Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1947-1948
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ï çî'47 CLEARGHUS CLEEMANN CLEEMl’ORUS CLEMANGIIS 1-48

C LE A k CHU S, ein griechischer Poète, hat Comö-dien geschrieben, davon nur noch die Titel übrig sind,deren Athcnäus gedencket. Fa.

C LEAR CHUS, eitt Tyranne zu Heraelea in Ponto,welchem die raLica, deren Aelianus gedencket, pfle-gen beygelegt ;u werden. Wegen seiner grausamenRegierungs-Art ward er von einigen Schülern desplato, den er ehedem zu Athen selbst gehöret, umge-bracht. S. Fa.

CLE ARCHÜS, ei» Schüler des Aristotclis, vonSolis gebürtig, war einer der berühmtesten Peripate-ticorum , und schrieb äs viel? diverforum hominum& populorum lib. 8 ; de laude Platonis ; de lcele-tis lib. 2 ; erotica lib. 2 ; xtgt tpiyxXlocs ; r.is ygx-(pvv ; rtigi xttgoiftiZ*-, itsgì rû y ìv tw iyç$\ * xl '

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î,gtif>.hu>v und de ’somno , Von welchem erstern abernichts mehr, vom letzter» hingegen nur ein Fragmentübrig ist, welches bey dem Jojepbo contra Appionem,und in Eusebio prœparat. evang. siehet. S. Ar. Fa.'

CLEAVELAND (Joh.), eines Priesters Sohn, ausLeicestershire, war im Griechischen und Lateinischenwohl erfahren, und excellirte in der Oratorio undPoesie. Weil er aber Larolo l sehr zugethan war,und viel bittere Gedichte wider die Republicaner schrieb,wurde er gefangen gefttzet, erhielt aber durch eine sehrbewegliche Supplie an LromweUcn seine Freyheit,schrieb Poems; Cbara&ers ; O rations ; Epiftles See.und starb zu Londen i6;8 den 28 April. Wo.

CLEDONIUS ein römischer Rathsherr und guterGrammatieus zu Constantinopel, hat comment, inartem utramgue Donati geschrieben, welcher in Put-schn grammaticis stehet. Fa.

CLEE (Caspar), ein Philologus, gebohren 1553 zuWelau in Preussen, war anfangs zwey Jahr langReetor der Schule in seiner Vaterstadt, gieng hieraufnach Wittenberg, ward daselbst Magister, und ver-waltete das Conrectorat des Paedagogii zu Stettin 8Jahr lang. Ob er nun wohl hierauf zum Rector des-selben , wie auch zum Diaeono an der Marien-Kircheallda bernffen ward ; so gieng er doch lieber auf ge-schehenen Ruf in sein Vaterland, ward zu Königs-berg 1589 Archi-Pädagogus, 1594 aber Professorder griechischen Sprache, und dabey Jnspector pri-marius der Alumnorum, 1601 Professor der Sitten-lehre und Geschichte, schrieb disp. de duplici conten-tione ex libro I Hesiodi, und starb 1602 den I4tenSept. Arnold.

CLEEMANN (Andrea;), vonLÜberose, aüwo seinVater Pastor war, ward anfänglich Rector zu Dros-selt in der Neumarck/Nachgehends auch Rector zu Ga-ben, endlich Ärchi-Diaconus, und letztlich Primariusdaselbst ; welches Amt er nebst der Inspection über dieSchule in die 30 Jahr versähe. An. 1713, 9 April,da er gleich seine damahlige Paßions-Predigt über dieWorte : und Jesus neigte fein Haupt, und verschied,

unter lauter Todes-Gedancken, geschlossen; ward erauf der Cantzel vom Schlage gerührt, und starb nochselbigen Abend im 72 Jahr. Gr. Leb.

CLEEMPORUS, ein Medicus, soll das Buch de vir-tutibus medicis herbarum verfertiget haben, welchessonst p)-rhagora zugeeignet wird. Plin.

de C L E E R 11 S(Hugo),cm Edelmann ausAngers,wcl-chen Graf Fuico V um 1121 in Gesandschasst an Kotnig Ludovicum brauchte, schrieb einen commenr.demajoratu 8c feneschallia Francise, Andegavorutf*olirn' comitibus heredicaria, Welcher üt SirmoNd«Werch'eu, und in du eheste leriptor. rer. franc, auchbey dem Baluzio miscell. T.IV stehet. Fa.

CLEFFEL (Andreas), eilt lutherischer Prediger, gebärttig aus Egeln, wurde Diaconus, und 1699 Archidiasconns zu Langermünde in der Marck, gaoMistellaiPPredigten, unter dem Titel: heilige Scclen-Lust, i»der weit Unlust; das den Frommen in der Finster-uiß aufgehende Licht, oder eine Trosi-Schrifft heftaus, und stai b 1726, 14 October. Küster in anti-quitati'ous tangermundens.

CLEFFEL (Job. Andr.), ein Sohn des vorigen An-drea, gebohren zu Tangermünde den 9 Febr. 1698,studirte zu Helmstadt und Wittenberg, setzte sich son-derlich in der griechischen Sprache feste, ward an demletzter» Orte Magister, und 1718 Assessor Faculc. plst-los. hierauf 1722 Rector zu Schleßwig, fiel aberwegen vieler Verdrießlichkeiten in eineKranckhctt,dar-an er dem; Jun. 1724 starb. Er hat unter ander»eine disp. de interpretatione N. Test. exscriproribusprofanis geschrieben, auch noch verschiedene andereim M8. hinterlassen. EIL.

CLEISSE (Joh. Wilhehn), von Riga aus Licstmch,war anfänglich Diaconus, hernach an der Dom-Ksr-che Pastor in seiner Vaterstadt, schrieb viele Predigtten, und starb 1647, i8Jul. W, d.

de C LEMAN G 11 S, oder Clamengius, (Nicolaust'ein Redner und Poète, im Anfange des 15 Secust,aus dem Flecken Clemenge in der Diöces Cyalons,war in dem navarrischen Collegio, wurde DoctorTheol. Rector der Universität zu Paris, und hieramSecretarius und Schatzmeister an der Cathedralê'fche zu Langrcs; musie sich aber wegen einiges Bet/dachts in dieEinsamkeit begeben, bis er seineUMchchan den Tag geleget; da er denn Cantor in der öNrcyzu Bajeux wurde, woselbst er um 1440 gestorben/nachdem er de comipto ecclesiae statu; depl° sar inem calamitatis eccleüasticx; de lapsu & reparatJOnejustitise; de annatis non solvendis de tru ^eremi ; de frustu feu prosperitate rerum adeer^rutn ; de novis celebritatibus non instituendis,pnesulibus simoniacis; de Anti-Christo, de oeeu pl 'vita,moribus&operibus, und viel Briefe geschue 'Seine Wercke sind zu Leiden 1613 zMmmen g^drU'worden, für welchen sein Leben stehetc In solch"! ^fett aber sind von dessen Schrifften nicht mit v 9fett liber de studio theologise, einige Brieft, v ç ff

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