C A S T E L L A N U S
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Cuti/ und jífyrtcfc t» Versen Varones ilufires de Indien in4 Theilen, davon aber nur der erste/ und zwar 1589in 4 gedruckt. Ant.
CASTELLANUS (Joh. Maria), ein Medicus undProfessor Anatomiä zu Rom, florirte zu Anfange des17 Seculi, und schrieb Phylaàerion phlebotomix scarreriotornix, welches La;arus von der beyden i6zrzu Straßburg deutsch in 4 edirt, worauf es 1663 zuNürnberg in 12 aufgelegt worden. Er soll auch nachAUatii Bericht ein grosses anatomisches Werck in fol.mit vielen Knpffern verfertiget haben. Man. All.
CASTELLANUS (Laurentius) , ein Professor Juriszu Padua, hat 1590 gclebet, und eine daran & sub-tilem interpretationem in rubricam& principiumln-stitutionum de testamentis ordinandis; solennem ex-plicationem quaestionum, qux a doctoribus dilputan-
tur, heraus gehen lassen. Man. Riccoboni Gymnas.patav.
CASTELLANUS (Leo) , von Baßiano, einemklci-nen Ort im Paduanischcn bärtig, lebte im 14 Scculo,hielte sich beständig zu Padua auf, war lahm und hö-ckericht, besaß aber eine ausserordcntliche Geschicklich-keit in Verfertigung italiänischer und lateinischer Ge-dichte, und schrieb ein Gedichte auf den Frieden, wel-chen der Pabst Alexander III mit dem Kayser Fride-rico Barbarossa geschlossen. Er hat dasselbe 1327 demHertzoge zu Venedig, Franc. Dandoli, dedicirt. Seineandern Schrifften sind Plalterimn Davidis in heroischenVerscni nibincc Virginis certamen LUin Maximian» ;martyrinm Danielis martyris 8c Levitx patavini ;ecloga de morte Cloridis ; epigrammata ; elogia;
epitaphia. Man halt davor, daß er 1338 gestorben.
Vo, Scardeon.de dar. patav. Pap.
CASTELLANUS (Petrus), ein in orientalischenSprachen avohl erfahrner Bischofs zu Maçon, hernachGroß-Allmosenicr von Franckreich, und endlich Bi-schoff von Orléans, von Langres bärtig, hat die Theo-logie und Jura siudiret, iedoch sich sonderlich auf dieLiteras humaniores gcleget, daher er sich von Baselnach Italien, Egyptcn, Jerusalem und Constantinopclbegeben, hierauf in Franckreich bey dem Könige Fran-cisco I sehr beliebt worden, und demselben 1447 eineLeichen-Rede gehalten; worauf er 3 Febr. 1-552 plötz-lich gestorben, nachdem er Instituriones hebraicas be-kannt gemacht. Sein Leben hat Petrus Gallandiusbeschrieben, welches Baluzius 1674 mit Anmerckungenheraus gegeben. Cr. Co. Sa. Sam. B.
CASTELLANUS, oder Castellus, (Petrus), einProfessor gräcä Linguä, wie auch Institut, medicar. zuLöven, gebohren zu Grammvnt oder Gerstbcrg in Flan-dern 1585, schrieb vitas veterum medicorum, fü in Gro-,mvii thesaurum Ant, grate. T. X gesetzt worden ; Com-ment. ad leges atticas, der auch in Gronovii thesauroT. IX stehet ; de Grxcorum felHs, so auch daselbstT. IX befindlich ; de elu carnium Lee. gab auch Pro-spéré Martiani annotationes in Hippocratis feriptapostfaumas heraus, und starb 1632. W, d. a. Sw.
CA^'I'ELLAR CASTELLINÜS 1 744
del CASTELLAR (Thom.), ein spanischer Domini-caner aus Eatalonien zu Ende des 16 Seculi, hat ei-nen eifrigen Mißionarium in Mexico abgegeben, undin dcnr Gymnasio St. Ludovici das Amt eines LectorSTheologià verwaltet. Man hat von ihm trimfo delos martyres de la orden de Predicadores, und historia^ 11
' & progrefliis provineix mexicanx Ordinis Prxd. odessvitas primorum Patruin provineix mexicanx, qui vi-tx fanctitate claruerunt, welches letztere Werck Aug-Davila y padilla bey Verfertigung seiner mcxicanüsehen Historie starck gebraucht hat. Ant. Eeb.
a CASTELLARANO (Georg), siehe Georgius.
CASTE LLENSIS( Hadr. ), siehe Adrianus Castel-
lenlis.
CASTELLETTI (Sebast.), ein Prediger-Mönchau»Rom, florirte um 1600, und schrieb vitam S. Raimun-di, wie auch ein Buch von der heiligen Cxdlia, obaber in italiänischer oder lateinischer Sprache, und obbeyde Werckgen gedruckt worden, oder wo im AIS-,befindlich, ist unbekannt. Eeb.
CASTELLI (BenediÄns), ein Mathematieus, u»bSchüler des Galilei, unter dessen Anführung er es >oweit brachte, daß er unter die grösten Mathematieosseiner Zeit gerechnet wurde. Er lehrte anfänglich amder Académie zu Pisa, und hernach in der Sapic»^zu Rom, wo er 1644 verstarb. Seine Sebi'ê .
sind: Dellei Mifiura dell’ acque corrcnti; Dimofirafi 0 *^.geometriche della mifiura dell’ acque correnti ; Difi 0, 'rfiopra la cmneta; Rifipofta eilT opptfizion't del Sigr •dovico delle Colombe c del Sigr. Vincenzo di Graziatro il trattato del Galilei delle conebe ßanno fiu Pacf 1 ?0 in quelleß muovono ; Lettera d’ Andrea Arriqhetti ^propoßtO della flhna di un cavallo ; Ofiervazioni into r, i ela bilancetta di Galileo Galilei; Alcuni opuficoli fii°J°■fici del P. Abbate Benedetto Castelli, non piu fiattfifi 1 'welches Werck der Cardinal Leopold von Nledi^drucken lassen. Einige ungedrucktc Schrifften des^stelli befinden sich in der Bibliotheck St. Georg»joris zu Venedig, und es sind dieselben zumder Sammlung der Schrifften de motu aquarum e»rentium zu Florentz 1723 heraus gegeben1746 kam zu Dreßden an das Licht : Vita Be» ea [^Casielli, brixiensis, abbatis benedictini e congres® 1ne calinensi, ex Mariani Armellini bibliotheca be»^distina calinensi excerpta & additionibus ül u ‘‘'
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degli CASTELLI (Tbom.), ein Domülica-wk
Tocco in Abruzzo, daher er auch öfftcrs de T° cC ° s £tgcnahmct wird, war Doctor der Theologie,in verschiedenen Conventen mit groyem Ruhm 3 .ret, lind starb 16,6 in dem Kloster zu ,
Von seinen Schrifften, deren er einige ^. -thut Toppius in seiner Sibl. napol. keine AM«
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CA STELLINUS (Joh. Zeratinus),von Rom, im 17 Scculo, der Jld) fonderttcis ^fung der alten Scribenten rmd Studia hunia