Band 
Erster Theil A - C.
Seite
1977-1978
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1977 CNEJUS CNOGLER

«tri dicta proverbialia rhythmica, mit eitler deêschenUebersetzung ; Melancbtbonis Bericht vom Leben undUnsterblichkeit der Seelen ; Klag-Rede vom Glaubeneines frommen und geistlichen Pfarr - Herrn; Lucianì

or. decalumnia; Just. Gob/eri institutiones Imp. ver-deutscht in Frag und Antwort, und Christoph. Phreis-hbii erotemata in Institutiones juris deutsch und la-teinisch heraus. Sein Leben hat er bey den Elemen-tes artis notariatus selbst in Versen beschrieben. Mol.

CNEJUS Mattius, stehe Mattius.

CNEMIANDER, steheHolrnann.

CNEUFFEL, fUí)t Cnœffel.

CNEULIN (Tobias), ein schwäbischer Medicus, vonGiengen bürtig, promovirté 1572 zu Basel inDocto-rem, wurde 1576 Lazareth-Medieus in Augspurg, undstarb daselbst 1601, nachdem er unterschiedene Obier-vationes medicas hinterlaffen, die Job. Schenckius sei-nem Volumini observationum mit beygefüget hat.Brucker. histor. Ottonum.

CNIPIUS (Job.), ein in der Dicht -Kunst wohlge-

’ übtet - Lehrer der reformirten Schule zu Franckfurt amMayn, lebte in der letzten Helffte des 16 Seculi, undschrieb unter dem Nahmen Jobannes Candidus zweyBüchlein vorn heiligen Abendmahl. Ag.

CNOBLAÇH, siehe Xnoblacb.

CNOBLOCH a Knoblochshausen (Benj.),“ ein Schle-sischer von Adel aus Iauer, hielte sich von 164z bis1661 an dem hollstein-gottorpischen Hofe als Infor-mator auf, kam darauf nach Schlesien zurück, undlebte i666zuBreßlau. Man hatverschiedeneSchriff-ten von ihm, als: chorographische Beschreibungder Insel und Festung -soeiligelstnö ;' der französi-schen Sprache Wegweiser; die Regied-Runsi, ausdem Frantzösischen übersetzt; Anatomie des Neides,Und der gelahrte prinn, beydes aus dem Italiäni-schen verdeutscht. Seine neue europäische Reise-Be-schreibung ist vielleicht noch nicht gedruckt. Mol.

CNOEFFEL, ober.Cneuffel, oder Knœphel, (Andr.),ein Doctor Medieiüä, aus Bautzen bürtig, war Rathuud Leib-Medicus des Königs'von Polen, und starbin dem Lager vor, Thoren 24 Dec. 1658, und schrieb

» Metbodum medendi sebribtts epidemicis 8c pestilen-tialibus'; arcana 6c speciola remedia antartbritica;epistolam de podagra curata 8cc. W, d. GP.

^NOEFFEL (Andreas), der jüngere, ein Sohn desvorigen, war ebenfalls zu Bautzen gebohren, florirtein der letzten Helffte des 17 Seculi, stand nicht alleinbey dem Bischoff von Ermeland, sondern auch bey demKönige Michael und Johanne III von Polen alsLeib-Artzt in Diensten, verwaltete auch zu Marienöurgbas Amt eines Bürgermeisters, chnd starb daselbst*699, nachdem er viele Observationes i>cn Ephemeri-dibus Naturas Curiosorum mit einverleiben lassen. 'Ke.

CNOLL CNYF 1978

’ catbolicum, calvinianum 8c luth eranum; tr. de voca-tione Minillrorum evangelicorum.

CNOLL (Christoph.), ein Magister Philosophiä undDiaconus zu Sprottau in Schlesien, ausBuntzel bür-tig, lebte 1599, und soll unter andern bey'damahligerPest-Zeit das Lied: hcrylich thut mich verlangen rc.verfertiget habett, welches einige Barch. Ringwaldcnzuschreiben, gab auch 1628 ein Wütwem und way-scn-Büchlein heraus, it. Entwerffung, wie man dasPrcdiger Ämt recht antreten soll.

C N O L L E N (Adam Andreas), ein lutherischer Theo-logus, gebohzen zu Wirschnitz im Vogtlande !2Sept.1674, studirte zu Rostock, Coppenhagen und Jena,wurde 1701 Diaconus zu Fürth bey Nürnberg, legtesich sehr auf die rabbinische Litteratur, machte in der-selben viel feine excerpta in die unschuldigen Nach-richten, hinterließ im Manuskript scbediastnata de'Sa-rparitanismo bifronte ; de mari aeneo; de mensurisHebraeorum ; de geometria talmudica ; de algebraHebraeorum; Uebersetzungen von den talmudischenTractaten Chagiga, Cfuibs, Rosch Haschona, Mas-sechta Sbochim, und starb t8 Febr. 1714. Un.

CNOPH (Albertus Fridericus), ein Mathematicuszu Herborn, lebte 1633, und schrieb tr. de instrumentiuniversalis fabrica 6c usu.

CNOPH, oder Knopff, (Andr.), ein guter Poete im16 Seculo, von Cüstrin bürtig, war erst BugenliagiiCollege in der Schule zu Treptov in Pommern, musteaber des Evangelii wegen von dar weichen, und giengals Prediger zu St. Perri nach Riga, woftlbst er 152zzuerst das Evangelium geprediget, sonderlich die Lehrevon der Rechtfertigung allein durch das VerdienstChristi getrieben, einige Psalmen und andere geistlicheGesänge in deutsche Verse gebracht, interprstationemin epistolam Pauli ad Romanos , und verschiedene be-kannte Lieder, insonderheit aber den Gesang: von al-len Menschen abgewandt, verfertiget hat. Ad. Seele.Schamel im Lieder-Cornmentario.

CNOX, oder Knoxius, (Job.), ein schottländischerTheologus zu Gifford, unweit Hobdington in Lothen,geoohren 1505, lehrte anfangs zu St. Andrews dieLheologiam scholasticam; pflantzre hernach durch Le-sung der Schrifften Augustini und HieronymizuBer)wirk, Newcastel und Londen in Engelland, die Lehrevom Evangelio fort, und wurde nachgehends zum Pre-diger der englischen Gemeine in Franckfurt am Maynbestellet. Von hier gieng er nach Genff, und hieltvertraute Freund,chafft mit Laivino, bis er endlichwieder nach Edenburg kam, allwo er nach vielen Ver-folgungen 24 Nov. 1572 starb. Er hat history ofthe

reformatioti of de Church of Schottland-, an Anf-wer toan Anabaptijh caviüations against prédestination ; Pre-

- digten über das erste Buch Mvsis; wider die Mes-sen rc. geschrieben. Ad. V.

- CNUPIUS (Georgius), siehe Cnapius.

^ N O-GL E R (Quirinus), ein römifch-catholischer Theo- CNYF (joannes), ein Bischoff zu Groningen, gebohren'vguszu Vilna, lebte 1640, und schrieb: Symbola tria, zu Utrecht, aus einem vornehmen Geschlechte, studirte

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