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ttovÌ! gesetzt worden ; de legione romana, die in Jo.Ge.Gravii thesauro anriquic. rom. T. io stehet ; de po-liticis lipsianis, die man bk>) jfaß- Lipfiï libris polici-corum findet; de sacro romano imperio; de fatislitenriis nostri temporis cum censura programmatisargentinensis f. vindiciispro studiis civilibus veraquejurisprudentia; de comparanda latinse lingua? facul-tate, welche bey Ja. Scbeff’eri tr. de stylo steht ; decongreíïìbus 8t colloquiis Principum; de auspicioregio; de formula pacis Antiocho a Romanis data;de rege Iralite Theodorico, ostrogotho ; de regno-rum pnelidiis & munimentis ; de cathedra Pétri ; deingeniis optimatum; de sacris legationis; de lexicisortecis; de lingua novi testament! original;', die derleipziger Theologus Jo. Glearius seiner disll de sty-lo novi testament! beyfügen lassen ; de elegantia mo-rts civilis 8c aulici; de actione legibus prodita autnon prodita adversus ingrates; de studio politicobene instiruendo; QCíhJo. Jun. Frantzii historiamCa-roli M. wie auch ohne Rahmen Ulr. Veleni libellumPetrum Romani non veniíîè mit Vorreden heraus;soll nebst Xhto Lud. von Gcckendorff das Compen-dium historia; ecclefiasticœ gotlianum verfertigt,allchetwas unter dem anagrammatischen Nahmen Surrlecobius geschrieben haben; arbeitete an einemCommenrario in Ciceronis officia, lind stlt einem theä-trofati; starb aber wegen übcrflüßigen Gebrauchsdes Ranch Tabacks, 1672, im 6i Jahre. Seine dis-scrt. und orar. hat Jo. Alb. Fabricius 1712 zuStraß-bürg in 4 Qvart-Bändcn zusammen heraus gegeben;Sein Leben aber, welches Jo. Gottl. Möller verfer-tigt, steht vor Boeder! historia universal! 4 seculorurnpost Christum, die 1695 mit Jo. Fcchtii Vorrede zuRostock in 4 heraus gekommen. In Schclhorusamcenitatibus literariis findet man einige feiner bis-her ungcdruckten Briefe. W, m. AE.
BOECLER (.so. Heinrich), ein JCtus, gebohren 1679,6 Jenaer zu Straßburg, allwo sein Vattr der ältereJohann Bocler, Medicinä Doctor und Pros. undsein Groß Vater, der berühmte Johann -HeinrichBöclcr, Pros. Historiarum war. Er zohe 1692 aufdie Académie zu Straßburg, begleitete 1698 UlrichObrcchten, da derselbe als königlicher frantzösischerGesandter, wegen der Streitigkeiten zwischen demChurfürsten von der Pfaltz und dem Hertzoge vonOrléans nach Franckfurt gieng, als Secretarius da-hin; wurde 1701 zu Straßburg zum Professore Jn-stitntionum und Juris publici, wie auch zum Cano-nico an dem Thomas-Capitel ernennet. Er hielt sichdarauf einige Zeit zu Wetzlar und Regenspurg auf,trat 170g seine Profcßion zu Straßburg an, wurde1727 Prafcctus des Stipendii otteniani, 1728 desCapituli thomani Dechant und 1730 Probst; wor-auf er 1732, 8 Januar als Codicis und Juris feu-dalis Professor verstorben. Seine Schrissten sind
Disputationes de patria potestate principum imperii,de belle» Imperator! Carolo V a Mauritio Saxoniieelectore Ulato, de superioritate territorial! comitum
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imperii, welche awch in Lünigs corpore juris der Gra-fen und -Herren des H. R. Reichs steht, de acquistto& amisto imperii romano-germanici in Livoni im ju-re, de tumultibus rusticariis seculo XVI motis, deArbitris compromislariis, de acquiiitione bellica, dejure primogenitur« Lc appanagii, de matrimoniispersonarum illustrium in imperio romano -germani-co, de advocatiis eccleiiasticis, vulgo den Äasien-Vogteyen, de lingulari Justiniani imperatoris favoreerga fceminas, de personis feudi capacibus Lee. AE.
BOECLER (Samuel), {in JCtus 5« Straßburg lMdVetter des vorigen, war 1669 daselbst Doctor undschrieb unter andern repetitionem paratitlarem titu-lorum ffi. <Sc' Cod. de peenis.
BOEDIKER (joli.), ein Rector des cöllnischen Gy-mnasü zu Berlin, war zwar von geringen Eltern ge-boren, stammte aber aus dem uralten edlen Geschlech-te der vom^Pfluge und hatte in Stettin berühmteVorfahren ; Er war in dem obgcdachtcn Gymnasiozchen gantzer Jahre ein Schüler von seinem Antecessor,,dem Recror M. Sam. titulier. Nach vollendetenSchul- und academischen Studien wurde er Predigerzu Parstein in der Marck, und als er diesem Amte 8Jahr vorgestanden, 167z zum cöllnischen Conrecto-rate berussen. Nach zweyen Jahren erhielt er an desgenannten Müllers Stelle das Rectorat, welches erso lange verwaltete, bis er An. 1695 im August im54 Jahre verstarb, nachdem er eimJahr vor seinemTode das Gedächtniß verlohren hatte. Er war inder lateinischen und deutschen Sprache sehr erfahren,und in beyden ein eben so glücklicher Dichter, alsRedner. Joach. Fester beehrte ihn wegen seiner Poe-sie mit nachfolgendem Lob-Spruche, darinne er aufden Namen Dödikcr alludirt und Poeten Kern dar-aus macht. Er spricht:
Quum multi eximii iint Teuronuni in orbe poetx,Ture poetaruw imckus este potes.
Zu seiner Zeit war der bekannte Weber Rector an demGrauen-Kloster zu Berlin. Dieser Umstand gab zufolgendem Disticho Gelegenheit:
Textor agit telam ; compingit vala Victor:
Adferat his operis Jova benignus opem.
In seinem >6ten Jahre machte er nachstehendes Cpi-gran.ma, weswegen er nachgehends für einen Pro-pheten in Absicht des Königreichs Preussen gehaltenwurde:
Nascitur in régis Frïdericus monte: quid istud?Praedicunt Muss: Rex Fridericus erit.
Er hatte unterschiedene gelehrte Töchter und auch ei-nen geschickten Sohn Carl Ed;ard Bödicker, welcherArchidiaconus zuWrietzen an derOder wurde. SeineSchrissten sind Grundsätze der deutschen Sprache,welche verschiedene mahl edirt und sowohl vonJoh Lconh. Frisch als Joh. Jac. wippel ver-mehrt sind; Triumph-Dogen den selig verstorbe-nen aufgerichtet: Hyrnphe Mycale oder poetischesund historisches Gespräch von dem Miggelberge;
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