Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1355-1356
JPEG-Download
 

1355 BREGANIUS BREITENBACH

und frantzösische Sprache übersetzt, und führen im La-teinischen den Titel : Scrutinium religionum 8c lin-guarum, kommen aber mit dem englischen Originalnicht übrrein, indem derUebersetzer 9Capitel, die vordem r 4 hergehen, nebst den gelehrten Vorreden desHerausgebers, u. a. m. aussen gelassen. Wo.

BREGANIUS (Raimund.), ein Dominicaner von Ri-pa Lransona.war Professor der Theologie, und liebtedie schonen Wissenschafften, florirte im Anfange des 17

fcmilî, und gab theologi® gennum de cognitionedivina enarrationçs quiuque zu VtNkdlg l6zx in 4heraus. Ech,

de BREGANTIIS (BarthoL), siehe BarrholsrnKUs.

BREHALLI, ober Brehal, ( Joh. ) , ein Dominicaneraus der Normandie , war Doctor Theologiä, 1454Prior desGymnastiSan-Jacobei zu Paris und Gene-ral-Jnqvisikor von Franckreich, florirke noch 1457,undhinterließ tr. de libéra auctoricare audiendi confesiio-nes religiosis mendicantibus con cessa ; Procez de lajufltfication de U pucelle d'Orléans; Epirhoma mon-tium, Ech.

BREHEMDAL (Nie.), siehe Brechendol.

BREHME (Christian), von Leipzig, war erst Fähndrich,hernach Capitain Lieutenant, wurde sodann chur-säch-sischcrCämmercr, hernach Rath und Bibliothecariusund endlich Bürgermeister zu Dreßden-, schrieb unterdem Nahmen Gorimbo treue Hirten »Lust, wie auchsonst allerhand lustige und traurige Gedichte, und starb1667 den 10 Sept. Neu. Eeb.

EREIDENBACH, oder Breitenbach, ( Johann), eindeutscher JCtus, fiorirte im Anfange des i7Scculi zuGiessen , und schrieb de patre Sc liberis ; querelamtripartiram, ostendentem r®mani imperii stammmodçrnum.

BREIGER (Jacob), ein Magister Philosophiä zu Ro-stock, lebte um 1619 Egg. und disputirte als Präsesfolgende Materien durch: Difquifmo magica; deju-stin® pardeularis speciebus 8c jure; de Ente primoiniiniroque auctore ; de justida difputatio prior; dif-quiiido quœstionum phyiicarum; de caulis internis,materia 8c forma ; de constitutione metaphysices ; deprima ends divisione, ente primo 8c infinito; deprincipiis, assestionibus Sc speciebus in mecaphysicis;de uno affectione entis prima ; de malo ; de verita-tc ; de bonirate; de principiis Sc cauiis.

a BREITEN AU (Christoph Genseh), siehe Gensch.

BREI 1 ENBACH (Bernhardus) , eilt Camerarills"U^om-Dcchant zu Mayntz, hat zu Zeit des KaysersArider, ci III gelebt, und eine Beschreibung vom gelob-ten lande verfertiget, dahin er 148z eine Reise gethan,welche 1486 zuMayntz hoch-und niederdeutsch, 1490k I5 2s sl -*L n Eafcíîïíscl) zuSpeycr in fol. gedruckt wor-

o"*- c*c ist auch vvm Ertz - Bischofs Dcrchold nachRom gefchickk worden, um das Pallium vor ihn zu ho-len. Seme Reise - Beschreibung hat er zu Mayntzi488,LrgrS Newtek aber solche eben daselbst in nur

BREITENBACH BREITH AUPT iz ;<5gedachtem Jahr auch in niederländischer Sprache edirt.

Serarius rer. mogunt. lib. 5. Fa.

BREITENBACH (Georgius), ein Doctor und Pro-fessor Juris zu Leipzig, im 16 Seculo, stand bey HertzogGeorgio in grossen Gcnaden, hak sich anfangs der lu-therischen Religion sehr widersetzet, hernach aber selbigeselbst angenommen. HE.

BR EITENBACH (Joh.), flefjc Breidenbach.

BREITENBACH (Job.), efti jCtus, aus einer ade-lichen Familie in Meissn, studirte zu Perugia undLeipzig, ward 146; zu Leipzig Baccalaureus Philoso-phià, daraufI. U. D., ferner Official zu Stolpen, An.i476Consistorial-'Assessor znMeissen, An. 1484 aberProfessor Juris canonici und Ordinarius zu Leipzig,und starb in den ersten Jahren des 16 Seculi. Er wareiner von den ersten, die sich dem päbstlichen Ablaß wi-dersetzten , und schrieb Consilium . an contribuentesquadragesimalibus 3c aliis diebus, quibus butyri 8c la-cticiniorum usus prohibitus est,sine coniciendxscru-pulo butyro 8c la&iciniis vesci queanr, welches HerrPros. Läpp indem ztcnTheil seiner Nachlese auflegenlassen. Er wechselte mit Georgio ve Frick'cnhausenStreit-Schrifften wegen der unbefleckten Empfältgnißder Jungfer Maria, die er vertheidigte, schrieb auchrepedrionern C. Iator. de homicidio ; repeddonem C.de decimis ; xepeddonemC. I de statu monachorum8c canonicorumregularium; repetitionem C. senten-tiam sanguinis ; Addidönes ad iecturam Job. Andreissuper arborent consangmnitaris 8c affinitads. D. <£.G. Pöchev hat An. 1743 eine besondere Schrifft deJohanne de Breitenbacb Jureconfulto lipiiensi brUckkN

lassen.

BREITENHERT ( Valent. ), ein Geistlicher vonSälstadt in Thüringen, war anfangs um 1602 Pfarrerzu Sterley inNieder-Sachstn, hernach Hof-Predigerzu Verben und Eutin, zugleich an beyden Orten Pastor,wurde aber, weil er mit dent Diacono in stetem Streitelebte, 1633 nebst demselben abgesetzt. Man beschul-diget ihn, daß er ein unordentlich Leben geführet, demTruncke starck ergeben gewesen, und auch an dem Tage,da er communiciret, nicht aus dem Trinckhause weggeblieben, sondern sich so bezecht, daß man ihn nachHause tragen müssen, ja er soll des Nachts auf, denGassen herum gcschwärmet, und die Fenster eingc-worffen haben. Er kam nach Hanrburg, wo er um163; Prediger an der Jacobs-Kirche worden sey» soll.Er schrieb cordiale theologicum ; c«Bestem Samari-tanum; Leich-und andere Predigten. AIoI.

BREITER (Zacit.),siehePrxtorius (Zach.).

BREITHAUPT (Joach. Just.), ein lutherischerTheologus, gebohren zu Nordheim im Braunschwei-gischen 1658, studirte zu Helmstädt, ward 1680 Con-Reetor zu Wolffenbüttel, legte aber dieses Amt wegender eingerissenen Pest, und Mangel der Scholaren nie-der, studirte darauf zu Kiel unter Rorcholten, giengnach Franckfurt amMayn zuSpcnern, ward 1635Professor derHomilie zu Kiel, und nachdem er kaum