i6i; CAMP UZANUS CAMUSAT
CAMÜSAT 1616
CAMPUZANUS (Balthasar.), einAugustiner-Mönchaus Lima, einer Stadt in Peru, war Präfectus Pro-vincia peruanä, hernach aber Procurator gencralisam römischen Hofe, in den spamschen,Affairen, starb5 Apr. x666 zu Rom am Schlage, und schrieb el plan-Ba catolico super Psilrnum XVIII, s. de jure India-rutn ; antiguedad de Gaadalaxara ; gab auch Unterdem Nahmen Franc, ve la Carrera heraus B fummo
Jdcerdote; converjion de la Reina de Suecia ; nocbe ydia oder dijcurfos Jubre In pefle ; filofofia y anillo de lamucrte , und hinterließ in preßfertlgem Stande notasfibre la definicion del mijierio de la inmaculada con-cepcion de nuejh a Sennora; ministro zelofo f dfcurfosobre la vida de Elias ; la buena juerte ; EJpanna per-feguida ; almay cuerpo de las calidades de un ncpotedePapa, Ant.
le CAMUS (Hieron.), siehe Simon (Richard.).
CAMUS, oder Canaye, (Joh. Petrus), ein Rath desKönigs in Franckreich/ Bischoff zu Bellay, und Abtzu Annay, von Paris bürtig, hat sich seines Bisthumsbegeben, und den Armen im Lazareth zu Paris vieleHeilste geleistet, ist 26 April 1652, im 70 Jahre ge-storben, und auf seinen ausdrücklichen Befehl in ge-dachten! Lazareth begraben worden, und hat devoirsdu bon paroiffien; de la primauté & principauté de S.Pierre; le Cabinet historique; de /’ avoifnement des Pro-testant vers ïEglise romaine , welches Rick). Simon170; unter dem Titel: Moyens de réunir les Protestant,zu Paris in 12 wieder auflegen lasten, nebst viel an-dern Schrifften, deren Anzahl sich auf 200 Stück be-läufft, verfertiget. Ant. Godean hat ihm in frantzö-sischer Sprache die Lcichen-Rede gehalten, welche ge-druckt worden, ke. Nie.
CAMUS (Philippus) , ein Gelehrter, welcher um 1626gelebct, und in spanischer Sprache la connica ^ de ksnotables cavalleros labt ante de Ricamonte y Jofre hijodel Cojide de Nafon facada de las coronicas Franc estas,ingleichcn historia de la l'mda Magaliona y el esforzadoCavallero Pierres, und la vida de Roberto del diablo de-fpnes de fu convevßon llamado hombre de Dios geschrie-ben. Ob er aber ein gebohrncr Spanier gewesen, istunbekannt. Ant.
CAMUSAT (Dionyfms Francisais), ein naher All-verwandter des Nicolai Camusat, war zu Besançon,in der Franche Comte, woselbst sein Vater ein Advo-
. cat gewest, um das Jahr 1697 gebohre». Er hattein seinem Studireu einen glücklichen Fortgang, gabauch schon An. 1721 ein estai de ï histoire des journauximprimés cn France heraus, und kam darauf nach Pa-ris , attwo er nebst andern an den mémoires histori-ques & critiques arbeiten halff, die zu Amsterdam1722 heraus gekommen. Nicht lange hernach machteihn der Marfchall d'Estrees zu seinem Bibliothecario,und schickte ihn, Bücher cinzukauffen, nach Holland,da er denn die 4 ersten Theile der bibliothèque françai-se verfertigte. Nach feiner Wiederkunfft zu Parisgaber sein Bibliothecariat wieder auf, und bemühete sich,
nachdem er vorhero geheyratct, um die Stelle einesAdvocaten bey dem Conseil, die er aber hernach, alser solche bekam, nicht bezahlen tonte, und dahero wie-der verlassen muste. Hierauf gab er zu Paris An-1726 die mélangés de littérature jgs d'histoire aus deUgeschriebenen Briefen des M- Chapelain; ingleicheacritique de la Charletanerie, eei forme de panégyrique
heraus; und fieng hiernachst an, ein neues journalunter dem Titel: bibliothèque des livres nouveaux ztt
schreiben, welche aber mit dem dritten Theil, dessenDruck untersagt wurde, ins Stecken gerieth. Fastein gleiches Schicksal hatte auch die hihiiorheca Franc-Ciacconü, die er aus dem Manuscript in fol. auflegenlassen, und mit weitlaufftigcn Noten versehen, indemdiesclbige wegen einiger entstandenen Mißheliigkeite»nicht vcrkaufft und ausgegeben werden durffte. &gieng sodann zum andern mahl nach Holland, undgab allda critique désintéressée des journaux littérairein 3 kleinen Bänden heraus; wodurch er mit den! Abtdes Fontaines, als dem Verfasser des Nouvelliste daParnasse, in Streit gerieth; schrieb auch ferner mémoi-res hijloriques fp critiques fur divers points de P histoirede France par Mezeray, in 2 Tonus in 12, und starbdarauf zu Amsterdam den 22 Oct. An. 1732. Aussckden schon angeführten Schrifften hat er auch eine neueEdition von dem theatre de M. Racine, ingleichen denpnejtes de M. P Abbé de Chaulieu de M. le Mar(g‘- ,sde la Fare besorget. Nach seinem Tode aber ist end-lich An. 1734 seine histoire critique des journaux jstAmsterdam in 2 Toniis in 12 heraus gekommen, ß cwelcher sich eine Nachricht von des Verfassers Lebenund Schrifften findet. Weil er sich mit der Hcyratnicht wohl vorgesehen, und sonst kein Einkommen has-te, muste er sich vom Bücher-Schreibcn ernehrcn: n)>eer denn selbst einen geschriebenen Catalogum hintes'-lassen, darinne er die Schrifften erzehlet, die er bw1732 verfertigt, und zum Theil auch noch bis An-1759 ausfertigen wollen. Mémoires du 'Fems. Ma.
CAMUSAT (Joh.), ein Buchdrucker undBuchfüh^.zu Paris im 17 Seculv, wüste von Büchern wohl «urtheilen, und druckte kein Buch, das nicht sehrwar, weswegen ihn auch die frantzösische Académie 5' ihrem Buchführer erwehlte. Er hat selbst die negoM'
tions tf traité de paix fait à Chateau en Cambrefih L-
1637 heraus gekommen, zusammen getragen, und ''1639 gestorben. HL.
CAMUSAT (Nicolaus) , ein Domherr zu Troyes/ ^allda An. X 575 gebohre», und wurde nach der E xPriester, wie auch Canonicich zu St. Petri in stVater-Stadt, allwo er auch den 20 Jan. An.einem Alter von80Jahren,gestorben. SeineSw^
ten sind: Promtuarium sacrarum antiquitat« 01 ..caíîînx diœceseos ; mélangés historiques, ou recue l grplusteurs aBes, traités tstfe. qui peuvent servir e# ^duBion de P histoire depuis P an > 390 jusques l' attAusser diesen hit er auch eines Monachi Arì0, ^ tí -nchranologiam aï» orbis or gane ad an. Chr. X 32 „ 1 ,