Band 
Erster Theil A - C.
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1775-1776
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C A T S

C ATS

CATTON

1775

1776

1705 m 4 und 1715 in 4 Duodetz- Bänden wiederaufgelegt worden; ferner bißoire du fanatisme desRehgions proteßantes, welche anfangs nur einen Bandin 12 ausmachte, aber 17z; in 2 Duodetz-Bänden,mit der bißoire du Davidifme vermehrt, wieder auf-gelegt wurde; inglcichen bißoire des Quäkers ou desTrembleurs. Rechst dem verfertigte er eine frantzösi-sehe Uebersetzung VirgHH mit historischen und critischenAnmerckuugen, davon die Eclogen 170z zu Paris in12 heraus kamen, darauf mit den Georgicis und derAïneide eben daselbst 1716 in 6 Duvdetz-Bänden wie-der aufgeleget, und 1729 zu Paris abermal gedrucktworden. Sein Haupt-Werck aber, mit welchem erbis an das Ende des Lebens beschässciget gewest, wardie bißoire romaine, welche er zugleich mit dem P.Rouille auf 20 Qvart Bände gebracht, die hernachin eben so viel Duodetz-Bänden aufgelegt worden,doch mit Weglassung der Anmcrckungcn, die ein wich-tiges Stück Dieses Werckcs sind. Er starb 1737 den18 Nov. Er besaß eine grosse Fertigkeit zu schreiben,verließ sich aber allzusehr auf dieselbe, und man ver-spüret daher in seinen Schrifften einegantz sonderba-re Schreibart, ö, £ Mem.

CATS, Catz, oder auch Caets, (Jac.), «in Rcchts-Ge-lehrter, Staats-Mann und Poet, war zu Brouwers-haven, einer Stadt in Seeland, 10 Nov. 1577 ge-bohrcn, studirte zu Leiden und Orléans, und kam vondar als Doctor nach Paris. Er war auch willensItalien zu besehen, weil ihm aber solches nichtverstattet wurde, gicng er nach dem Haag zurück, undtrieb daselbst, wie auch in seinem Datei lande die Pra-xin. Nach einiger Zeit that er eine Reise nach Engel-land, verfügte sich nach seiner Zurückkunfft nach Mid-delburg, legte sich von neuem auf die Praxin, undübte sich hiernechst in Staats-Geschafften. 1621wurde ihm sowohl die ProfeßioJuris civilis als auchdas Pensionariat zu Middclburg angetragen; ernahm aber das letztere au, welches er doch in kurtzemmit dem zu Dordrecht verwechselte. 1627 wurde erin Gesandtschafft nach Engelland geschickt, da er sichdenn bey König Carl l so beliebt machte, daß ihndieser zum Ritter-Baronet ernennete, die General-Staaten aber 1634 seine Verdienste mit der Würdeeines Raths-Pensionarii von Holland und Westfrieß-land belohnten, welcher 1648 eine noch höhere, ucm-lich eines Groß-Siegelbewahrers und Stathaltersder Lehen folgete. Doch nicht lange hernach legte eralle diese Aemter sowohl Alters halben, als auch ausLiebe zur Ruhe nieder, ob er sich wohl nicht langehernach iin 74 Jahr seines Alters zu einer abermah-ligen Gesandtschafft nach Engelland an den Protcctor(Lromxveil gebrauchen ließ. Nach seiner Zurückkunfftlebte er noch einige Zeit, und starb endlich auf seinemGute zu Zorgvliet ohnweit dem Haag den 12 Sept.1660, im 82 Jahr seines Alters. Er war ein verstän-diger, vieler Sprachen kundiger und überaus belese-ner Mann, auch dabey im Umgang sehr angenehm.Seine übrigen Stunden wendete er auf die Verferti-

gung verschiedener Gedichte, deren er sehr viele inholländischer Sprache geschrieben, als Toonell van demanne'licke Acbtbarheyt ; Galathee of tc Harden-Mi» n< ~klaghte ; Werelts begin, midden eynde besloten in denTrou- Ring, met den Proefßeen van den sehen; LoofSangb op bet geßelick HouweHck van Godes Sone ; Seifflryt, dat is, onderlingbe xvorßelinghe, Sinne-Reelden etlGedichten ; Afpaßa ; Verse zu Jan van Beverwy c ^ sSchatz der Gesundheit undWcrckederGenees-Kunst-den Elcern-Spiegcl nebst dem Ehebetrug, welche"Lonst. Christ. DevekinO 1654 ins Deutsche übersetzt'Hochzeit-Gedichte, welche Casp. Larläus und Cor»-Boye in lateinische Verse gebracht, u. a. m. Es sinddavon zum össtern, am vollständigsten aber 1726 ei-ne Sammlung in 2 Folianten heraus gekommen. §rhat sein Leben selbst beschrieben, welches aber erst nachseinem Tode gedruckt, und seinen Gedichten beygefü-get worden, welche das Lob haben, daß sie natürlich/fliessend und angenehm klingen, auch zuweilen sehtsinnreich seyn. A, Sw.

CATS (Matthias), siehe Felize.

CATTANEUS (Gaetanus) , ein italiänischer Jesuit,gieng 1726, im 41 Jahre, als Mißionarius nach 2 l-merica, und verstarb nach seiner Wiederkunfftden 28 August. Man hat von ihm Lettere^Sigre Giuseppe, una fratello a Modena, welche gleich-sam einen andern Theil von der Historie der Mißiona-rien in Paragvai ausmachen, welche Murakoruwbeschrieben hat. Man hat auch versprochen, beste"Briefe an den Patricium Baglwne und den JésuitesGervasoni, welche in des Grafen Algarom Händegekommen, heraus zu geben.

CATTaNEUS (Seb.), ein Dominicaner von M'ch-land, war Doctor Theologiä, Provincial von Ungar",und des Ertz-Bistchoffs von Saltzburg Theolog"^dann von 1589 an Bischofs zu Chicmsee, und zu 'ck"-fang des 17 Seculi des Bischoffs zu Vigevano §»a^jutor, starb aber noch vor demselben 28 Aprilund schrieb Enchiridion eorum, quce in conri-overva> ^vocantur; explicationem in cateclnsmumromanui 11 ’summulam casuum conscientiœ; tr. de censurisj cr-de examine ordinandorum oder Censuram pr m,1 °vendorum ad ordines. Ech.

CATTEIO (Angelus), ein Bischofs zu Vienne im 15Seculo, von Tarento, soll in der Astrologie wohl,.

fahren, auch sonst glücklich gewest seyn, z...- - ,,Dinge vorher zu verkündigen.

ukünffti'st

Er starb 1497-

Sa. HL.

CATTIER, oder Cattierius, (Isaacus), ein sraittzsscher Mcdicus, lehrte um die Mitte des 17 «reun !^Montpellier die Artzneykunst, schrieb villeeraem ^

de Rheumatismo, ejus natura & curatione; Vließ auch Obiervationes médicinales rayas, 0»

Petr. Borelli Historiis & obfervarionibus me

physicis beygedruckt worden. Kest. . Gua i-

CATTON, oder Gathon, ohir Chactodunus,