DURAZ1NUS
DURET
DÜRETTE
DURY
rzl
ceptiram prœdicabiliusB, ingleichen S. RoEinnam, êlilê' geistlickwComödie. 01.
DURAZINUS de Emporio (Michael) , ein Augusti-ner-Eremit im Florentinischen, war Dockor Theolo-gia, und ein beredter Prediger, lebte «1111490/ undschrieb opus prœdicabiie, Gan.
DURELL (Job.), gebohreu in der Insel Jersey um1625, studirte die Theologie unter Most Amyraldozu Sauinur, ward hernach unter Larolo H in derenglischen Kirche befördert, schrieb vor dieselbe gegen-je Nonconformisten ein bekannt Buch view ofGo-verminest of'God, welches er dtrrch die Vindicias SC-desi* Astgl. vertheidigte, und 1672 lateinisch unterLern Titele hiüoriarituum ecclefis: anglicanes ex an-tiquitatibus, ne.c non de jure spiscopatus, & de ré-bus gestis feStarum presbyterianas & independen-tium, 51t Londen in 4 heraus gab; the lim-gy of thecbureh of England (ifß'Kted in a sermon I Cor. II, 16;Scrivners aftionem in schismaticos anglicanes; lexoesdu Moulin s patronus boncc sidei ; verfertigte auchTheoremata philosophie ration, moral is, natura-lis & iupernat. linb starb 168Z den 8 Jun. Wo. den.
ste 1)0 REN (Joh.), ein Francistaner von seiner Va-terstadt rm Jiilichischen zugenahnit lebte 1412,hielt sichin der Maischen Diöces auf, und schrieb de 7 p.ec-catis mortalibus ; de occultis vitiis ; de confessione;fermones de tempere & de Sanctis ; Quadragefmiale,T.A. Sw. W. Fa,
©üRET(Glaud.),etn frantzösts.Eriticus, hat sich durchsein Tbrefor de V hißoire des langues de cet univers sehrbekannt gemacht, welches istizzu Cölln und 1619zu Averdon in 4 gedruckt worden, sichaber überausrar gemacht,
DU RET (Ludovicus), ein frantzösischer Medieus,ge-bohreu All. 1527 von armen Eltern, zu Bauge in Bur-gundien, erlernte zu Paris die Artzneykniist, warddaselbst Doctor, erlangte eine ansehnliche Praxin,und zugleich eine reiche Heyrath. Nach diesem mach-te ihn der König Larolus IX zu seinem obersten Leib-Medico; Henricus III aber behielt ihn nicht alleinin dieser Bedienung, sondern gab ihm auch Au. 1563die Stelle eines Professons régit in der Medicin,und überhäuffte ihn über bis mit verschiedenen an-dernWohlthaten; wie er ihm denn auch die Genadeerwies , daß er dessen Tochter Lathariiiam an ihremHochzeit-Tage in eigener Person in die Kirche führte,und nach gehaltener Mahlzeit alles Silber-Geschirr,so er selbst dazu hergegeben, n»d auf40000 Floreiien|u siehe» kam, dem Dürer verehrte. Er starb den 22Januar. 1586. Er suchte die hippocratische Medicinin Flor zubringen, warm des •éíppoccetía Schrif-ten j ungemejn erfahren, cpmnientirte über dessen
praenotionçscoacas, über bie libr. III de diaîta acuto-rum und Über den Traetat de Immoribus purgaudismit solcher Geschicklichkeit, daß ihm Georg Lagüv un-ter allen Gommentatoribus die oberste Chrenstelle ein-geräumet; schrieb auch adversaria in Jac.Jdollerii li-Uros de morbis internis. Sein Sohn, Johann Dur
2;r
ret,der dessen Gommeurar. über dieprLuotione? coa-cas Hippocratis heraus gegeben, war auch ein Me-bicus, der seinem Vater in dem Amte eines Profes-sons regst uachgefolget. dlic. Ad. 8am.
do DURETTE, siehe Parrain.
DURINGER (Melchior), ein Schweitzer,gebohrenim April An. 1647, wurde An. 1667 zu Bern in dasPredigt-Amt befördert, An. 1701 aber zum Profes-sore Lingvä sanctä und Historia ecclesiasticâ auf demdasigen Gymnasio bestellet. Er blieb unverheyrathet,und war zur Melancholie gar sehr geneigt,dabey aberüberaus gutthätig, wie er denn dasjenige, was ihmbey seinem nothdürfftigen Unterhalt übrig blieb, denArmen auszutheilen pflegte. An. 172g den 21 Jan,entstand eineFeuers-Brunst in seinem Hause, wobeyer von dem dritten Stocke herunter fiel, und eineStunde hernach seinen Geist aufgab. Man hat vonihm eine Chroaologiam in lateinischer Sprache vonErschaffung der Welt bis zu Anfang des 18 Sccu-li, die zuBasel in 4 gedruckt worden; und reflexio-nes hillorieo-clironologicas in loca S. Scripture.Scheuchzer in Physica sacra.
DURIS, ein Historiens und Tragödienschreiber vonSamos, hat zu ptolcmäi philadelphi Zeiten gelebet,und eine Historie von Macédonien in 2z Büchern; ei-ne Historie vomAgathocle von Syracus; da pyrami-dibus; Lib-ycorum libros 2 ; schoiia in Horncrum,Euripidem â' Arijlopbanem ; «j/dwer; aif ’Ei/£<-itiix yfj ^oÇokKshs', "Oçxs rZy Zuftiwv in zwey Bü-chern geschrieben, von denen allen nichts mehr übrigist. Es war auch ein anderer dieses Nahmens, wel-cher von der Mahlerey geschrieben. Pün. Plu. Laer.Vo. Jun. Ar.
DUROLE NDUNUS (Joh.), siehe Derlingtonus.
DURY, lateinisch Daraus, (joh.), ein protestantischerTHeologus, gebohren zn Edenburg in Schottland,allwo sein Vater, gleiches Nahmens, damahls Pre-diger war. DerSohnwurde bey der kleinen englischenund schottischen Gemeine zu Elbingen in PreußenPrediger, und ließ sich dabey äusserst aug legen seyn,die Lutheraner und Reformirten mit einander zu ver-einigen. Es gieng deswegen, nachdem er zwey Jahrzu Elbingen sein Amt verwaltet, i6go nach Engel-land, darauf nach Schweden, Dännemarck, Nieder-sachsen und Holland, allwo er der Printzeßiu vonOralsten Hof-Prediger wurde, solches Amt aber 1644niederlegte, und der englischen Gemeine zu Rotter-dam als Prediger diente. 1645 wohnte er dem 01 )»*odo zu Westmünster in Londen bey, und gieng, dasWerck der Vereinigung zu befördern, 1654 in dieSchweiß, darauf aber nach Deutschland zu den Für-sten und Ständen, welche sich zur reformirtrn Ge-meine bekannten, ingleichen zu den vornehmsten Ge-meinen in den vereinigten Niederlanden. Er mach-te sich sodann an die Lutheraner, reisete überall un-ter ihnen herum, und hielt mit den vornehmsten Leh-rern derselben Unterredungen, fand aber überall gros-