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rium ad versus Phil. Aldegundum; Hsereticum arane-urn ; historiam ecclelise hsereticse ; salvos conductus ;refpiraculum pro bulliente musto novatorum ; excu-bias vigiles ad cavendum ab ariolis, incantantibus& malesicis; horologium pasiionis;prssidium adver-ius lapium tentarionum ; Igniarium, exhortationemin profeflione j jubilum amantis anim®; fugam spi-xitualem; alphabetum fpirituale; sortem vel sorti-legiumsacrœsapientúe; œconomum christianum cumspongia vitiorum ; viridarium rituum & ceremonia-rum ecclesia:; lapidem lydium s. horculum delicia-rum anima; ad perfectionem contendentis, gab auchPetr. Simonis Tiletani opéra JU Antwerpen 1609 l)CVaus, und starb dasclbst i6iz den 19 August, im 67Jahre. A. AI. Siv.
DAVID (Lucas), ein JCtus und Historicus, geboh-ren zu Allenstein imBißthum Ermclandizog, studiote zu Leipzig, ward alida Magister, hernach neunte-halb Jahr des damahligen Bischoffs zu Culm, Tioe-manni Gisü, Cantzler, um 1549 aber, nachdem er sichzu der protestantischen Kirche gewendet, Hertzog Al-bert! I von Preussen Rath, und Beysitzer des Hofge-richtes zu Königsberg, in welcher Würde erauchizZ;im April verstorben. Er wurde zuletzt von aller Ar-beit befreyet, damit er desto ungehinderter an seinerpreußischen Historie arbeiten könte, zu welcher er 40Jahr lang die nöthigen Unkosten gesammlet hatte.Er ist aber nur mit den ersten zehn Büchern fertigworden, die bis 1410 gehen. Das Werck liegt imManuscript aufder Schloß-Bibliotheczu Königsberg.Er stifftete das zu Leipzig stehende Stipendium davi-dianum für seine aus Preussen gebürtige Anverwand-te, dessen Capital sich auf 3937 Rthlr. 45 Gr. belief;zu Ausgange des 17 Seculi aber mit 800 Rthlr. ver-mehret worden. Arnold. Erläutertes Preussen.
DAVID (Messer), ein gelehrter Jude , von welchemverschiedene Schrifften im Manuscript liegen, alsclypeus Davidis oder Explicationes quarundam pa-rascharum legis; anima Davidis; peculium Regum,so ein grammaticalisch Buch ist; VOX Dornini curn ro-bore ; laus seerninarurn und rivus divitiarum aus Ps.
XXXVI, 9. Die Zeit, wenn er gelkbet, ist unbe-kannt. W.
DAVID (Nicetas), siehe Nicetas.
DAVIDET (Dominicus), ein frantzösifcher Domini-caner von Chartres, war Doctor Theologiä, KönigsFrancisci I ordentlicher Hofprediger, und wegen sei-ner Wohlredenheit gar sehr berühmt, schrieb einenBand Predigten, und starb in seiner Vaterstadt r zFebr. 1537. Ech.
DAVIDIS (Franciscus), siehe David.
DAVIDIS (Gothofredus), ein Medicus zu Unna inWcstphalen, lebte zu Ende des 17 Seculi, und schriebDifcursum medico-chymicum de medicina magna-
rum, so zu Dortmund 1681 in 8 gebrüstt worden.
Li.
DAVIDSON DAVILA 52
DAVIDSON, ober Davisson, (Guil.), ein schottländi-scher Medicus,florirte in der Mitte des 17 Seculi,pflich-tete den Lehrsätzen des Paracelsi bey, hielt auch viel aufdie Astrologiam judiciariam, ließ aber diese nachmalsfahren, übte sich bloß in der Chymie, lehrte selbigeöffentlich zu Paris, wurde nach der Zeit oberster Leib-Artzt bey der Königin von Pohlen, schrieb philoso-phiam pyrotechnicam, hinterließ auch prodromumCommentariorum in Pet. Severini Ideam medicin®philosophie®, der zn Haag 1660 in 4 gedruckt, abervon D. Schelhammern gar schlecht recommendiretworden. L. Li. Ke.
DAVIES (Jo.), von Hereford genannt, woher er bär-tig, war ein guter englischer Poetc. Weil er aber mitseinen Versen nicht viel verdienen konte, wurde er einSchreibe-Meister in Londen, gab gleichwohl viel kleinetheologische, moralische und poetische Wercke heraus,und starb 1618. Wo.
DAVIES (Jo.), ein guter Mathematicus, gebührenzu Londen 1560, 8 Febr. gieng unter dem Graf vonEssep 1596 vor Cadip, da er sich sehr wohl hielte;und hernach 1599 als ein Oöer-Officier nach Instand,allwo er sich gegen die Rebellen signalisirte. Weil eraber diesem Grafen zu sehr anhieng, wurde er mit ihmverurtheilt, aber doch endlich pardonirt, und starb1625,14 May, nachdem er vieleMarhematieageschrie-ben, davon iedoch wenig gedruckt ist. Wo.
DAVIES (jo.), aus DenbigsHire in Engelland, flo-rirte um 1635, war in der Historie und Antiqvitaten,sonderlich auch in der griechischen und lateinischenSprache wohl erfahren, und schrieb Antiqua; lingu*britannic® fundamenta ; Dictionarium latino-britan-nicum; Adagia britannica; Übersetzte auch Cebetistabulam ins Englische. Wo.
DAVILA (Didacus), siehe deJesu(Thom.).
DAVILA (Henr. Catherinus), ein Historiens, gebvh-ren 1576 den rgten Oktober, zu Sacco, einem Schlos-se bey Padua, ward der Königin Latharina von Me-dices zu Ehren Gatherinus genannt, auch in Franck«reich erzogen; gieng 1599 nach Padua. In seinemrissen Jahre gieng er in den Krieg, in welchem ihm1594 in der Belagerung von Honfleur ein Pferd un-ter dem Leibe todt geschossn, in der Belagerung vonAmiens er aber selbst 1597 verwundet wurde. Jn-gleichen empfieng er 1606 zu Parma eine Wunde amFusse, welche verursachte, daß er hincken muffe. Ertrat darauf in Kriegs.Dieuste bey der Republick Ve-nedig, war nach und nach Gouverneur zu Retimo inCandien, zu Cataro in Dalmatien, zu Zara auch inDalmatien, und hielt sich überall so wohl, daß dieRepublick ihm eine Pension von 150 Ducaten gab,welche auf seine Erben kommen solte, auch verordne-te, daß er im Senat gleich nach dem Doge seinen Platzhaben solte. Als er im Begriffe war, nach Cremonazu reifen, daselbst ein Commando zu übernehmen, undauf Befehl der Republick Wagen zu Fortbringung sei-ner Eqvipage verlangte, ward er von einem, der sich