Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
229-230
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DUCiENA

DUCK

DUCOS

DUDITH

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paslî; EpiílolsC ad Sebastianum Tengnagelium. Ergab auch Bibliothecam veterum Patrum gratcorum,grase. 8 c lat. in 2 Doch lN fol. ; Notas mBafilirnnM.Canones Apoilolorum & conciliorum grac. lar. ; Col-lectanea in Ckmentem Alexandrinern ; Gregorii Nys-feni opéra; Notas in quxdam Hieronymi loca; Pan-egyricos traftatus XVII de fanctis apostolis, marty-ribus 5 t patriarchis ; dccadem trastatuum de diveriisnovi Test. Iocis; 'Job. Cbryjbftomi opéra; Damasce-tti opéra; NicephoriCallisti historiant ecclefiasticam ;Notas in S. Paulinum; Thcodoreti, epiic. Cyri opéra ;Theodori Balsamonis expolitionem in canones ; 2 oua-tant in canones apostolorum & conciliorum, nicht

griechisch und lateinisch mit Anmcrckunge» heraus;arbeitete auch an einer neuen Ausgabe der griechischenConcilien; wie auch der Wercke Lyrilli von Alepantdrien; brachte aber solche nicht zu Stande. PL. AI.Nie. Pin.

D U C JE N A (Irene), siehe Irene,

DUCtEUS, sichele One.

DUC AS (Michael), ein Enckel des in der Gelehrsam-keit und ArtzeneytKunsi sehr geübten Mich. Duc«/begab sich nach 145g/da Constantinopclvon denTürtken erobert worden/ nach Lesbos, allwo er bey demdamaligen christlichen Regenten in Dienste kam, undvon demselben verschiedene mahl als Gesandter an diePforte gebraucht wurde, bis 1462 die Türcken sichvon Lesbos Meister machten. Man hat von ihm einebyzantinische Historie tu griechischer Sprache, welchejsinsid BuUialous mit einer lateinischem Uebcrsetzungund gelehrten Anmerckungen 1649 zu Paris edirt.Pa.

DU CHAT, siehe Douchar.

Du CHAT (Yvo), ein in der griechischen Sprachewvhlerfahrner Poet in Franckreich, florirte um 1624zu Paris, und schrieb in griechischer Sprache: hél-ium sacrum a Francis gestum; hymnum in Alexan-drum M. ; carmen in pacem inter Gallos &Anglos;cavmen in Cardinalemde Richelieu &c. denen er aucheine lateinische Version beygefügt. Fa.

D U C H E S N E, siehe Quercetanus.

DUchna (Vinc.), ein polnischer Dominicaner zu

■ Lemberg, florirte im 17 Seculo, und hinterließ 8cri-

pta in physicam & meraphyiicam. Ech.DUCHNIKI, siehe Poniatovius.

Uc l 8, oder le Duc, (Petrus), ein Abt zu St.Victorzu Paris, war Licentiat der Theologie, darzu er 1386creiret worden, schrieb in libros sententiarum, undSermones, die beyde in seiner Abtey noch im Manntscript liegen, und starb 19 Jun. 1400. Sam. Bu. Fa.

UU ÇK (Arthur), ein Englischer von Adel aus Devont^hire, war Doctor Juris, kanßler zu Londen und RcrstVetenMeisicr, schrieb de usu & autoritate juris ci-vilis Romanorum in domaniis principum christiano-; vitam Henr. Chichley Arcliiep. Cant. welches INBate ß collect. vitar. siehet, und starb den 24 May*649. W, d. Wo.

DUCOS ( Jo. Car.), ein frantzösischerDominisaner ausdem Flecken Semons in Langvcdoc, lehrte 12 Jahrdie Theologie zu Limoges und Avignon, catechisirtehernach zu Pâmiez und auf dem Lande, war des datsigen Bischoffs SynodastEpaminator seiner Geistlichtkeit 12 Jahr lang, schrieb le pafleur apostolique ensei-gnant aux fideles par des inst mêlions familières drejßesen forme de catéchisme les plus hautes maximes éf lesplus solides veritez d/t christianisme in 2 Tontzis, tutgleichen le miroir des confraires du rosaire, und starb

in seinem ProfcßtHause zn Toulouse den 17 April1692. Ech.

DUCKET (Tuslanus), ein Medicus von Chalons in-Bourgogne, lebte in der letzten Helffte des 16 Secut

li, schrieb de arthritide ejusgue eurandas methodsadversus karacellistas, hinterließ auch CornmenrarivsII de scbribus, bie jh Lausanne 1578 in 8 zum Boxtschein gekommen. Ei. Ke.deDUCTONA(Hugo), siehe Dittona.DUDECHIN, siehe Dodechinus.à DUDINCK (Jfodocus), ein belesenerCanoniens zuResen, und Prediger zu Minen am Rhein, lebte in derMitte des 17 Seeuli, und schrieb Bibliothecariogra-phiam ; Palatium Apoliinis Sc Palladis, s designatio-ne:n prascipuarum Bibliothecarum rrrundi, vererisnovique seeuli; synopsin bibliothecce mariante ; mun-dum marianum See. A.

DUDITH (Andr.), ein Bischoss zu Fünffkirchen, getbohren aus einem ehelichen Geschlechte derer von Hotrehvwieza zu Ofen 1533, den 6 Febr. wurde auch vonseinenr mütterlichen Gejchlechte, Sbardellatgeuciinct,siudirte zu Breßlau, machte sich in Wien, Italien, dathin er zweymahl gcreisrt, Franckreich und Engellandmil den gclchrtcsien Leuten bekannt; wurde i;6r vomKayser Ferdinando zum Bischoss von Tina in Dalmattien gemacht, wohnte in solcher Qvalität dem tridenttinischcn Concilio bey, wurde nach diesen! 156z BitschoffzuChonad und ferner zu Fünffkirchen in Ungarn,auch von dem römischen Kayser 1565 als Ambassatdeur nach Pohlen geschickt; beurlaubte sich aber nachgeschehener Hcyrath seiner Ehren t Stelle An. 1567,wurde zwar vom Pabst epcommnnicirt und gewaltigverfolgt, kehrte sich aber nicht daran, sondern ließ sichzu Cracau nieder, war derer Kayser Ferdinand! I,Mapímiiiani II, Rudolphi II Rath, neigte sich nachseinem Abtrit von der römischenKirche sehr auf dieSeiteder Sociniancr, lebte aber hernach und starb in dcr Getmeinschafft der Lutheraner. Er wird von einigen desAtheistin, Epicureismi und Sccpticismi beschuldiget;hat sich nach diesem in Mahren, und endlich in Breßtlau niedergelassen, und ist 1589, 2z Februar, gestörtden, nachdem er sich zwey Tage vor seinen: Ende denTod vorher verkündiget. Da er um diese Zeitzu Gat■ ste gebcteu wurde, antworteteer, wiewohl er gautz getfund war: Er hätte eine wichtige Reise vor sich, daherman ihn entschuldigen würde. Er hat einiges vomDionysto Halicarnajs. in die lateinische Sprache übertP 2 ‘ setze«?