i; 6 - BRESÍNIUS BRESSLER
BRET BRETKE 137°
Jnspector zu Luckau, wie auch Assessor des niedcrlau-sitzischeu Consistorii; hierauf zu Leipzig 1690 Licent.Theolog, schrieb Dillert. de iubjecto justificationis; decafu & somma &c. und starb 1697, 42 ( 1 ) 11 . Cr.
BRESINIUS (Ludovicus) dit niederländischer Hi-storiographus von Aire, lebte in der lebten Helffte des
' 16 Seculi, und schrieb Chronicon Artest* & Flandrias
in 3 ftarefen Tomis in seiner Mutter-- Sprache, sobis 1570 gehet, und dessen sich Locrius in seinemChvonico belgico sehr bedienet. Sw.
BRESLAER (Joh.), siehe Brafiator.
BRESLAY (Guidot), ein Präsident des grossen Rathszu Paris von 1539 bis 1543, schrieb ein Gesprächdu bien dé paix $ de la calamité de guerre-, ingleicheitetwas in lateinischer Sprache, welches la Lroix duMaine heraus zu geben versprochen, aber nicht gehal-
ten hat. Vlenagiana.
B R E S L A Y (Petr.), ein Cantor der Kirche zu Angers,war bey dem Coucilio zu Tours, welches x 583 zu An-gers wegen der Pest fortgesetzet worden, Sccretarius,
gab eint anthologie ou recueil de plufieurs discours, no-tables tirés de divers bons auteurs grecs latins her-aus, so in dem drauf folgenden Jahre 1575 mit ei-nigen Veränderungen wieder aufgelegt worden, undstarb in dem 30 Jahr seines Alters. HE.
ERE S S A N U S (Franciscus Josephas), ein Jésuite, geb.zu Rom 1612, lehrte die Humaniora, Philosophie undMathcsin, gieng darauf als Mistionarius nach Cana-da, gab nach der feiner Unpäßlichkeit halber erfolg-ten Zurückkunfft, einen P-ediger in den vornehm-sten italiänischen Städten ab, schrieb brevem reli-tionerrf de imstionibus PP. S. J. in nova Francia initaliänischer Sprache, und starb 9 Sept. 1672. AI.
BRESSER (Marcinus), ein Jesuite,von Doptcllc ausBrabant, war Professor Thcologiä scholasticä, undRector der Collegiorum zu Lovcn, Antwerpen undBrügge, fthri bH Bücher de conscientia, -t»ib starb1635, 24 Nov. im 48 Jahr. AI. A.
de B R E S S I A N I S (Bartholom.), m italiänischcrJCtus,und Kayscrs FriVcrici II Rath, von Cremona bür-tig, sioniste UM 126; UNd schrieb Repertorium jurisin 3 Vol. &c. Ar.
B RESSIANUS Œrsdius), einmaylandischer Chirur-gus,von Cremona vürtig, lebte in der letzten Helffte des14 Seculi, und schrieb de cura vulnerum Lc de un-guentis & emplastris constciendis. Ar.
BRESSIANUS (Ferdin.), öeti Cremona, lehrte da-selbst 1226 die Oratorie und Philosophie. SeineSchrissten sind : de morali disciplina Ich. 2 ; de arterhetor. Ich. 3 ; epistolar. graecar. üb. 2 ; orationuniIch. 1 &c. Ar.
Von BRESSLER UNd Aschenburg(Ferdinandus Lu-‘dovicus), ein römischer kayscrlicher Rath, Commcr-cien-Rath, anst) des Raths in Brcßlau und Untcr-Cämmerer, gebohren zu Breßlau 1681, 4 Jul. wosein Vater Raths-Herr gewesen, begab sich 1699 auf
die Universität Halle, wo er Sam. Stryckn undLhrist. Thoinasü Unterricht im Jure, -Hoffmannsinder Phystc, und Luddoi in der Moral und der Polirtic, besonders aber in der Historie und Genealogie ge-nossen ; dem er auch bey Herausgebung des histo-rischen Lexici hülffreiche Hand geleistet. Er durchrei-sete hernach 1705 und 1706 Holt-Engel-und Deutsch-land, und wurde nach seiner Zurnckkunfft 1708 anseiilcs Vaters Grelle in dein Rath crwehlet, wobeyihm 1709 die Aufsicht über, die Accise, 1715 aber dieUnter-Cämmerer-Stclle anvertrauet worden; wor-auf er 1717 in dem schlesischen Cvmmercien-Rath ei-ne Stelle erhalten. Bey diesen Verrichtungen unter-ließ er nicht der gelehrten Welt zu dienen, wie er denn1708 des berühmten Tallemont Mcrckwürdigkeiten *von Natur und Kunst übersetzt, hernach zu den neuenAuflagen von Adlzreitcrs Annalibus boicis, des gros-sen Atlas historique, der Annalium ferdinandeorumdes Greifens von Rhcvcnhullcr, und des allgemei-nen historischen Lepici viel beygetragen, auch -Hühnersgenealogische Tabellen in das Frautzösifchc übersetzt.Ferner trug er des gräflichen scliaffgotschischrii Ge-schlechts Geschichte mit grossem Fleiß zusanîmcn, undwar eben beschässtigck eine Sammlung der böhmischen,mährischen und schlesischen bis itzo noch in Manu-script liegenden Scribenten an das Licht zu bringen,als ihn ein hitziges Fieber 7 May 1722 von der Weltabforderte. Leb. %
le B RET, oder Bretus, (Cardin), ein Frantzofe, waram Ende des 16 Seculi Gcncral-Advocat bey demOber-Steucr-Collcgio in Franckreich, zu Anfang desi7ten General-Advocat bey dem Parlament zu Pa-ris, und ordentlicher Staaês-Rath. Erstarb alsDoyen der königlichen Staats-Räthe 16;; den 24Jan. in einem Älter von 97 Jahren , und schrieb dela souveraineté du Roi ; inglcichcn ein Buch, welcheser de otdine antiquo judiciorum civilium apud Ro-manos betitelt. Mau findet solches in Sallengre the-sauro antiquitat. romanar. Tom. II. HL.
BRETAIGNE (Claudius), ein Frantzose, aus demBißthum Autun bärtig, trat 1644 in seinem ryJah-re in den Benedictiner-Orden, gab la vie de M. Bech-lier de Gentei ; méditations fur les principaux devoirsde la vie religieuse heraus, und starb 1694. Pez.
von BRETEVIL (ZEmilia), siehe du Charelet.
de BRETEVIL (Hugo), siehe Hugo V 0 N Langres,
BRETIN (Philibert.), cinfrantzösischer Medicns,Poè-te, Philosophas und Mathematicus, von Auxonne,ohnwcit Dole, lebte 1584, übersetzte viel Dinge ausdem Griechischen ins Frantzösischc, schrieb selbst einigeBücher in lateinischer und frantzösischer Sprache, undgab einiger gelehrten Medicorum Schrissten heraus.
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PRETRE (Johann), ein lutherischer Prediger, geboh-ren zu Fricbland in Preussen, ward 1563 zu Labiau,1587 aber an der litthauischen Kirche zu KönigsbergRr rr z Pre-