Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1897-1898
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1897 CHRISTINES CHRISTMANN

me Studenten, war in der Medicin undApothecker-Kunst nicht unerfahren, gab ohne Versetzung ihresNahmens, geistliche Psalmen und Lieder in feinerOrdnung zusammen gelesen rind ein Gebetbuch her-aus , fieng auch zwey Jahr vor ihrem Ende an, einbiblisches HanObüchlein zu verfertigen, starb aberdarüber 13 May 1604. Mol.

CHRISTINES, stehe Christianxus.

CHRISTIN/EUS (Paul), ein JCtus, gebohren zuMccheln i;;z, 2;Oct.ward I. U. Doctor und Advo-kat in seiner Vaterstadt, hernach ein Mitglied des gros-sen Raths und Penstonarius daselbst, übergab aberdiese Charge im hohen Alter seinem Sohne, schrieb

commentationes instatura civitatis machlinensis cuinconferentiis aliarum consuetudinum; prasticas de-cisiones, feu quxstiones curix belgicx in 6 Volumi».und starb 1631 den8Oct. Seine Wercke sind 1671zu Antwerpen in 4 Folianten zusammengedruckt wor-den. A. Sw.

CHRISTLIEB (Frid. Wilhelm.) , siehe Hxvecker(Henr.).

CHRISTLIEB (Frid. Willi.), ein getauffter Judein der andern Helffte des 17 Scculi, war Lector derhebräischen Sprache zu Rinteln,und schrieb Greuel derVerwüstung des heil. Jerusalems durch den jüdi-schen Talmud; Lästerung der Jüden gegen Thri-stum. W.

CHRISTMANN (Jacob), ein in orientalischen undandern Sprachen wohlerfahrner Professbr zu Heidel-berg, ist zu Johannesberg in dem Ertz-StiffteMayntz15 54 gebohren, hat mit dem Scaliger in der Chronolo-gie Streit gehabt, und obscrvationes solares; epi-stolam chronologicam ad Justum Lipiium, qua con-stans annorum hebrxorum connexio demonstratur;disput. de anno & die paffionis domini; theoriamlunx; explicationem caiendarii romani, xgypdaci,arabici, perlici, syriaci & hebrxi geschrieben, Welcheman auch in Gravit rhesiuro antiqmt. rom. T om. VIIIfindet; auch des Rabbi 0)7 calendarium Palxstinorumlatine cum lchoiiis; IJ'anci Arguri computumgrxce& latine ; Alpkergam elementa , cum commentario ;alphabetum arabicum&c. heraus gegeben, und ist 161 3deniüJun. gestorben. Ad.

CHRISTMANN (Wolffg. Jac.), ein schwäbischerTheologus, gebohren zu Neuburg in der Ober-Pfaltz1597, i Oct. allwo sein Vater Math und Präposituswar, studirte zu Tübingen und Straßburg, woraufersoic-Diaeonus uud iba; Pastor bey der Barfüsser-Kir-che zu Angspurg, und dann endlich 1630, nachdem erum der Religion willen von bannen weichen müssen,Pfarrer zu Kirchentellingsfurt im Würtembergischenworden, schrieb eine -Hans Postill; biblische I heolo-gie ; geistliche Betrachtung des Feuer-Zeichens, so*623, 7 Nov. vorn -Himmel gefallen; Tracral vonüer Rechtfertigung des Menschen vor Gott; da-v jdicum justorum Genethliacon iit einer Leichcn-Pre-èigt ; propugnaculum fidei christianx ; reiponlmn

CHRISTO CHRISTOPHORSON 1898

juris sacrisluj zwey Fragen,und starb den 3 Jnl.i6zr,im z Z Jahr. Sein Symbolum war:

Cbrillmannus Christum docui, coluique,mibiqueOmnia Christus erat. Omnia Christus erit.

FÌ.

a CHRISTO (Francisons), ein portugiesischer Theo-logus Augustiner Ordens, Von Coiinbra bürtig, warTheol. Doctor und Professor in seiner Gebures-Stadt,schrieb prxleÄiones; in symbolum Apostolorum IIVolumina; enarrationes in collectanea I libri len-tentiar.; in III librum sententiar. lind starb zu Co-iinbra 1587. Ant.

CHRISTODORUS Coptita, ein alter Bildhauervon Theben, hat unter Anastasto Dicoro florirt, unddesoriptionem statuarum in gymnalio Zeuxippo ver-fertiget, welche in der anthologia epigrammatumgrxcor. stehet. Svidas legetihlN auch ilaurica; ori-gine; CPL. ;• Origines thessalonicas ; Origines Mi-le» urbis ; Origines Trallium ; Origines Aphrodi-siadis &c. bîy. S. Fa.

CIIRISTOOULOS, siehe Johannes V.

CHRISTODULUS, ein Chartophylax und Anhän-ger des Photii, florirte zu Ende des 9 Seeuli, undhinterließ eine Rede auf den andern Sonntag in derFasten, deren Nic.Comnemis inprxnot. mystag. geden-ket. Fa.

CHRIS TONYMUS (Manuel), ein Grieche ausdem i5Seeulo, hat in seiner Muttersprache lamen-tationem super infperata expugnatione Constanti-noppleos geschrieben, welche zu Upsal in der Unioer-sitäts-Bibliothek im MS. liegt. Fa.

CHRISTO?IIORI, oder Christophorus, (Joh.),ein deutscher Dominicaner-Mönch, welchen einige ausMayntz, andere aus Sachsen bürtig halten, war Do-ktor Theologià, auch ein guter Philosophus, und1335 Prior zu Minden florirte noch 13 3;, und hin-terließ poíHllas super IV evangelia, epistolas Pauliomnes & septem canonicas; soripta super IV librossententiarum ; comment, in elenchos Aristotelis &libros ejus de anima. Ech.Fa.

CHRISTOPHORSON (Christophorus), waranrfangs Rektor zu Kiöge in Seeland, 4 Meilen vonCoppenhagen, folgends königlicher dänischer Residentin Spanien, und endlich Regierungs-Rath in Olden-burg, woselbst er 1692 still spéculum regium moralepoliricum in 4 heraus gegeben , und sein Leben 1692beschlossen. Leb.

CHRISTOPHORSON (Joh.), eilt in der griechi-schen Sprache wohl erfahrner Bischofs zu Chlchesterin Engelland, ven Laneaster bürtig, im i6 Seculo um1570, hat zu Cambridge studirt, und dieWürde einesDoctoris erlanget, worauf er Präses in dcm CollcgioTrinitatis worden, dem er auch seine vortrefiiche Bi-bliothek vermachet. Er hat den Philonem Jitdaum, desEusebii historiant ecclésiasticam , den Sucratem, Theo-doretttm , Snzo;nenum und Evagriutn aus dem Griechi-schen ins Lateinische übersetzet. Fr. Pit.

Ddd dd-d z CHRISTO-