Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1547-1548
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15+7 CAGNAZZO CAHAGNES

CAGNAZZO (Joh,), ein Dominicaner, von CastelTaggia im Genuesischen, storirte mt Anfange des 16Seenli, war in der Theologie und den Rechten wohlgeübt, lehrte zu Bologna die Theologie, und schriebein theologisch Werck summa tabbiena, so auch sum-ma summariim gcnennet wird, wie auch super jurecanonico, und starb zu Bologna 1521. Ghil. So.EcK.

'CAGNET-US (Anton.) pon Paris,promovirkc allda1628 tu Theologia, wurde zu Meaux Canonicus,Pre-dig er, Caucellarius und Gencral-Dicarius, und starb1669 im Nvv. Seine Predigten, so sehr gründlich,sind nach seinem Tode unter dcm Titel: /' Année pasto-rale in 7 Tonus in 4 cdirt. Lau,

CAGNOLUS (Belmontes), ein italiänischer Abt,undguter Poete, auch Mitglied der Humoristen zu Rom,im 17 Seculo. hat viel artige Schrifften in gebundenner und ungebundener Rede hinterlassen, unter wel-chen das poetische Werck a quika dißrutta das für-nehm sie ist. Er war ein sehr veränderlicher, und da-bey hochmüthiger Mann, der von allen Leuten we-gen seiner Schrifften Ehrerbietung verlangte: dochhatte er dabey so viel Keuschheit, daß crauch gegen eineDame, die ihm vor etliche Caresse» zouo Cronenbot,unerbittlich blieb. Er.

CAGNOLUS, (Hieron.) , von Dercelli, war erst amHofe des Hcrtzogs von Savoycn engagirt, dessen Ju-ra er treflich vertheidiget, ipurde hernach Professor-Juris zu Padua, schrieb enarrationes in Loäicem;Comment, in rlr. de reg. juris; de vita & regimineboni principis ; Comment, ad legern diffamari Cod.de Ingen, manumiss. r-iud starb 1551, x gefcr. tm 59Jahr. Seine opéra sind 1569 zu Lion nebst der Pa-rentation, so niau auf ihn gehalten, zusammen ge-druckt worden. Ghil. Tom. Panz.

CAHAGNES, oder Cahaignes, (Jacobus), ein Me--icus, war ein Sohn pctri de Cahaignes, eines Me-dici, und nahm zu Caen den Titel eines Doctorisan,practicirte hierauf daselbst, ward auch im Anfangedes X7 Scculi Medicinä Professor rcgius, unb letzt-lich Schöppe der Stadt, gab aber im Alter alle ferneAemter auf, damit er das Bücher-Schreiben destogeruhiger abwarten könte. Seine Schrifften sind :centuria elogiorum civium cadomeniium ; metho-dus curandarum febrium ; nierhodus curandorumcapitis estectumn; prastestio de aqua fontis herbe-

cronii. Iulil palmerii seines ehmahligen Lehrmei-sters Buch de Pomacei Normannorum potus dif-ferentiis , hat er aus dem Frantzösischen ins Lateinübersetzt; auch Ich. Ruxelii Poesien und Oratio-ne; fanebres, in morte Joh. Ruxelii und Nie. Mi-chaelis heraus gegeben. Das Jahr seines Todes istungewiß. Cr ist wohl ohne Zweiffel eben derjenige,den ie l 07 tg Johannem Cahagnelium genennet, undder die angeführte pr-eletìionem de aqua fontis ber-becronii an Tag gegeben. Huetii Origines de laVille de Caen. Elogia civium cadomens. ipilus Caha-gneiii. Mang,

CAHLENUS C A J E T A NV S 154S

CAHLENUS (Frid.), vonGlauche,wurdeSclsubRchctor zu Halle 1652, schrieb ideam boni Doctoris iclio-lastici; medullammoralemArist.de vitis & viticul-ture ortu, deutsche Gedichte, welche unter dem Ti-tel sabbatllurn poeticum, zusammen gedruckt worden,und lebte noch 1679. Lud,

CAJADO (Hem-.), ein^'Portugiese zu Ende des 15Seculi, hielte sich lange m Italien auf, wo crBcro-aldum und andere gelehrte Männer selbiger Zeit hör-te, machte sich durch seine lateinische Gedichte berühmt,

und schrieb eclogas epigrarninara. Ant.

CAJANI (Thomas), ei,! Dominicaner von Florentz/war ein berühmter Prediger, erst zu Ferrara, hernachseit 1528 zu Orvicto, wo er aber nur eine kurtze Zeitgelcbct, und noch in ermeldtcm Jahre nicht ohne Ver-dacht, daß ihm Gisst beygebracht worden, gestorben.Er hat sermones extravagantes im MS. hinterlassen.Ech.

CAJANUS, ein Sophiste aus Arabien, dessenSvl-das gedcncket, ist des Apsiins von Gadara Schülergewesen, harzn Berytns unter der Regierung Maxi-mini und Gordiani gelehrt, und de arte rhetorica,declamationes, wie auch 5 Bücher de s^ntaxigeschrik-

• bc». S.Fa.

CAICEDO (Alphonfus Ferriol), ein Spanier im AMfange dech I7 Seculi, hak libro de las fießas qne en bo *nor de la intnacttlada Conception de nuejlra Sennora ccZebra ftt devota y antigua ihrmandad eu S. Francisesde Granada anno de i 6 i$ geschrieben. Ant.

CAJET, fkfceCayet.

deCAjETA (Stephanus), ein berühmter Jurist, leb-te um das Jahr 1470, und schrieb de facramentis Üb.VII. T.To.

de CAJETANIS' (GualfreJus), siehe Sofredus Pi-sanus.

CAJET ANUS, O&Ct’ Gaetanus, (Alphonsus), ein sscilianischer Jesuit von Syracnsa, und ein Bruder deshernach folgenden Gcravii Lajerani, gebohren 1578/war zu Meßiiia Magister Novitiorum, bekleidete her^nach zu Palermo das Amt eines RectorS, und stachdaselbst 7 Jan. 1647. Er hat das Leben des Jesuitteil Eranc. Gaetani in italiänischer Sprache geschrie-ben, so von ihm nachgehends vermehret, und i 6+9nad) dessen Tode wieder ausgelegt worden. AI.

CAJET ANUS (Ant.), ein .römischer Edelmann/wurde Patriarch von Aqvilefa, dann Cardinal unoBischoff von Palestrina, ferner zu Porto undtrntiarius der römischen Kirche, wie auch BischenFiesole, endlich Ertzpriester im Lateran, und starb 1 _Jan. 1412, nachdem er ein Werck pro ecclesi* r0 'man® unione geschrieben. Ug. 01.

A JETANUS (Benedictus), siehe Bonifacius VIILAJETANUS (Bonifacius), eines Fürsten vonnwncta Sohn, ward Cardinal, exeellirte imgen, starb zu Rom 1617 den 29 Jun. >m5o^-und hinterließ italiänische Comödicn,welche