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halt nia» <Etc(t«m für eine» fabelhassten Mann, undPorphyrius macht ihn gar zum Plagiario. Ea. 8.Vo. 's hom.
CTESIAS, von Ephesus, hat ein Merck/ »kxyv» ge-nannt, f. de Perseo-illo, quiMedusam iarerfeclc, ge-schrieben, welches PItttarcbus de fluminibus anziehet.
CTESIBIUS, siehe Hero.
CTESIPHON, von Cnidus, den einige Ctesiphronnennen, ein berühmter Baumeister und Vater Mem-genis, hat den Tempel der Diana zu Ephesus gebauet,und davon ein gantz Buch geschrieben. Vitruvius inprcefat. Saltnafius ad Solinum.
CTESIPHON, ein lyrischer Poet, hat
geschrieben, welche verlohreu gangen. Ar.
CTESIPHON, ein Redner zu Athen, und guterFreund des Demosihenis, in der 107Olympiade,wel-chen Oernosthenes in einer besondern Rede wider denyEfchinem vertheidiget, die noch unter vernosthenisReden stehet. Ea.
CTESIPHON, ein Historiens, hat de rebus bceoti-cis, ingleichen de arboribus & plancis geschrikben.Meurs. P 1 in. Plu.
CTESIPHRON, siehe Ctésiphon von Cnidus.
CTESIPPUS, ein griechischer Historiens , hat einenTraetat von den Scythen geschrieben, welchen plu-tarchus anführet. Pl».
CUBA (Johannes), ein Medicus zu Augspurg, so inder Mitte des i z Seculi fiorirct, schrieb einen Traetatvon der Artzney der Frauen; machte sich aber durchseinen Homim Sanitatis, der deutsch und lateinischsehr vielmahl aufgeleget worden, am meisten bekannt.
Bruckeri historia Occonum. Keil.
CUBACH (Quirinus), ein ProfessorHistoriaruür undPocfeos zuJcna,zuRößla, einem Dorfe an dem FlußJlm in Thüringen gelegen, gebohren ; hat sich zu Je-na und Helmstädt auf die Philosophie und Jura gc-leget, brocardica; jurisprudentiam germano - publi-cain; difputationes justinianeas ; tr.de constitutio-ne pacis religiöse, welcher auch in Aäami Cortrejiobservatis in transactionem passavienfein T. II ste-het, verfertiget, und ist 1624, 23 Jan. im 35 Jahregestorben. 2. W, <l.
de CVBIEEAS (franc.), einspanischerJuristcaus derandern Helffte des 17 Seculi, hat verschiedenes vondcs^Franc. Salesii Schrissten ins Spanische übersetzt,als thesaurum spiritualem und tractatum amoris di-vin!. Ant.
de CUBITO (Jo.), siehe Johannes.
de CUBITO (Wenc. Payer), siehe Payer.
CUCAL A (Bartholom.), ein spanischer Doctor Theo-logiä, hat in der Mitte des 16 Seculi gelebt, und ba-culum clericalem f. de ,dilponenda ejus confcientia,qui eucharistiam sumpturus eil, ingleichen an trata-do para ajudar à biett morir los que eßatt in articulo■ mortis geschrieben. Ant.
CUCCHU8, siehe Cuccq.
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CUCCINU8 (Erandicus Capotius), ein gelehrterSoldat von Rom, schrieb Jgrippitta Minore, & tnu-tatione dell’ Imperio de' primieri César i, und einige an-dere historische Wercke, und starb zu Rom Man.
CUCCO, oder Cucchus, (Marc. Ant.), von Pavia,legte sich zu Padua aufs Jus, befuchte auch auswär-tige Universitäten, wurde Professor Juris erst zu Pa-via, hernach zu Rom, wie auch Protonotarius apo-stolicus, neuste nebst andern auf pü V Befehl dasde-cretum Gratiani rcformiren, kehrte darauf wieder nachPavia, erhielte daselbst einCanonicat bey St. MariaPcronia, wurde des Cardinals und Bischoffs zu Pavia,-Hpppol. de Rubels, General-Vicarius, und schrieb
traÄatus tres de légitima; de morutoria prxscriptio-ne ; de mentiente circa polsess. ad 1, fin. ff. de reivindicarione; institutionuin juris civ. lib. 4; inter-sertis S. concilii constirutiombus; institutionuinmajorum 1". pandeftarUm juris canomci pentateuchum,
und starb um 1520, Pup. Giui.
C U C H L ER (Elias), hat 1618 florilegium diversorumEpigrainmatum veteruin Gra;corum cura sua inter-pretatione latina in 2 Centurien zu Görlitz in 4 edl-ret.
CUDSEMIUS (Petrus), siehe Cutsemius.
CUDWORTH (Radulphus), ein englischer Theolo-gus, gebohren 1617 zu Aller in derGrafschaffrSom-mcrset, allwo sein Vater gleiches Nahmens, Prediger,auch Theologia Licentiatus, ingleichen bey Jacob» Iköniglicher Hoff-Capcllan gewesen, und sich durch denAnhang zu Pcrckinjii commentario übcr^ die Epistelan die Galater bekannt gemacht. Der jüngere Lud-roorth wurde schon in seinem 13 Jahrein das Ema-nuels-Colleginm zu Cambridge aufgenommen, undzwey Jahre hernach, 1632, bey der Académie daselbstinscribiret. 1639 nahm er den Gradnm eines Ma-chst« an, und wurde fast zu gleicher Zeit zum Seciodes vorbcmeldeten Collegii erwehlet, da er denn mitgrossem Beyfall lehrte. Einige Zeit darauf ward erRector der Kirche zu North-Cadbury in Sommerset,An. 1644 aber Vorsteher in Clare-Hall zu Cambridge,ingleichen 164; Professor cbrää lingvä bey der Uni-versität, 1651 Thcologiä Doctor, und endlich Masteroder Principal des Christ's-College, in welchen Wür-den er auch An. 1688 den rü Jun. mit Tode abgieng.Er war nicht nur in der Theologie, sondern auch vor-nemlich in den römischen,griechischen und hebräischenAlterthümern, desgleichen in der Historie, Philosophie,und Mathematik überaus bewandert, besaß darnebeneinen durchdringenden Verstand, und wird nicht un-billig unter die grösten Gelehrten gerechnet, die zu sei-ner Zeit in Engelland gelcbet haben. Seine TochterDaniaris, welche eineGemahlin des BaronetsFran-cisci Marcham worden, hat sich durch ihre Frömmig-keit und gründliche Gelehrsamkeit,besonders aber durchdas von ihr in englischer Sprache verfertigte, und nach-gehends auch frantzösisch übersetzte Buch, von dergöttlichen Liebe, einen guten Nahmen gemacht. Er