffte des 17 Seculi, hat sei-nes Collegen BouchcUl Buch, somme benesiciale ge-nannt, in alphabetische Ordnung gebracht, hin undwieder vermehrt, und unter dem Titel bibliothecacanonica in 2 Folianten edirt. Elend.

BLONDEL (David) , ein reformtrter Theologus undHistoriens, war N 7 osis 2 dlondetli jüngerer Bruder,gebohren 1591 zu Chalonö sur Marne," wurde 1614von dem Synodo in l'Jsle de France in den geistli-chen Stand aufgenommen, lind verwaltete solchen zu. Houdan bey Parts, wohnte vielen Synodis bey, undwar bey denen in l'Jsle de France mehr als 20 mahlSecrekarius, weil er eine schvneHand schrieb. Anno164; machte ihn der National Synodus zu Charen-ton zum Professvre honorario, nebst einer Pension,worauf er sich zu Paris aufhielt. Als 1649 <Scr-hard Ioh. Voßius gestorben, wurde er an dessenStelle zum Proftssore Historiarum nach Anisterdamberusse». Weil er aber daselbst ungewöhnlich fleißigwar, kriegte er einen Fluß in die Augen, der ihn desGesichts beraubte: und als sich solcher hernach aufdie Brust setzte, starb er daran 16;;, 6 April. Erhatte ein unvergleichliches Gedächtniß und eine bebil-dere Art zu studiren. indem er sich auf die Erde legte,und die 8. sicher um sich herum setzte, deren er zur Sß -vefei tchung seiner Wercke denölhigt war. Er hatte zweyDrüder, die älter als er, beyde aber Prediger waren,von denen der eine Moses und.der andere Aaron hieß.Seine Schrisskcn sind: mvdeße déclaration de la Jince-riti fs vérité des églises reformées de France contreles invefíivcs de V Eveque de Lucon & antres ; Haran-gue an Roy, welche auch in dem Mercure Françoissteht; Pleudo - Ilidorus & Turrianus vapulantes;lettre à M. de la Haye touchant la prétendue nécessitéde la ptißance du Pape en l’Eglise, propo/ée par leSieur de la Milletiere ; Eclaircijj'emens familiers de lacontroverse de s Eucharistie ; Répliqué au jugement duSieur de Milletiere ; de la primauté en Eglise t apologiapro sentent« Hkronymi de Presbytern & Epiícopis ; 'de formulx régnante Christo in veterum monumentisufu; Comparaison de Pindare fs d’Horace ; Eclaircis-sement de la questions une femme a été affifse au fege deRouie entré Leon IV fs Benoit 111 ,fb auch lateinisch Miterdem Titel: de Johanna papislà anacriiis gedruckt wor-den ^Scholia ad Grotium deimperiopotestafum sum-marum circa sacra ;tractatus dejureplebis in regimi-ne ecclesiastico ; des Sibylles célébrées tant par /’ antiquitéppyenne que par les SS, per es; «fies autentiques des