Band 
Zweyter Theil D - L.
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43-44
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DAVENTORT

43 DA VENANT DAVENPORT

auch in vcrbstcnrr Liebe so unglücklich, daß er dieNa-se verlohr. Er erhielt 1637 die Ehre eines gecrönken"Poeten, welches ihm viel Neid bey andern erweckte;daher ££1641 einer Conspiration beschuldiget wur-de; in Frankreich, und von bar in Dirginien gieng;16jo wieder gefangen in Cngelland üderbracht, ie-doch bald erlassen ward; und weil die Comödien denPreShytcriancrn verdächtig waren, die ersten Opernnach italiänischer Art einführetc; sehr viel Gedichte,Comödien und Tragödien schrieb, und 166z,/Aprilstarb. Wo.

DAVENANT (Wilhelm), ein Sohn des vorigenw-ihclmi, hatte sich in geistlichen Grand begeben,übersetzte des la Moche le Vaya Werck von griechi-schen und lateinischen Hifforicis ins Englische, gicngals Hofmeister in Franckrnch, 'und ersoff unweit Pa-ris, als er sich baden wolle, 1681. Wo.

DAVENNE (Franciscus) , mit dem Beynahmen Pa-cistais, von Fleurance in Armagnac gebürtig, lebtein dcrMikte des i/Seculi, und war einer der vvr-ncy-usten Schüler des Simonis Morin,welcher, weiler sich vor den Mcßlam ausgegeben, An. r 65 ;zu Paris verbrannt wordenauch ein eben sogrosser Fanaticus, als jener, wie man denn dafürhält, daßMorin an desDavenne Schrifften grossenTheil arhabt. Sonst ist von ihm nichts mehr bekannt,als daß er zu verschiedenen mahlen gesanglich einge-zogen worden,' wiewohl er auch vermuthlich als ei-ner , der im Kopf micht recht richtig ist, seineFreyheit allzeit wieder bekommen hat. Unter seinenSchrifften sind zu mcrcken: advis d’un religieux con-tre les faiseurs de libelles diffamatoires touchant f em-prisonnement des Princes & affaires du temps ; Vom-bre de Madame la Princess e apparu à la Reine ; le ju-gement sf les huit béatitudes de deux Cardinaux (Ri-chelieu & Mazarin) confrontés à celles de Jesus-Chriß-,la sapience du ciel cflimée folie des sages du Monde; laHicrusalem celefìe; 1‘assomption de la théologie de Dieu;le Lyon de la tribu de 'Judtt fy 1"inventaire de la vérité ;de la puìjjance qu ont hs Rois fur les peuples if dupouvoir des peuples fur les Rois &c. Nie.

DAVENPORT (Christoph.), ein Franciscaner,ge-bohren in Coventry in Engrlland uni 1598, studirteanfänglich 2 Jahre indemCollegio niertonensi zu Ox-ford, ward aber hierauf An. 161; von einigen römisch-catholsschen Priestern überredet, sich nach Douay zuwenden, allwo er die Theologie lehrte, sich aber vonbannen 1617 uachApern begab, und daselbst in denoberwehntenOrden unter demRahmcu Francisais«S. Clara trat. Er wurde hernach englischer Provin-cial der Recollectcn, wie auch Allmvsenier bey derGemahlin Königs Caroli II in Engclland, und schriebein Qmjcí) Deus, natura & graria betitelt, in welchemer zu beweisen suchet, daß die 39 Glaubens - Artickelder englischen Kirche sich leichter mit dem tndentini-schen Coneilio vereinigen lassen, als man meinet; rr.»dverius judtciarüm aslrologiam ; de prxdesliaacjio-

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ne, bonis operibus, invocationeSanstorum & cultuimaginum , paraphrasticam expoiitionem articulo-rum confeílìonis angl.; Systems fideí feu de conci-lio universal i ; Apologiam Episcoporum, nebst viel

andern lateinischen und englischen Wercken, und starb1680 den zr May, nicht weit von Londen. Wo.Pin.

DAVENPORT (Francisais), siehe Davenport (Chri-stoph.).

DAVENPORT (Joh.), ein älterer Bruder des vo-rigen Lhristophori, gebohren 1597 m Coventry, warein berühmter puritanischer Prediger, gieng endlich,als ihn inAmfterdam die englische Gemeinde nicht an-nehmen wolte, »ach Neu-Engelland , und starb inNewhavcn 1668 den 13 Mcrtz. Man hat von ihmeinen Catechismum, Predigten und Streit - Schrifftende baptisnio. Wo.

a DAVENTRIA (Joh.), fî^í Johannes.

DAVEZAN, sieht d’AVezan.

DAUFERIUS, siehe Victor III.

DaUFFAJUS, oder d’Auffay, (Jo.), ein niederlän-discher JCtus von Berhune, lebte im r; Seculo, warLaroli Ludaew Rath, auch hernach Kayser kNapimi-liani Secrctarius, und schrieb de vera legirima suc-ceffione Mari* Burgundix, Caroli Audacis siJiae, adBurgundix Ducatum 8cc.; de advocatia bethuniensi;consueeudines Artest« & Bethunix; de ponthineniicomiratu ; de austrovanienii comitacu See. Sw. A.

DAUGE, siehe d’Auge.

DAUGIERES, siehe d’Augieres, oder Augerius.

DAVIANUS (Xaverius dEmilius), war aus der In-sel Chio gebürtig, studirte unter den Jesuiten, wurdezu Padua in dreyen Faculkätcn Doctor, lehrte her-nach die Theologie zu Creta, wo er Canonicus war,kehrte aber wieder nach Italien, wurde zu BolognaSuperior in verschiedenen Nonnen-Klöstern, endlichDischvff auf der Insel Thcrasia, starb aber auf derHinreise 1687oder i6zz, im stzken Jahre, und schrieb

sacram sponsern in thalamo fuo ist Z Theilen, davonnur der erste im Druck erschienen, nebst verschiedenenandern theologischen Werckgenchie noch imManuscriptliegen. Pap.

DAVID, ein SohnJesse aus Juda, lebte um A.M.2900, kam durch Erlegung des Goliaths voir schlech-ter Ankunfft in groß Ansehn bey König Saul, undsucccdirte demselben, ob er wohl von ihm hernach ver-folgt wurde; weil er sich aber auch versündigt, fehltees ihm nicht an Züchtigung, schrieb die Psalmen, undstarb im 4oten Jahre seiner Regierung. li.Sc/pilHPer~

sonalia Davidis.

DAVID, ein griechischcrMönch aus dem rg Seculo,hat historiant ivsrefeos [iarlaami & Acindyni ist sei-ner Muttersprache geschrieben, die man hin und wie-der in den Bibliotheken im Manuscnpt antrifft. Er.

DAVID, ein maronichcher Ertz-Bisà ff, hat um 1059die Consticutiones der maronitischc» Kirche aus dem

Syn-