Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1765-1766
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I7í)

CASTRO

(KUfCl'ítcjjExercitrttiones stalmanticenstes, f! pnelectio-nesad L. primam Codicis de capitatione civ. censtb.eximenda ]ibri XI; adL.stec. Codicis de Fundo dota-li î tractatum Je milice Monacho 6c c. W, d. Ant.a CASTRO (Paulus), siehe Paulus de Castro,a CASTRO (Petrus), einJtaliäner,war DoctorMe-dicinä, Physicus zu Verona, und Leib-Medicus beydemHertzog von Mantua, schrieb Bibüothecam me-dici eruditi, welche Jol). Gerh. Menschen 1716 ver-mehrt auflegen lassen; tract-, de peste neapolitana,romana 6c genuenli ; febrem malignam puncticula-rem aphoristica methodo delineatamj imbrem au-reum, st chiliadem aphoristmorum ex libris Epidem.Hippocratis extractum; gab auch Ant.Poncii a SantaCruce lib.IIIdeimpedimentis magnorum auxiliorum

verbessert heraus; und starb den ^September r66z.W, d. Li.

äe CASTRO (Petrus), ein spanischer Graf aus demGeschlechte Lemos,lebte zu Anfange des 17 Scculi, undschrieb relacion de la gobernacion de los Ouixos en In-dios. Ant.

CASTRO und Anaya (Petrus), ein spanischer Poet,lebte um die Mitte des 17 Seculi, und schrieb einWetck in Versen Auroras de Diana betitelt. Ant.de CASTRO (Petrus Nunnez), fies)« Nunnez.»CASTRO (Roder.), ein jüdischer Medicus aus Por-tugall, studirte in seinem Vaterlande und auf den spa-nischen Universitäten mit so grossem Fleisse, daß er dieProfessores zu Salamanca durch seine Wissenschafft in. Verwunderung setzte. Nachdem er die Doctor-Wür-de erlanget, setzte er sich um 1594 zu Hamburg, undtrieb allda seine Prapin glücklich. Er starb den 20Jan. 1627 in hohem Alter, und hinterließ ; Söhne,von denen Daniel königlich-dänischer Leib-Medicus zuGlückstadt, Bencdict aber der schwedischen KöniginLhriftinä Medicus und Practicus zu Hamburg, undvon welchem ein eigener Artickel handelt, die dreyübrige» hingegen der Handlung gewiedmet worden.Seine Schrifften sind tr. de natura 6c causis pestisùamburgehiis 1596 ; medicus politicus ; opus deUniversta muliebrium morborum medicina ; dialogiXXV de stucceffione in portugiesischer Sprache undohne Vorsetzung seines Nahmens, die er bey Gelegen-heit, da er seines Bruders hinterlassene kindcrlo>e Wit-we nicht heyrathen wollen, soll verfertigt haben. Vonseinen Episteln an FricOr. LinOebrogen ist noch keinegedruckt. Mol.W. Ant. Li.de CASTRO (Sam.), ein spanischer Rabbine aus derMitte des i7Seculi, war kein ungeschickterPotte,wieMan denn verschiedene Gedichte von ihm in spanijcherSprache, unter andern auch eins auf Abr. Nunnez, 'dtblpaac Bemal hat. W.

de CASTRO (Steph.), ein portugiesischer Jesuit ausLissabon, gebohren 157g, starb im Collcgio zu Portd Port im August 16^9, und ließ in seiner Mutter-sprache methodum adjuvandi moribur.dos. AI. Ant.d CASTRO, oder Castrensts, (Stepbanus Rodericus),î'« portugiesischer Medicus von Lissabon, lehrte zu Pi-

CASTRO CASTRONOVO 1766

ja 22 Jahr die Artzneykunst, als Professor primarius,stand zugleich alsLeib-Artzt bey dem Groß - Hertzogevon Florentz in Bedienung, florirte zu Anfange desi7Seculi,gab einen pathologischen Tractatunter dem'

Titel: st^UD ex quibus 1, de muratione aliorum mor-borum in alios philomeliam ; tractatum aiitia beti-telt, heraus; schrieb de meteoris microcostmi; decomplexu morborum ; de stero Iactis ; conimentirteüber des Hippocratis Buch de alimente, und hinter-ließ constultationes medicas; tractatum de naturamuliebri ; castigationes exegeticas variorum dogma-tum veritatem élucidantes; exercitationes medicas,wenn anders solche von den constultationibus unter-schieden ; styntaxin pnedictionum medicarum; Py-tliagoram ; elucubrationes de chirurgicis administra-tionibus, de potu refrigerato 6c de animalibus mi-crocostmi, welche Schrifften nachmahls von seinemSohneFranc. Lastrensi herausgegeben worden, undstarb i6z7, im 78 Jahre.. Er hat auch ein Gedicht d«stmulato rege Sebastiane geschrieben. Ant. Li. Kest.

de CASTRO (Thomas), ein spanischer Medicus ittder Mitte des i7Seculi, hat amidoto unico dedannotfublicos ge.chrieben, und ist vielleicht eben der, welchemremedios ej'piritnales y temporales para pr ester vor de pe-ste beygelegt werben. Ant.

C A S T R O D U N U S, siehe Castertonus.

de CaSTROLUCI ( Aimericus ), von Limoges inFranckreich, war anfangs ein Doctor Juris, hernachArchi-Diaconus zu Tours, ferner Triumvir in welt-lichen Dingen zu Fcrrara, und Vorsteher der dasigenLandschafft; hiernechst Ertz-Bischoff zu Raveuna, wieauch Bischoff von Chartres, und endlich Cardinal-Priester des Titels SS. Silvestri und Martini inMontibus, wurde auch sonst in vielen wichtigen An-gelegenheiten gebraucht, war ein grosser Freund desFrancisti petrarcha, soll so wohl geistliche als ivclt-' liche Schrifften hinterlassen haben, und starb zu Avi-gnon den 7 Mertz IZ49. Au. Ug.

CASTRONIUS (lien. Maria), ritt Dominicanervon Palermo, stammte aus einer vornehmen Familie,that nach absolvirten Studiis durch Italien, Franck-rcich und Deutschland und andere Provintzen in Euro-pa eine Reise, trat nach seiner Zurückkunft in obgedach-' tcn Orden, und lehrte in dem Collcgio S. Dominierzu Palermo die Philosophie und Theologie, profitir-te auch die Mathesin,darinne er sehr geübt war,schrieb

epistagogicum geometricumst primidva mathesis ini-tia, und florirte noch 1711, da er 44Jv.hr alt war.Ech.

CASTRONOVO (Franc. ), siehe Londres ( Fran-cisais ).

de CASTRONOVO (Sam.), ein italiänischer Rab-bine im Anfange des 17 Seculi, von seinem Vater-lande zugenannt, übersetzte hymnum -pon pN insItaliänische, so zu Venedig 1609, in 8 gedruckt wor-den. W.

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