1655 CAPUA C A QUETIÜS
délia médicinal ragîonamentìintornoalla imertezza deEâam-M ; welches Werck 1689 vermehrter zu Nea-polis, ingleichen zu Bologna 1714 in 3 Octav-Bän-den herausgekonimen; leäiones de mempbitium natttra ;vitam Andre* Cantelmi Ducis popolitani ist italiä-nischer Sprache, nebst einigen Streit-Schrifften, undstarb 1695, 17 Jan. AE. Arc.
de CAPUA (Thomas), stehe Thomas, ingleichen Li-na atol a.
a CAPUA (Thom. Laur.), siehe Laurenrius,
CAPUANUS (Franciscus), gebohren zu Manfreds-nia, in dem Neapolitanischen, war Lector Astrono-
Miä zu Pgdua, UNd gab IZIZ Purbacbii Theoricasnovas Planetarum mit einem Commentario heraus.To.
CAPUANUS (Pahd.), siehe Pandulphus.
da CAPUGNANO (Hier. Joanninus), stehe Jo-anninus.
CAPUTO (Augustinus), eist neapolitanischer Edel-mann, gab 1622 zu Neapoli heraus rractatum dere-gimine reipublicx fertilis. To.
CAPUTO (Filocolo), ein Ccmnelit von Neapolis,in dem 17 Seculo, schrieb h predicbt panegiriche ; desacrofancte Theologix laudibus; il monte Carme/o;pro non sitnulata religione orationem ; il compendiodélia vita, deüa morte , e de miracoli di S. Andrea Cor-ßtii da Firenze. To.
CAPUTO (Lœlius), ein Mus zu Neapolis, aus ei-nem adclichen Geschlechte von Cosenza, gab 162g her-aus ad csnsuetudines neapolitanas prœludia. To.
CAPYCIUS (Antonius), ein JCtus von Neapolis,schrieb 157; rr. de investitura feudorum; wie auchdecisiones novas sacri regii concilii neapolitani.Er muß mit dem Heer. Lap^cio Latrone nicht ver-wechselt werden.
CAPYCIUS (Fad.), siehe Galeota.
CAPYCIUS (Hector), siehe Latro.
CAPYCIUS, oder Capece, mit dem Zunahmen Galeo-ta, (Scipio), ein berühmter Mann im 16 Seculo, vonNeapolis, hat in einem Gedichte de principüsrerum,welches 1546 zuerst zu Venedig in 8 heraus kam,Dav. ParLus aber i6z i zu Franckfurt in 8 auflegenließ, die Lufft zum Ursprung aller Dinge gesetzet, undin ungebundener Rede Magistrates regni neapolitanicum Romanorum Magistratibus comparationem ; su-per tir.de acquirenda posseffione; ferner ist Versende divo Joh. Baptista rate maximo libros tres; ele-gias & epigrammata geschrieben. B. To.
CAPYS (Eliseus), ein Dominicaner von Venedig,wohnte 1561 als Theologus des Präger Ertzbischoffsdem tridentinischen Coneilio bey, und that sich alldadurch seine Gelehrsamkeit hervor, schrieb auch 2 Tra-ktate de peccato originali und de gratia. Ech.
CAQUETIUS (Vinc.) ein sicilianischer Dominica-ner Mönch, war Magister der Theologie, florirtenoch 1562 und schrieb rr. de fupposttiombus nebstandern mehr. Mon. Ech.
CARACCIA CARACCIOLI 1656
CARACCIA (Archang.), ein Dominicaner aus Ri-vait» im Gebiete von Montferrak, erklärte die heiligeEchrifft an verschiedenen Orten,war Doctor Theologia,wohnte 1629 als Diffinitor der Lombardie der General-Ordens-Versamlung zu Rom bey, und war zumPro-curator insonderheit darzu bestellet, um die Canonisa-tion Pabsts pli V zu befördern , starb endlich wohi-betagt in seinem Conventzn Bosco 1642. Man hat von
ihm tr.de quarta funeralium ; vita di S. Baitdelino 1de miraculis a Deo patratis ad B. M. V. invocatio-nein; vitamPiiV; brevem enarrationem gestoruniPii V ex proceslibus & probatis autoribus digestam ;ißruzzione par dir ’ il SS. rofario con privitegii ed' in-dulgente ; rofario deüa B. V. vermehrt. Er hat auchein weitlaufftiges Wcrck von Pio V in der Arbeit ge-habt, ob er aber solches zu Stande gebracht, und edirt,ist unbekannt. Ech. Ghil.
CARACCIOLI (Antonius), ein Bischoffzu Troyes,war der jüngste Sohn Johannm Laraccioii, Fürstcnsvon Mclphi, Marschalls von Franckrcich, wurde An.1544 Abt von St. Victor zu Paris und nachgehcnds1551 Bischofs zu Troyes in Champagne. Allein i;6rerklärte er sich vor die reformirte Lehre, und predigtedieselbe öffentlich. Weil er nun bey diesen Umständendie bischöffliche Würde niederlegen muste, begab er sichnach Chateanneuf an der Loire, und starb daselbstAn. 1569. Man sagt, er scy An. 1557, da er schonim Hertzen ein Protestant gewesen, nach Rom gerci-set, inHoffnung, den Cardinals-Hut oder andere Vor-theile zu erlangen, so ihm aber fehl geschlagen. Aufdem Rückwege sey er nach Geneve gekommen, undhabe sich durch den Umgang mit Calvine und Bc;«in den protestantischen Meinungen vollends befestiget.Er hat um das Jahr 1544 «in Merck unter dem Ti-tel: le miroir de la vraye religion heraus gegebk».HL.
CARACCIOLI (Anton.), einClericusrcgularisauseinem adelichen neapolitanischen Geschlechte, lebte in»17 Seculo, war in den Alterthümern wohl erfahren,und schrieb notas in constitut. Clericorum reguläres »de sacris ecclesix neapolitanx monumentis ; contra»versiarum illustrium bigam, feil. 1) de S. Jacobi ac*cessu adHispaniam, & 2) de funerc S.Martini; col-lect^nea historica de vita Pauli IV ; gab auch L"?-PretoJ'patbarii chronicon heraus. To.
CARACCIOLI (Cxsar Eugenius), aus eiNklN ade-lichen neapolitanischen Geschlechte, hat im 17 Secul»la Napoli sacra , wie auch il regno di Napoli drvifi &dodeci provincie heraus gehen laßen, welches in dielateinische Sprache übersetzt, und in den thesaut;»» 1
antiquitatum & histöriarum Iralix gebracht worden«To.
CARACCIOLI (Ciarletta), ein neapolitanischer^^valier, gab 1574 z» Neapoli heraus dieci libri defélicita bumana. To. . ..
CARACCIOLI (Decius), eist Capellan der könlgilchen Capelle in Neapolis, war daselbst aus