Band 
Erster Theil A - C.
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1957-1958
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CLERC

CLERC

1957 CLEOPHANES

geschrieben haben, als:. 6s menluris & ponderibus;de unguentis pretioíis ; de morbis muiierain ; deChymia iive arre aurum faciendi &c. Pau, Plu.Florus.

CLEOPHANES, ftetjí Cleosthenes. ,

CLEOPHANTUS, ein griechischer Artzt, lebtê umdie Zeiten des Herophilus, und stand in grossem An-sehn. Er hat, wie Plinius berichtet, von dem Ge-brauch des Weines ein eigenes Werck geschrieben,so verlohnen gangen. Man darff diesen Lleophan-tus mit einem andern Artzte gleiches Nahmens,der zu den Zeiten Liccronis gclcbct, nicht vermi-schen. Cle.

CLEOPHILUS, von Samos, einer der alten Scri-benten, welcher unter andern auch den trojanischenKrieg soll beschrieben haben. Etliche halten ihn vor-Homer» Wirt und Lehrmeister, behaupten auch so gar,er sey der Urheber der Gedichte gewesen, die unter Ho-mer» Nahmen bekannt sind. Pin bibl. univ.CLEOPHILUS (Octavius), stehe Octavius Fanensis.CLEO PHON, ein Tragödicn-Schreiber von Athen,besten SviVas gcdencket, hat ic> Schauspiele verfer-tiget, und eine eigene obgleich niedrige Schreib-Artgebrauchet. 8.

CLEOSTRATUS, ein berühmter Stern-Kundigeraus der Insel Tenedos, hat in der 6i Olympiade ge-lebt, auch zuerst die Zeichen des Widders und Schü-tzens im Thier-Kreis entdecket, und einige Irrthümerdes griechischen Jahres verbessert, wie man ihn denninsgemein vor den Urheber der ober pe-

riodi octo annorum hält. Plin. Fa.

CLEÒXENES, der Urheber eilictzperstanischenHisto-rie, daraus polybiu» vieles entlehnet, solches aberbesser ausgezstret. 8.

le CLERC, oder Clericus, (Bartholonixus), oder auchClercke, lebte 1606, und übersetzte 2 ka!th. Lasiilio-»ris 4 Bücher ds curlal» s aulico ins Latein.

le CLERC (Daniel), einMedicus, Gtcphani Llericiältester Sohn, gebohren zu Gene» 1Ü5-, i4Fcrruar.studirte zu Gencv, Montpellier und Paris, wurde1672 $u Valence Doctor, practicirte darauf in seinerVaterstadt, und legte sich bey Neb-nstunden auf dielateinischen und griechischen Alterthümer, nebst derMüntz-Wissenschafft. 1704 wurde er zu Genev inden Rath gezogen, und ließ von solcher Zeit an diePraxiir fahren, worauf er' 1708, 8 Jun. gestorben.Unter seinen Söhnen starben zweye als vornehme Ofi-ftcter in kayserlichcn Diensten, und der vierte istProf.Lingvarmn orientalium zu Genev. Seine Schrifftcnsind: Libliorbeca anatomica, welche er nebst demHerrn Mangcc 1685 zu Genf in 2 Folianten herausgegeben; bißoire de la medecine, deren letzte AustageHerr FrcinV in seiner Historie der Medicin angegrif-fen, dagegen sich leLlerc indem 27 Theil der biblio-thèque ancienne & moderne vertheidigt; hiiPoria«aturalis & medica latorum lunabricorum incra J10-

1958

minem & aîia anlmantia nascentium; la Chirurgiecomplette par demandes (ßs par njponjes; AnonymiLe-jem-Befchryvinge van beroemde en geleerde Mannen

T. III. iSJ.

le CLERC (David) , Stcphani Bruder, gebohren1591 den Februar, zu Genese, gieng 1612 auf dieAcadémie nach Straßburg, und 1614 «ach Heydcl-berg. 1615 aber nach Holland und Engelland/ wardnach seiner Zurückkunfft 1619 in seiner GebrirtsstadtProfessor Lmgvarum orientalium, nach 35 Jahrenaber auch zum Prediger ordinirt, ward ncchst'diescmbefehliget, die Historie zu lehren, und starb r6;;, inr64 Jahr. Seine Schrifften sind : poëmata varia;encomium Mauritii Nassovü Arausionensium Prin-cipis; quxstiones sacras ; eine lateinische Uebersetzungvon liutxterfii Synagoga judaica ; computus eccleiia-Iticus; orationes, z. E. de vituperatione Ilomeri ;Funambulus, welche Schrisst bey den quxstionibusi'aeris befindlich. Jo. le Elerc hat dessen orariones,compnrum eccleliaik. «ud poemara zu Amster-dam 1687 in 8 zusammen drucken lassen. Im MS.verließ^»' animadversiones inPythagora carmina au-rea. Er war der Lehre zugethan, baß man die Ketzeram Leben bestrafen fönte. Sein Leben steht für denqusestionibus iacris. Bibliothèque choifie.

le CLERC (Eustache), siehe de Lessevüie.

le CLERC, ober Clericus,(Jac.), ein Herr von Beaurvois, Abt von Vedasti, von Artois brirtig, welcher1462, im 86 Jahre gestorben, und historiam reruiragestarum Philippi Boni Burgundiae ducis; ingleichenCommencaria f. diarium earum rerum, qux Atrebatiik locis finitimis contigerunt, geschrieben, von denennoch nichts gedruckt worden. Sw. A. Fa.

le CLERC, oder Clericus, (Jacob), ein niederländischerTheolvgns im »6 Seeulo, war Pastor zu St. Nicolarund Cancnicus der Dom-Kirche in Arras,und schrieb

sermones in orationem dominicam ; de peenitenria& de IV novilïïmis ; Ejaculationes feu ecstales spiri-tuales. A. 8w.

Ie CLERC, ober Clericus, (Johannes), einarmilliani-scher Theologus, gebohren 1657, iy Mertz zu Genf,war Gtcphani Clcric» Sohng»nd Daniel« Bruder,studirte zu Genev, gieng nach Grenoble und un-terwies den ältesten Sohn des Herrn Sarastn de laPierre, begab sich auch 1682 niit demselben nachSaumur, sich in der frantzösischen Sprache feste zusitzen. Er that darauf 1682 eine Reise nach Parisund Londcn, und gieng, weil ihnr die Lusst in Engel-land nicht bekam, 1683 mit dem bekannten GrcgorioLeck, dessn Tochter er hernach geheyrathet, nach.dol-land. 1684 ward er Professor der hebräischen Spra-che, der Philosophie und schönen Wisseuschassten anden» remvnstrantischen Gymnasio zu Amsterdam.Nach Philipp» a Limborchs Tode wurde er in derthcckogsschcn Profißwm Übergängen, weil er sich desSocimsmi sihr verdächtig gemacht, erhielt abe» daftirdie PtkftßionemHistoriä ecclestasiieä, und verwalteteHhh hhh 2 solche