Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1581-1582
JPEG-Download
 

C A L V I N U S

1 581 CAL VERT CALVIN US

Ezcchicls von dem Tempel mästen dem Buchstaben»ach und historisch verstanden werden, die to Stäm-me wären mit den -2 andern unter îfcii persischen Kö-nigen wieder in ihr Vaterland zurückgekominen, dar-Nm er sein gelehrtes Buch Naphtali oder colleàíonestheol. de reditu 10 tribuum &c. geschrieben, so JULondrn 1672 in 4 gedruckt worden. Er hatte auchvor, observationes oder eommentarios.über die Pro-phkten auszugeben, welches aber nicht geschehen. HL.

VALVERT (Thom. ) , des vorigenJacodlVaters-Bruder von Uorck, gebohrcn um den Anfang des 17Scculi, studirte zu Cambridge, wurde bey TH.Lur-»er Capellan, auch hernach an andern Orten, bis erbey Laroli II Restitution , wegen Non - Conformitätsein Amt einbüßte. Er hatte sich in den Rabbinenwohl umgesehen, schrieb mel cœli oder AuslegungEs. XXXIII ; tbe blejsed lern of Maroeco mit kiNer disl’.von den Sünden und Elend der Juden; hearts salvesor a wounded Soul u. a. m. Er starb im 7 Z JahreseiuesAlters,i679imMertz. HL.

LALVERWELL, oder Culverwell (Ezechlel), einenglischer Theologus, lebte 1632, und schrieb tempusVene dispensatum; und inr Englischen einen Tractatvom Glauben.

CAEVETE (Jo.Cph.), siehe de Estrella.

Calvete ( Laurentius ), ein spanischer Geistlichervon Orche inNeu-Castilien, war derHertzogevonJn-fantado Beicht-Vater, lebte zu Anfange des 17 Seen-

li , lind schrieb hißoria de la vida de S. Frutos patronde la ciudad de Segovia y de fns Hermanos S. Valentiny Santa llngrada , die aber mit gutem Rechte seinemBruder Johanni de (vrchc, der ein Mönch des OrdensEt.Hieronymi gewesen, beygeleget werden. Anr.

E A L VI, siehe Calvus.

Lalvi (Nie.), ein Dominicaner von Taggia im Ge-nuesischen, florirte im lySeculo, und schrieb Tabiœhistoriam ab ejus oppidi erectione ad annum 1628,welche zu Taggia im Xl8. liegt. Ecb.

c AEVIOIII8 Liîtus, fïe&í Quillet (Ctaud.).

LaLVIMONTIA, Ober Chaumont, (Maria ) , einegelehrte frantzösische Dame aus Blaisois in Orléans,war Iànipalmerii Eheweib, lebte um 1550, undgab ein Buch von der christlichen Sitten-Lehre heraus.Nie.

c AtviNUS (Jo.), ein Theologus und Urheber derrcformirten Kirchen, gebühren zu Noyon in der Pic-ardie 1569 den 10 Julii, wird im FrantzösischenCd tuvin genennet. Er studirte zu Orléans Jura,legte aber sich doch dabey auf die heilige Schrifft undgriechische Sprache zu Bourges, worauf er sich nachParis gewendet, und daselbst 1532 seinen Tractat überbcs Seiicca Buch de Clement-ia heraus gegeben (vonwelchem Orte er aber wegen damahliger Verfolgungber Evangelischen nach Saiutogne weichen mnste.Darauf gieng er zwar wieder nach Paris und Or-léans, und schrieb feine Psychopannyehian, retirir-îk sich aber doch bald darauf nach Basel, legte

i;8r

sich auf die hebräische Sprache, und gab seine institu-tiones religion iá Christian® heraus, Welche ttt diefrantzösische, italiänische, spanische, englische und deut-sche Sprache sind übersetzet worden; begab sich auchvon dar nach Italien,und hernach wieder nach Franck-reich. Als er nun von dar durch Savoyen nach Straß-burg oder Basel reisen wolte, wurde ihm unter wcgeuszu Geneve die Profeßio Theologiä nebst einer Predi-ger-Stelle angetragen, welche er endlich annahm;wiewohl er auch diesen Ort räumen mnste, weil er,wegen der groben Sünden und Halsstarrigkeit seinerGemeine, das heilige Abendmahl nicht administri-ren wolte; dauncnhcro er zu Straßburg Predigerund Professor Theologiä wurde, bis ihn endlich dieGcncver wieder annahmen, gllwo er ein Consistori-um angeleget, welches in der Kirchen Disciplin gros-se. Gewalt kriegte. Er starb 1564, 27 May, undschrieb einen commentarium über Geneiin & totumpentateuchum ; libros Jofux , judicum ; homiliasin lib. 1 8am. ; conciones in Jobum , lateinisch unddeutsch ; comment, in Psalmos ; in Efaiam , fran-zösisch und lateinisch; prslestiones in Jeremiam &ejus Threnos ; in Ezechielis capita 20 priora ; inDanielem ; in 12 Prophetas minores ; in 4 Evange-listas ; in acta apostolorum, St epistolas Pauli cano-nicas ; intérim adultero-germanum ; de prsdeiti na-tion e ; de disciplina ecclesiastica ; puritanismumanglicanum ; de scandalis ; fur les dix commande-ment de la Loy ; epistolas ; harmonium trium Evan-gelistarum; catechistnurn ecclefix genevenlis; li-bellum de cœna Doniini ; instruftionem ad versusanabaptistas,libertinr>s See. ;de necestitate reforman-ts ecclesiam; defeniionem orthodoxx fidei ad ver-sus berverum, nebst viel andern Schrifften , welchedas letzte mahl in Amsterdam 1667, und 1677 in 9Volum, zusammen gedruckt worden. Sonst warLalvinus ein sehr gelehrter und verständiger Mann,lebte ungemcin mäßig, und schlug alle Pensionen undVermehrung seiner geringen Einkünffre aus, war inArbeiten unermüdct, und erhielt von Gcaligcro denRuhm, daß seit der Apostel Zeiten nicht so ein Mannaufgestanden. Thcodorus Bc;a und Hûppcíu!', Mas-son haben sein Leben umständlich beschrieben. Er hat' sich manchmahl iu seinen Schrifften aus besondernUrsachen unter denen Nahmen Carl BefgcviUe oderd‘ Efpeville, Carl Faßelius , Job. Calpburnins, Alcm-ttus, Marcus Antonius, Lucianus, Deparcan oder De-percan , verborgen, oder ist von andern also acncnnctworden. V. Gr. Teils. Ad. R.

CALVINUS (Johannes)^, sonst Rahl aus der Wet-terau gebürtig, ein Professor Juris zu Hcydclberg,lebte am Anfange des 17 Secnli, und schrieb lexi-con juridicum, welches das letzte mahl I7Z4 zuGenf in fol. sehr vermehrt aufgelegt worden; destu-dio juris reife instituendo ; jurisprudentiani feuda-lem li-bris 6 ; synopfirt jurisprudenti® roman® rae-thodicam ; paratifla in Digesta & Codicem ; themi-dem ebrieo-roiiiaium, i. e. jurisprudentiani mofai-

cam î