BLOUNT
BLOUNT
BLOXHAM
1140
nzk> BLONDUS
BLONDUS (Mich. Angélus), eilt italiänischer Me-istens und Chirurgus in der ersten Helffte des i6Se-cu!i, docirte die Medicin zu Rom, und schrieb de ori-gine morbi gailici deque ligni indici ancipiri pro-prietäre ; de parcibus ictu lectis medicamento aqu.esanandis ; de memoria ; de morbis puerorum ; dediebus decreroriis & crifi ; welche Wcrcke man tttGestteri scriptoribuj chirurgicis antrifft. Fa. Li.de BLONlE, fic^c Nicolaus de Blonie.
B L O S I U S Paliadius, siehe Palladius.
B L O S I U S (Ludovicus), siehe de Blois.
BLOSS'IUS (Sebastianus), ein Physicus JU Ulm, fToirirte zu Anfange des 17 Secnli, gab Jac. Scbegkiiproelectiones in artern parvam Galeni heraus, Undschrieb unterschiedene Dissertationen, als de faculta-tibus viribusque aliinentorum & efcuientorum, diegröstentheils zu Tübingen gedruckt sind. Ke.BLOTIUS (Hugo), von Delft, ein guter Redner,lehrte erstlich die Rechte in Straßburg, ward 1575der erste kayserliche Bibliothecarius zu Wien, schrieb
orationem in duorum juvenum Adriani Frifd & Lau-rentii Eisleri homicidas ; orationem an reste paren-tes liberos suos Lovanium, moribus studiisque infor-mandos mittant; orat.de elephanre, nuper in hasregiones invecto, & de horologiis Jovanieniibus ;
hinterließ im Manufcript, so auch noch in der wiene-rischen Bibliothek übrig, Hodœpericum italicum;coininentanum de moneta Sc re numaria antiqua;comment, de ponderibus & mensuris variarum gen-tium j historiant genealogicam domus austriacx aban. 1455- 158g; historiant conveptus lmper. Maxi-miliani I & trium re'gum, Hungaria;, Bohemiat arquePolonia; celebrati Vindobonte ; Miscellanea rerumpolonicarum ; Inventarium Bibliothec* caesarexquatuor Voluminibus ; Catal. Bibliothecs rumpfia-ns: item Joh. Sambuci; libellum fupplicem proBibliotheca cacfatea ad Imperatoren» Maximil. II ;Consilium de augenda & ornanda Bibliotheca caefa-rea ; adversaria varia &c. Und starb 1608. Richardshistoria Biblioth. vindobonensis.de BLOVIE (Nicolaus), siehe Nicolaus de Plove.BLOUNT (Carolus), ein Sohn Heinrich Blounts,war 1654 zu Upperholloway in Middleftx gcbohren,und brachte es vermittelst seiner guten Gaben und gros-sen Fleisses in der Gelehrsamkeit sehr weit, schriebanimant mundi, or an hiß. narration of tbe antiens,concerning Man's foul; great is tbe Diana oftbe Epbe-fiansi januam scientiarum ; gab auch An. l68v eineUebersetzung der zwey ersten Bücher von Pbüoßrativita Apoüonii Tyanei heraus, und fügte derselbenverschiedene Annterckungen bey, die fr aus den Pa-pieren des Baron -Herbert vonEherbury genommenhaben soll, und darinne von der Religion und der hei-ligen Schrifft auf eine spöttische und ärgerliche Weisegeschrieben, deswegen auch An. 169g der Verkauffdieses Buchs untersaget worden. -In dem letzt gedach-ten Jahre gab er auch eine Schrifft, so er Oracul der
Vernunfft gcnennet, und verschiedene andere von glei-cher Art heraus, und brachte sich noch in diesem Jah-re selbst ums Leben, weil man ihm nicht erlaubenwolte senies Bruders Witwe zu heyrathcn, in dieer sich heutig verliebt, auch zu solchem Ende in einemTractat hatte behaupten wollen, daß dergleichen Hey-rathen vergönnet wären. Hist. B.
BLOUNT (Eduard), siehe Earle (Joh.).
BLOUNT (Heinrich), ein Engelländcr, gebohren i;Dec. 1602, zu Tittenhanger in der Grafschafft Hcrt-ford, studirte erstlich in der Schule zu St. Alban,nachmahls aber in dem Collegio Trinitatiszu Oxford,woselbst er auch den Titel eines Magistri erlangte.Als er sich hierauf noch eine Zeitlang auf die Rechtegclegct, trat er An. 1634 seine Reisen nach Venedigund in die Levante an, und ward nach sciuerWicder-kunfft von dem Könige Lacolo I zum Gentlemen Pen-sioner, 1639 abcrzu einemRitter ernennet. Er ver-ließ nachher die Parthey seines Printzen, und schlugsich zu dem Parlement, von dem er An. 1651 mit indie Committee, wegen Reformirung der Gesetze, undin eine andere, die zu besserer Einrichtung desHandlung und See-Wesens angeordnet war, gezogenwurde. Er gab >ssss> eine Beschreibung seiner Reisein englischer Sprache heraus, so auch in andere Spra-chen übersetzt worden, und starb 1682 den 9 Octobr.
Wo.
BLOUNT (Jo.), siehe Blondus.
BLOUNT (Thomas), ein Engclländer von Bordes-ley in Worcestershire, brachte es, ohngeachtct er aufkeine Universität gekommen, durch seinen Fleiß anderLiteratur sehr weit, war aber ein eifriger Carholick, undgerietst dahero,als unter Laroli II Regierung einige ge-fährliche Anschläge der Catholischen an den Lag kamen,in solch Entsetzen, daß er darüber eine Lähmung .>nde» Gliedern bekam. Er schrieb unter andern acade-
miam eloquentix; gloslographiam; fragmenta anti-quitatis, und starb den 26 Dec. 1679. B.
BLOUNT (Thomas Pope), ein Sohn des vorher-stehenden Henr. Blount, gebohren zu Upperhollowayin Middlesex den 12 Sept. »649, wurde 1679 zumDaronet gemacht, war auch in 5 verschiedenen Parle-mentern ein Glied des Unter-Hauses, schrieb Eßayson feveral fubjeíts ; censurant celebriorum autorum;historiant naturalem; de repoetica, orRemarksuponPuetry , veitb charaíferes and censures oftbe moß confi-
derable Poets , und starb zu Tittenhanger den goJun.1697. B.
BLOXHAM (jo.), ein englischer Carmeli'ter,lehrte zu Oxford die Theologie, war Provincial seinesOrdens und Visitator aller Klöster in Schott- undIrrland, schrieb Comm. in IV libros fententiarum ;de septem signaculis; farraginem epistolarum ; an-notationes in apocalypsin; ordinationes Hiberneri-siumj Qusestiones; Sermones unb 1 334 * ^- ,e “landi collestanea. Bai. Fa.
BLOXHAM (Jo.), ein Engelländer, war um 1:394
des