Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1649-1650
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GAPPELLUS

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*6 Seculi. Man hat von ihm Uebersetzungen ver-schiedener Stücke aus dem Seneca, und eine Vergießchung zwischen den zweyen Parteyen,darein das Reichdamahlen getheilt gewesen. Lo.

CAPpellUS (Hieronymus), ein weltlicher Geistli-cher von Tiano aus dem Neapolitanischen, gab i66zheraus Manipolo de farmaci fpirituali , per agevolaralla per fett tone. To.

CAPPELLUS (Jacob), ein frantzösischer JCtus, warRath in dem Parlament zu Rennes, musse aber seinAmt, weil er der protestantischen Religion zugethanwar, 1572 verlassen, und sich nach Sedan begeben,allwo er 1586 gestorben. Er hak veterum jCroramadverius Vallam defeniionem ; de verbis non satisprobat:* larinitatis ; de etymologiis juris civilis, Wel-che Wercke Carl Andr. Ducker unter den opusculis delatinitate JCtorum 1721 zu Leyden drucken lassen,verfertiget. Dessen Leben hat sein Sohn, Jacob, be-schrieben, welches für dieses Commentariis über dasalte Testament stehet.

Cappellus ( Jac.), ein Sohn des vorigen, Erbherrzu Tilloy, Pastor und Professor Theologia zu Sedan,gebohren 1570 im Martio zu Rennes, schrieb ver-schiedene theologische und andere Sachen, als- Epo-charum illustrium SnfM.nafA.ais ; Rhetoricam ; com-pendium prol'odi*; Scenam motuum in Gallia nu-per excitatorum virgilianis & liomericis verlibus ex-prest'am ; Sedis roman* potestatem, lanctitatem, fi-dern; Vindicias pro Isaaco Casaubono; historiamsacram 8c exoticam ; synópíin histori* ab O. C. ad A.C. 1622 lind histori* eccleiiastic* centurias V abAugusti ortu ad Valentiniamim III, welche beydeWercke zusammen gedruckt worden; ssdem, f. notas

in Herib. Rosweidum de fide h*reticis servanda ;comment, in Epistolam ad Hebrxos ; astertionembon* fidei adversus Herib. Rosweidi strophas; les

■ livrees de Babel, contre Ferrien ; inßrußion crefiienne0 u repense au premier tome de V inßitution de Coiton ;de ponderibus nummis 8c mensuris libros tres ; obser-vationes in N. T. ; obferva'tiones in sel esta Penta-teuchi loca 8c in reliquos veteris testamenti libros,wie auch einige frantzösische jWercke, und starb 1624,7 Sept. Seine Anmerckungen über das alte Testa-ment wurden nebst einer Beschreibung seines Lebensund Verzeichniß seiner Schrissten von seinem Vetter,Jacob Lappello, 1689 zu Amsterdam heraus gegeben.Co. Cr.

CAPPELLUS (Lud.), ein Sohn des ältern und jün-gerer Bruder des jünger» Jacob Lappelli, gebohren*586,14 Octobr. oder nach anderer Bericht, den x;Oct. 1585, studirte anfänglich zu Oxford in dem Col-legio von Epeter, nach diesem aber zu Saumur, undwurde folgends daselbst An. 1613 Professor der he-bräischen Sprache, wozu er nach der Hand auck) noch«ne Prediger-Stelle, und An. 1633 eine theologischeProftßion bekam. Er starb den 18 Jun. 1658, imJahre seines Alters. Sein Arcanum punctatio-Lexic. T. I.

CAPPELLUS CAPPONI itfjo

nis revelatum , wie auch seine critica sacra haben eingrosses Aufsetzn gemacht; wider welche der jüngereBuxtorffius sonderlich geschrieben. Sonst hat er aucheine historiam apostolicamillnstratam; commentariutnin Apocalypfin Johannis ; fpicilegium in Jac. Cap-pelli obfervationes in Nov. Test. ; dieses theologicasin academia falmurienii fub ejus, Mof. Amyraldi, 8cJo. Plac*i, prxiidio disputatas; animadveriiones ainovam Davidis lyram; Diatribam de veris 8c and*quis Ebr*orum literis, 8c ad librum Zohar; epicri«sin ad amicam collationem inter se 8c Jo. Cloppen-burgicum de Ultimo Christi paschate 8c Sabbathe*deutero - proto; chronologiam sacram; histori* ju-daicx compendium ab Asamon*orum tempore adHierosolymi* excidium, welches seiner histori* apo-stolic* illustrât*, auch von RcyDect'em der Kirchen-Historie Georg Horns angefügt ist; und andereSchrissten heraus gegeben. Die beste Nachricht vondiesem Theologo findet man in seinem comn|entari»de gente Cappellorum, darinnr er sein eigen Lebenbeschrieben. Sein Sohn, Jacob Cappellus, wurdeim 19 Jahre Professor der hebräischen Sprache zuSaumur, und verwaltete solches Amt ohngefehr 30Jahr; nach welcher Zeit er 1685 wegen Wirderruffungdes Edicts von Nantes nach Engelland gegangen, unddaselbst sein Leben, als ein lateinischer Präceptor ineiner nonconformistischen Schule zugebracht; bis er1722 im 80 Jahr gestorben. Er hat die Wercke vonseinem Dater und dessen Bruder 1689 zu Amsterdamheraus gegeben. Pß. Co. AE. Plie.

CAPPELLUS (Petr.), ein guter Pvete von Nizza inPiémont, fiorirte zu Ende des i6Seculi, und schriebvon der Pest in Versen. Ol.

CAPPELMAIR (Augustinus), ein Augustiner - Ere-mit aus Bayern, lebte um 1518, bezeigte einen heffrtigen Eifer wider die lutherische Lehre, und schrieb un-ter andern ein Werck de littera occidente 8c Ipirituvivificante. Gan.

C A P pi D us, «in Priester zu Stavern in West-Frieß-land, im Anfange des 10 Seculi, soll die Genealo-gien der Fürsten von Frießland, eine Kirchen-Historiedieses Landes, und das Leben der Heiligen, Lebuini,Otgeri und Plechelmi geschrieben haben, welche abermit der Bibliothek zu Stavern im Feuer aufgegangen.Einige halten dafür, daß er Verfasser des Lebens O-dalphi presbytcri fty, welches in Surii A. S. stehet.O. Vo. Fa.

CAPPONI (Cinus), siehe Capponi (Ner.),

CAPPONI (Franciscus Anton.), gebohren JU Conz»in dem Neapolitanischen, war ein weltlicher Priester,wie auch ein Mitglied der Academia Otiosorum zuNeapolis, lebte in der Mitte des 17 Seculi, undschrieb le poeße liriche ; le lirkhe parafrafi fopra tutteU Ode d' Anacreonte ; Poetici applaufi alle gierte di An-drea Bolgi ; le liriche parafrafi fopra V Ode di OrathFtacco. To.

CAPPONI (JoL), ein Philosophus, Medicus, PorteMmm mm und