Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1241-1242
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1241 BONO BONRIPOSIS

Cuique oculi pectusque valent , heic cernerapertas

Artis & ingenii judiciique notas.

zu dessen Lobe beygefüget/ und starb den 19 Mertz 1649,im 7; Jahr. Mol.

de BONO (Paul. Andr.), siehe Benins.

BONOCIUS (Julius), ein JCrus zu Padua, nahm vonseiner Vaterstadt den Nahmen Tolentinus an,lehrte dieRechte;» Padua, advocirte darauf,ward in verschiede-nen Städten Vene ianischen Gebiets Gerichts-Assessor,vcrlohr endlich dcnGcbrauch feiner Augen, starb i;;o,und verließ viclcconlilia. Scardeoniusde clar.patavin.BONO M I N U-S , ei» berühmter Medicus zu Berga-mo, gebürtig von Chiust, hak in der Mitte des 14 Le-culi florirt, und Je venenis, wie auch quœstionumdiversarum librurn geschrieben. T. Fa.de BONOMONTE (Rob.), ein Dominicaner ausdem Hennegau, trat zu Valenciennes um 1497m denOrden, siudirte zu Paris, lehrte hernach zuRyssel dieTheologie, gab sodann hin und wieder einen Predigerab, ward 1525 Jnqvisttor von Arras und 1542von Cambray, bekleidete in verschiedenen Klöstern dieStelle eines Priors, erhielt den Titel eines General-Predigers, gab funJamentum aureum omnium annisermonum tarn de terapore quam de Sanstis Nie. de• Gor ran zu Paris 1509 in S heraus, und starb zu Valen-cicnnes den 10 Dct. 1557 . Ech.

BONOMUS (Petr.),. bort Trieste, war kayserkicherPbotonotarius, am Ende des 15 Seculi. Er hat Epi-steln und Epigrammata geschrieben. T. Fa.de BONONIA (Gerardus), stehe Gerardus.de B O N ON IA (so.), ein Sicilianer, lebte in der Mit-ten des 16 Seculi, wurde Archidiaconus zu Palermo,Baccalaureus der Facultät zu Paris, Laroli V Capcl-lan und Professor Thcologiä zu Löven, schrieb deanernaOei pr«destinatione 8c reprobatione, wechselte auch

mit LriS. Furio Loriolano Streit-Schrifften, daß mandie heilige Schrifft nicht in die Landes - Spracheübersetzen müsse, welches Furius behauptete. B.de BONONIA (Mich.), siehe Angriani.de BONONINA (Ant.), siehe de Beccatellis.BONONIUS (Hieronymus) , ein italiänischer Phi-lologus, von Trcvigo bürtig , ist 107 allda gestor-ben, lind hat Julium Gejdrem de bello gaIlico;apo-logiam proPlinio; vitam S. Hieronymi proia 8cvertu; promifeua; diflerrationem breveni de Tar-vilinis illustribus, welche in T. II des suppJemenrider Giomale de lettcrati stehet, herausgegeben. Hcnd-teid) schreibt in Pandectis brandenburgicis einem, Hieran. Bononio einen libellurn antiquarium ad ju-linm stlinm sunm zu. Fa. Goetze.

B O N O S U S (ßened. ), siehe Benedictus I Papa.de BONRIPOSIS, oder Bantempis, (Jac.), von Pe-rugia, war anfangs Prior des Klosters S Laurenknde Monte Periolo, hernachBischoffzu Jcsi, dannvon1418 an zu Narni, und schrieb historiam inven-tionis corporis S. Floriani. Ug. OL

BONSTEDTEN BONTEKOE 1:42

von BONSTEDTEN (Albertus), war ein Deut-scher von Geburt, dcsKaysers MaximiliamI Beicht-Vater, Comes palatinus, und des Klosters Einsirdelen , in der Schweiß Dccanus, lebte um das Jahr1491, und schrieb das Leben des berühmten NicolaITolentini,Wie auch histor.ntriusquePannonÌL oder hi-storiant austriacam, welche in der Bibliothcck zu WieniM AIS. liegt. G. Lam. Fa. Gandulpb. de 200 icriptor.augustin.

BONTEKOE (Cornelius), sonst Deckcr genannt,ein holländischer Medicus , war zu Alckmar 1646,oder 1647 gebohren, und erhielt, weil sein VaterGerh. Ich. Decker, eine bunkscheckigte Kuh in demSchilde seines Hauses hatte, den Zunahmen Bonte-koe. Er erlernte anfangs die Chirurgie , legte sichaber nach der Zeit aus die Medicin, studirte zu Ley-den, promovirte auch allda in Doctorem, hielt es inder Philosophie grösientheils mit Lartesio, brachteaber in der Artzneykunst allerhand Paradoxa aufsTapet, wolte die Ursachen derKranckheiten aus demacido und viscido , oder mit einem Wort, aus demScharbock herleiten, gab dcnGcbrauch desTabacksund Thee, welches letztere Kraut erzuerst in Deutsch-land. bekannt gemacht, beynahe vor eine Universal-Medicin aus, rccommendirte auch die opiata, saliavolatil ia , und sonderlich sein elixir antifcorbuticumüber die Massen practicirte erstlich in einigen Städtenvon Holland, ließ sich hernach in Hamburg nieder,gieng aber von hier als Leib-Medicus bey dem Chur-fürsten von Brandenburg, Frievrich Wilhelm, inDienste, soll auch nach einiger Meinung Professorzu Franckfuct. an der Oder gewest seyn, schrieb dia-triben de febribus; fumhmenra medica, f. de alca-li & acidi effeftibus; einen Tractat von Thee, Cos-se und Chocolate; kurye Abhandlung vom mcui'ch-iiebert Reben , Gesundheit, Lranckheit unö Tod;stellte alle diese Schrifften in holländischer Sprache andas Licht, schrieb ferner demonstrationem quodnonderurannus climactericus nec alius fatalis, auch inhollaudischer Sprache; meraphyiicam 8c librum fm-gularem de motu ; logicam 8c physicam ; tr. etliico-phyiicum de animi 8c corporis paffionibus earumquecertiffimis remediis, der sich in der Von ihm 1675unter dem Nahmen philaretu-s zu Leiden in 12 edir-till efhtca Arnoldi Geulings besindct ; ceconomiamanimalem, die H. H. ins Deutsche übersetzt; Gran-den der Medicin, die eben derselbe deutsch übersetzt;Nieuxv Gebuuw van deCbirurgie , Welches Pol), petevAlbrecht ins Deutsche gebracht; litteras familiäresad Jan. Abr. a Gehern» ; Reden over de Coortzen; Nu-zen des Tabacs , welchen R.J.H. aus dem Holläudi-dischen ins Deutsche übersetzt; een Brief an de HeerHelvetius ; diíl. de ictero ; notas provocatorias incorollaria, qua; difputationi sine de ictero opposu-erat Ger. Blalius ; neuer Beweis von einem allgemei-nen Zweifel; verschiedeneTractgte von den vornehm-sten Grundstücken, zu einer wahren philosophischenund medicinischen Wissenschafft zu gelangen; Erzch-Ji ii g lung