6; DECORUS DEDERIND.
DEG Q RUS Mafagetes (Volupius), siehe Volupius.D,E C RE T (Claudius), ein französischer Jésuite, war.- fcctor Rhctoriccs und Philosophiä, hernach Rectordes Collegü zn Chalons, starb io April, 1668, 7 i Jahr- alt und hinterließ in frantzösischer Sprache ideam veraeviduae &c, W, d. AI.
D ECU LEO (Just. Jodoc.), ein niederländischerJCttlsaus.Cortryk, verließ wegen der. Kriegstronblen sein. Vaterland, Lei),noch jungen'Jahren,, hielt ssch zu Pa-ris Und in Italien auf, lehrte nach seiner ZurückkunfftdieDumanipra zn Besançon, wurde Professor Philo-sophiä zu Dole, nahm 1584 die Doctor-Würde an,und kehrte wieder in sein Vaterland. Man hat vonihm '7 omiones, die er zu Dole gehalten ; epistolas,und carinlua miscelli geeurls, welche zu Antwerpen -162z gedruckt sind. Sw. . .. .
DECUMANUS, siehe Zehentner. .. .
DEDEKENNUS (Georg), du lutherischer Theoko-gus, gebohren zu Lübeck 1564, sindirte aufverschie-.denen Universitäten, und nahm zu Franckfurt 1594,.als er schon 4 Jahr Diaconus zu Schönberg im Ra-tzeburgischengewesen, die Magister-Würde an, ward ,.1594 Pastor zu Neustadt in Wagricu, und 1606 Pre-.diger an der Catharinen-Kirche zu Hamburg,woselbst er1628, den 29 May gestorben, nachdem er einen Tra-ctat de peccatorum cauiis ; praxin conicientiarutn in ,deutscher Sprache, thesaurum confiliorum & deciiio-num in 3. Voll. : praxin virsc aeternse ; Religiouöstreit sver Lutheraner und Lalvmisten; BeantwortungEampadil Tracratlein von der Gcnadcnwahl; GrunddcrH.SchrifftvonSemallgemeinenGenadenwi.Ucn;der Kauffleme Schatzkammer ; Kleinod der Seefah-renden ; FrcuOen-Paradice, der Gcnadcn für Ange-fochtene; Heryeus-Trost gegen plötzliche Todes-fälle; Tragödie vouJephta verfertiget; auch Phil.ìHícokt lateinische und deutsche Schrifften in etlichenTomis edirt. W, m. Mol. .
DEDEKIND (Euric.), ein guter Poet, lind SohnFriderici Dedekinds, gebohren zu Neustadt am RÜ-benbàge, wurde Prediger, schrieb perloebas brevesevangeliorum dorninicaliurn Sc feftorum praecipuo-rum,°und starb 1619. Bertr. Mol.
DEDEKIND (Erlder.) , des vorhergehenden EuriciVater, gebohren zu Neustadt, wurde i;;o zu Wit-tenberg Magister, 1551 Pastor zu Neustadt, und ge-gen 1575 zuLüneburg,wie auch Jnspector über alleKirchen im Bißthnm Lübeck, schrieb Elb. III carmi-num eleg. de Grobiano 8c Grobiana , welche SchlosstWenzel Scherffer 1708 unter dem Titel: der unhöf-liche Mr. Klotz , ins Deutsche übersetzt; proverbiaSalomonis carmine elegiaco reddita; catechismumLutheri inrhythmos jambicos redactum ; metamor-phoseon sacrarum lib. 5, die aber von einigen Henning.Dcdekindo zugeschrieben werden; Fcpcrtags-Büch-lein; den christlichen Ritter, in einem geistlichenSchauspiele; neu christlich Spiel vor einen be-kehrten Papisten; viel Gedichte, und starb 1598/27Febr. Bertr. .
DEDEKIND L D EE 64.
DEDEKIND fErid.),. aus dem. Bragnschweigischen,war Philosophiä practicä, hernach Log.iccs und Me-taph. Professor, und Senior aus der Universität zuGrypswaldc, starb den iz Mart. 1682, 72 Jahr alt,und schrieb dialestieam sacram; Artem solvendqlb-phismata; Historiant Syncretismi ; exercitatiane^lo-gicas ; artisteium disputandi conttastpm &c. W, d.
DEDEKIND (Henning), ein Cairtyr an der Schulezu Langensaltza, hat lüogliiftoriaiu cristiíîimi incen-die Salista: Tlluring!« zu Erfurt in 4; it. 1590 pr*-cursorem merricum artis muiic* heraus gegeben.
DEDEROTH, siehe Joan. von Minden.
DEDINGER (Joh.), ein deutscher Prediger-Mönch
- zu Wien in Oesterreich,-fiorirte 1670, war'Gmeral-Prediger, und schrieb Anuonarn annnam t'. concionesAn omnes anni dominicas,- ingleichen Bánopliam st ar-mäturam Sanctorum oder Conciones de Sanctis. Ecb.
DE E (Jo.), ein englischer Mathematicus und Astrolo-gus, gebohren zu Loiidcn 1527, iz Julii, th.gt eine. Reise nach Hostayd, und wurde nach "seiner Wi.chcr-.kuusst zum S.ocio. und zum Prostssofe gräcä Liiigväsecnndarjo, in dem CollegivTrimt. zu Cambridge aus-genommen, sahe sich! in der MÄtzest,Physic, Astrolo-gie und Chymie um, suchte auch den lapider» Pliilo-i'ophorum zu ersillden, und eine philosophiam mysti-cam einzuführen. Er begab sich hierauf 1548 nachLöven, und lebte daselbst in grossem Ansehn, wo'raufer 1550 dite Reise nach Paris that, und daselbst desEuclidh elenienta Geometrix mit grossem Zulauffer-klärcte. Hièrnechst gieng er wieder nach Engelland,woselbst er Recfor zu Upton ünd Longlednam worden,und die Profcßionem Mathematum zu Opford aus-gcschlagcn, inzwischen aber sich wieder nach Holland,und von danneir 1563 nach Preßburg in Ungarn,auch 1584 in Böhmen zu dem Kayser Rudolpho II,bey dem er viel galt, begebe», und zu Antwerpen mo-
nadem hie.roglyphicatn mathemacice, magice, cab-balistice & anagogice explicatam heraus gegeben.Sonst wurde er auch der Magie beschuldiget; wieman denn viel procestbs maglcos unter.seinen Schriss-ten gefunden, er sich auch selbst gerühmet haben soll,daß er allzeit seinen Geninm vor sich gesehn, welcherin seiner Abwesenheit an seiner Stelle stndirt; aberauch, wenn er ihn carcßirt undaufdieAchselgeklopft,wieder aufgestanden und ihm Platz gemacht. In sei-ner Abwesenheit hat deswegen der Pöbel, welcher ihnfür einen Schwartzkünsilcr und Zauberer gehalten,sein Haus niedergerissen, seine Bibliothek geplündert,und seine rare Kunstkammer zerstöret. Zuletzt er-hielt er die Prafectur zu Manchester, welche er aberendlich fahren ließ, und zu Mortlake 1607 starb, nach-dem er propxdevmata aplioristica de prsestantioribusquibusdam naturce virtutibus ; nucleum parallacticsecommentationis praxeosque ; de stella admlranda inCaifiopxx asterismo cœlitus demilla ad orbein usqueVeneris; notas in Rog. Baconi epistolas de secretisoperibus artis 8c naturse, 8c de utilitate magis See.
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