Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
123-124
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DIEU

DIEZ

DIFENBÁCH

DIGBY

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Francken, 1714 Hofprcdigcr daselbst/ und 1718 Su-pcrintendms zu Eißfeld, allwo er den 14 Aug. 1726verstarb. Man hat von ihm eine eißfeldische Gtavt--Hiftorie. Un,

de DIEU (Lud.), einTheoldgrisundPhilologus,derin den orientalischen Sprachen trefflich erfahren ge-West/ gebohrcn zu Vlißingen, wo sein Vater, Daniel/Prediger war, den 7 April 1590, wurde daselbst an-fangs Prediger, und von dar 1619 »ach Leiden beruftfei» , in dem wallonischen Collegio zu lehren. Erschrieb einen Cornmenraxiprn in IV.Evangeüa,; in vê-tus Testamentum ; animadveriiones in aäa Aposto-lorum; compemlium grammaticasíiebraice; Apoça-lypsin Johannis sy riacp editarr.; grammaticam- trilin-guem ; liistoriam Christi Lc S. Pétri a H. Xavier per-sice conscripram; 'animadveriiones in epistolam adIlomanos & reliquas epistoJas; entkam, lacram, wel-ches eine Samnilung aller der Dinge ist, so er überdie heilige Schrifft geschrieben; grammaticam üngua-rum orientalium , welches eine Sammlung allerGrammaticken ist, so er geschrieben ; .aphorismos.theo-logicos; einen holländischen îracícu gegen den Geitz ;ruäimenra lingu« perÜLD, davon aber »richt er, son-dern Ioh. Elichmanu, der Verfasser gewesen,, undalso de Dien au ihm ein plagium begangen, und starbden 2Z Dec. 1642. PL. w, d. A.B.

DIEUCHES, ein griechischer Arßt, wird von» ®sle/mis unter die Dogmaticos gczehlct, und hat zu denZeiten des Prasistratem storirct. Piinius-berichtet,

daß er von den Wirckuiigcn des Kohls in einer Eige-nen Schrifft gehandelt habe, und chribasiun führetetliche Auszüge au, die er aus seinen Büchern de pa-randis eibis & obfoniis entlehnet ; es ist aber von al-len seinen Wercken nichts mehr fürhanben. Lest.

D IE U C H I D E S, (in Historiens von Megara , hateine Historie von seinem Lande geschrieben. Ste.CA.

DIEZ (Alphonius), siehe Daza,

DIEZ (Jaçobus) , ein spanischer Philosophus undTheologus von Bolea in Aragonien, war Canonieuszu Saragossa, lebte in der Mitte des 16 Seculi, undschrieb commenvaiia in Ariflqteüs libros physicovutn,nebst einigen theologischen Werckgen. Ant.

DIEZ de Aux (Ludov.), siehe de’Alte, "

delos DIEZ (Michael), ein Spanier im Anfange des

17 Seculi/ hat vida y muet te de S. Ignacio de Loyo-la, fundador de la eompannia de Jesu geschrieben»Ant.

DIEZ (Phil.), ein portugiesischerFranciscaner, hat zuEnde des 16 Seculi gäbet, 5 oder 6 Volumina sei-ner Predigten heraus gegeben, daraus Franc, veLampos ein Compendium gemacht; auch quincctratados, en que fi contiencn muchas conjideracioties pa-ra los aäos generales qtie je celebran en la iglefia deDios, ingleichcn mariai de la SS. Virgen mejlra Sen-nora, con un tratado de la pajion de Christo y la suledadde la SS. Virgen geschrieben, welches letztere auch fran-

zösisch übersetzt, in 2 Tonus ans Licht getreten, undist zu Salamanca gestorben. Ant. Wa.D1FENBACH, siehe Dieffenbach.

DIGBUS, siehe Digby.

DIGBY, oder Digbus, (Edmund oder auch Eduard),ein englischer Philosoph und Mathematicus im 17Seculo, hat unter andern ein Buch de ane natandi Lcurinandi geschrieben ic.

digby (Everard), ein englischer Philosoph, lebteum 1580 zu Loudcn, und schrieb: refutationem me-thodi ramoese libris 2 ; theoriam analyticam, viam admonarchiam leientiarum monstrantem &c.

DIGBY (Joh.), ein englischer Ritter von Darwick, war; Vice-Cammcr - Herr be»)m Könige Jacobs I, weicherihn auch znm Baron von Sherbom, endlich zum Gra-fen von Bristol erhob , schrieb im Englischen regiascausie defensionem ; traShtum de reunione AnglisSc Scorie in unam inagnam Britanniam, und starb' den 2i .Jan. i6;z. Wo..

D IGBY'(Georg.), ein Sohn Joh. Digby, gebührenin Müdrit 1612, ward Graf von Bristol und Skaats-Secretarius bey Carola I, dem er beständig anhieng,und in Irrland gute Dienste that, musie doch endlichdas Seinige verlasse»», wurde aber von Carole II re-- stituiret, und starb de»». 20 Mertz 1676. Man hatvon ihm Parlamcnts-Rcden und ^taats-Briefe, wie' a»rcl) . englische Briefe zwischen ihm und Lent Digbyvon RrUgisvEacheu, «nd eine Cvmödir, Ltvira ge-nannt. Wo. ' . _■

DIGBY (Kenelmus), ein Lutter »nEngelland, gcboh-ren unr 1605, siudirtc zu Oxford, kam bei)»»» KönigeJacobs I wieder in Genadcn, obgleich sein Vater,Eberhard Digby, wegen der Pulver- Conspirationcntha»rptet, uitd aller.Güter beraubet worde»». BeyCarl I erhielt er viel wichtige Bedienungen, »vurdebe>) demselben Rath, Cammerhcrx und Admiral übereine kleine Flotte, mit welcher er rühmlich gegen dieVenctianer gefochten; hernach von Laro!» I hinter-lassener Wittwe zum Cantzlcr ernennet, und von sel-biger als Abgesandter nach Rom geschickt, muste aber,weil er sich zur catholischen Religion gewendet hatte,nach Franckreich entweichen , lebte geraume Zeit.zuMontpellier, kam aber doch.zuletzt, als Carl II dieRegierung angetreten, nach EnZclland zurück, undstarb zu Londcn den u Iun. 1665 au seinen» Ge-burts-Tage, in einem Alter von 60 Jahren. Er warein grosser Liebhaber der Medicin und Ch!)inic,nrach-te auch ein sympathetisches Pulver bekannt, »velches»hm zu Florentz von einemCarmcliten offenbaret wor-den, mit dem er inHeilung dcrWlindei» gar glücklicheCure», that, gab ein Mitglied der kaum'gestissteteuenglischen Societät ab, hielt mit Lartcsio gute Frcünd-schafft , schrieb in englischer Sprache orationem depulvere sympathetico ; demonstrationem immortali-tatis animas rationalis; optima ards coquinaria: pras-cepta ; dissertationem de plantarum vegetatione;institutionum peripateticarum libr. 5 , cum appen-dice