Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1541-1542
JPEG-Download
 

*541

CAESAR

tîerico patentât, & duci Bamirno íucceíTori, orrtniafelicia, fausta &c íaluraria comprecatur, imd tineEdition V 0 N Majaragii orationibus & prœfationi-bus. Jae.

Caesar, oòçr Keysere, (Franc. ), ein Cistercienservon Di.rmuydcn in Flandern, lehrte zu Paris über denLombardum, starb in seinem Vaterlande 1294, undbcß Comment, in IV libros lententiarum ; librumòe tribus votis monasticìs , und tu Versen das LebenS.Bernhard», welches zu Paris 148z gedruckt wor-den. Fa.

CAESAR (Joach. ), so sich aud) per anagrammaAdichacius Major genennct, ein Philosophus undPocte, lebte zu . Groß-Glogau in Schlesien, und gabi6,idie Liebes.'Gcschichte Königs Eduardi III in En-gelland unter dem Titel: Rationis & appetitus pu-g'qa, wie auch 1612 Scrutinium ingeniorutn heraus.Leb. K.

Caesar Patavinus (Julius ), ein Philosophus undMathematicus von Padua, daher er seinen Zunahmenerhalten, lebte um 1600, und schrieb: tr. de conillioiapientis; inventionem novam univerialis practic*arirhmeric®, welche letztere auch 1616 deutsch zuStraßbrirg in 12 herausgekommen.

CAESAR (Michael), ein THkvlogus zu Basel, schrieb1571 universam propemodum tloftrinam de usura,telKmoniisSS. Scripturs & dostorum purioris eccle-si® fundatam; und 1580 aslertionem de SS. Cœna&c.Einige nennen ihn Philippum Cxiar.

CAESAR (Nicephorus), stehe Lryennius.

CAESAR, oi>erKeyser,(Phil.), ein lutherischer Got-tesgelehrrer in der andern Helffte des l6 Seeuli, warSuperintendent zu Göttingen, und schrieb explica-

tionem plàlini I ; institutionein de hierarchia poli-tica & ceconomica; de usura; ein Büchlein von gu-ten und bösen Engeln. Er stehet in des CkmmtsVlII Indice rom. mit vbkN NN. Mol.

CAESAR (Phil.), ein refonnirterTheologus vonCas-fei in Hesseit, sindirte zu Marpurg, und ward 16:0Hertzog Joyamr Adolphs zu Holstein-Gotkorp Hof-Predi -er und an stat Dar. Fabrieii, der wider bieAe-formirteu gar zu hefflig zu verfahren gewohnt war,General-Superintendent, muste aber nach dessen Tode,als er immittelst die reformirte Lehre durch ein und an-dere landesherrliche Edicté in dasige» Landen immerweiter auszubreiten gesucht, und dadurch den Lutheri-schen in ihren Gerechtsamen siarcken Eingriff gethan,*616, da er das Jahr vorher zu Marpurg DoctorWorden, dem abgedachten Fabricio die Stelle wiederräumen, und erhielt zu Bremen die theologische Pro-wsiion am Gymnasio, das Pastorat an der Ansgarius-Kirche, nebst einem Canonicate, refignirte aber 1624wegen vieler Streitigkeiten mit den andern Predigernsrcywillig, nahm iedoch nach deren Beplegung, 1630das Pastoratjan der Marien - Kirche a», verwalteteaber solches nur 2 Jahr, trat sodann zu der römisch-katholischen Religion über', und gieng zu Bonn ins

CAESAR CAESARIUS 1542

Kloster, wo er noch 1642 am Leben war. Er hatteeine grosse Starcke in den Kirchen-Alterthümern, undwar vorher ein eifriger Verfechter der reformirtenLehre gewesen. Von seinen Schafften,sind: ditputa«tiones apologeticx) epistolx dux ad D, Christ-. Sie«danum, nebst verschiedenen Dissertationen heraus.Er hat auch triapostolaruin Peprentrionis P. viras 8cgesta SS. Willehadi, Àrisgarii&Rimbertí , ingleichenGegenBeweisimg, daß Sie heidclbcrgisHen Theo-logen Gottes Worte und der augspurgifchen Tonfcs-sion tc. nicht ungeinäsi leben,, an das Licht gestcllet.Mol.

CAESAR (Romanus), siehe Romanus.

a S. CAESAR E, siehe de Saint CefarL

CAESARINUS (Alexander), einCardinal-Decamisund Bischoff zu Pampelona von Rom burtlg, war einguter 4 Crus, schrieb Statuta, tmi> Constitunones, undstarb 1542dm ig Fcbr. Ol.

CAESARINUS (Alexander), ein Römer, gebohrenaus einem vornehmen Hause 1592, bekleidete anfangsdie Stelle eines apostolischen Cammer-Clcriei, wardhernach Cardinal, starb zu Rrm den 2; Jan. 1644,und hinterließ Asta coniìílorialia Urbani VIII ab an-no 1628 usque ad an. 1642, die noch im Manuserlptliegen. OI.

CAESARINUS ( Julianüs), von Rom, docirte dieJura zuPadua, und ward hernach Cardinal -Dcca-nus, wurde als Nuntius in Böhmen, wie auch ausdas Concilium zu Basel, Ferrara und Florentz geschickt,schrieb de porestate Concilii Balil. apologiaspro Pedeapostolica ; de proceíïïone Spiritus S. contra Grxcos ;de octava œcumenica Pynodo; orationes de belioTurcis inferendo, welche in Nie. Reujhcri tureteisstehen; epistolas &c. und blieb 1444 den lo Nov. im46ten Jahr wider die Lurcken. Ol. Eg. Fa.

CAESARINUS Stavolus, stehe Stavolus.

CAESARINUS (Virginias) , ein Verwandter Justi-niani, von Rom bürtig, war in Sprachen, der Philo-sophie, Theologie, Jurisprudentz, Medicin, Mathe-maric, geistlichen und weltlichen Historie wohl erfah-ren) wurde Cammerherr bey dein Pabst GregoriaXIII und Urbano VIII; schrieb einige Gedichte, wieauch Wider die Mathcmaticos) und starb an einer ve-nerischen Kranckheit 1624 den 24 April, da er noch nicht30 Jahr alt war. Er. Cra. All.

C A E S A R I S S A, sie he Pauyperscbasta.

CAESARIUS', ein jüngerer Bruder Gregorii XXo.fzianzcni, hat Linien Seculo gelebt, und zu Alexan-dricn die Philosophie und Medicin studiret. Er warbey demKayser Juliano und Valcntc Leib-Medicus,Comes Rerum privatarum,QvästorinVithynien undSchatzmeister. Er soll die 4 Dialogos oder 195 quae«stiones theologicas & philosophicas gcsschrieben ha-ben, und ist 369 den 25 Fcbr. gestorben. Sein Lebenhat dessen Bruder Gregor. psa;iMi;cnus in einerTrauer-Rede beschrieben. C. O.

Eee ee 2 CAE8A«