-<5z EBERHARD EBERMAJER
hernach aufdieWissenschafften-studirte zu Arnstadt undWittenberg, wurde an dem letzten Orte Magister,woselbst er auchde solid«: eruditionis subfuliis dispu-tiret, wurde 1720 an der Schule zu ArnstadtQvin-tus, 1724 Subconrector, und starb 1731, 27 Nov.45 Jahr alt. Leb.
EBERHARD (Job. Thomas), genannt Schwindr,■ ein JEtus, ward 1623 zu Jena Doctor, und schrieb :äe nororio, welcher Tractat 1654 zu Straßburg in4 aufgelegt worden.
EBERHARD! (Jac.), ein Dorsprediger zu Barch-sied im Lrittover-Amts.Bezirck, florirte gegen dasEnde des 17 See. und schrieb neue bergsiadtische Kir-chen- und Schul-Lust. AIo],EBERHARDINUS (Petz*.) ,einfranHösischerDomi-nicaner von Sault, zu Ende des i; und zu Anfangedes 16 Seouli, war Doctor Theologià und Jnqvisi-
tor, und schrieb la vie de la benoîte Daulphine dePui -micbel confejse de Arian ; somit des Dominicaner Ra-phaelis Leben des Grafen von Arian zu Paris um2499 zusammen gedruckt worden. Ech.ab EBERHERTZ, siehe Dornfcrell.
EBERLEIN (Joh.), ein Theologus, gcbohren zuGuntzburg in der Marckgrafschafft Burgau, lebte zuUImalscinFranciscaner-Mönch, trat aber 1522 ausdiesem Orden, und begab sich nach Basel und Rhein-selben, hernach aber, als man ihn allda nicht dultenwollen, nach Sachsen, bis er endlich von Wittenbergnach Erfurt kam, daselbst er geheyrathet, und ob zwarohne ordentlichen Beruf, doch aber öffentlich dasEvangelium geprediget, auch vermuthlich an diesemOrte sein Leben geendet. Seine Schrifften sind:Tractat wiver die Schänder der Treaturen Gottes,durch weihen oder Segnen des Salye», Wassers,Palmen rc. fcaintlich tröstliche Vermanung an al-le frummen Christen;u Augfpurg am Lech, darinneangezeigt wird, wozu der D. Martin Luther vonGott gcfant sey; Bericht wie sich ein Diener Got-tes Worts in all seinem Thun verhalten solle, selt-ner im Leben Hans Luffts.
EBERLIN (Georg), einMedicus, gebühren zu SpitzinOesierreich i585 den5 Mart.practicirte anfangs inOesterreich, und wurde nachgehcndsMedicus ordina-rius zu Prrsburg, woraufer r628,29Oct. gestorben.Es war auch ein JCtus dieses Nahmens imi7Secu-^ lo, der der Académie zu Helmstädt seine Bibliothec ver-macht, Und Unter andern : krach de origine juris &omnium magistratuum 8c íucceíîìone prudentum,cdiret hat. Fr.
EBERMAJER (Joh.), ein würtembergischerPredi-ger und kayscrlicher gccröntcr Poet, ward 1617DM-conus im Wildbad, 1626 Pfarrer zu Braitenberg,1635Pfarrer zuAavelstcin, und dann i662Spcciak-Superintendcnt und Stadt-Pfarrer zu Ealw, starb1666, und ließ hortulum spei poetico-emblemati-ticum in 335 Sinn-Bildern mit lateinischen unddeutschen epigrarnmaribus ; Lalwcr neuen Tcmpel-
EBERMAZ 1 H EBERT 164
Bau bey Einweihung der dastgen neuen Bikche;Leichrpredigten. Ei.
EBER MANN (Virus)) ein Jesuit, gcbohren zu Rent-weißdorf im Bambergischen 1597, trat 1620 in denOrden, lehrte die Humaniora, Philosophie und Theo-logie zuMayntz und Würtzburg 27 Jahr kang,wàrdRector des katholischen Seminarii zu Fulda, schriebUellarmini controverlias vindicacas contra varios;parallela ecclesiae verse 8c saisie, ingleichen Viel Wer-ke gcHen Georg. Lalixtum,Lonring,2xortholdumundMujaum, als Anarorniarn calixrinarn; Irenici anti-calixcini partes 2 ; Irenicon catholicon helmstadien«fi oppositum ; examen examinis conringiani; inter-rogationes apologeticas ad Herm. Conringium -, Bel-larminum vindicatum a cavillis Guil. Amesii, Joh.Gerhardi, 8c aliorum , tomis 4, in 12 ; justam expo-stulationem cum Lutheranorum doctoribus, anti-christianismum ro marne ecclesiae affingentibus, UNb
starb zu Mayntz 1675 den 8 April. AI.
EBERSBACH (Dav.), ein Magister der Philosophie,war um 1713 Pfarrer zu Bohlen, hernach Hofpredi-ger zu EutiN, schrieb Diss de dtum'Koyiat gentiliuin ;Uebungen der Unmündigen in Frag und Antwort;Communion -Gebet-Buch; gab auch des MärtyrersHeinrichs von Zütphen Glaubens-Bekenntniß nebstZandern alten Schriften von der Beicht und Absolu-tion heraus; wollte noch einen historischen Berichtvon der Eatechisakion aus Licht stellen, und starb1726. Mol.
EBERSBACH (David), ein Sohn Sigismundi,Magister Philofophia und Diaconus an der evange-lischen Kirche vor Schweidnitz, starb 1715, undschrieb Dill', de Epicuro voluptatis reo.
EBERSBACH (Sigismund), «in Senior an derangelischeu Dreyfaltigkeits - Kirche vor Schweidnitz,starb um 1710, und schrieb: Anmcrck'ung über denZustand der Seelen; wie auch ein schön lateinischesGedichte auf des Dantzigcr Theologi, Aegivii Strau-chii. Absterben, welches sein abgedachter ältesterSohn dem dritten Theile von Crusü Vergnüge» muf-figer Stunden einverleiben lassen. Bens. Schmol-ke hat ihm parentirt.
EBERT (Adam), ein JCtus, dessen Ur-GroßvaterJacobus, und feines Großvaters Bruder Theoso-rus Ebertus gewest, gcbohren 1656 zu Franckfurtan der Oder, ward auf gedachter Akademie beyderRechten Doctor und Professor eptraordinarius. Nachgeendeten acadcmische» Studien, begab er sich aufeine weite Reise, und brachte verschiedene in hoherSchreibart abgefaßte spanische und französische Bü-cher mit zurücke, die er übersetzen wollte, zum theilauch übersetzet, und der königlichen Bibliothek zuBerlin viel grosse Bände geschencket hat, darein ergedachte Ucbersctznugcn geschrieben. Er hat auch einBuch von seinen Voreltern und gantzem Geschlechte,das mit ihm ausgegangen ist, der Univcrsitats- Bib-liothek vermacht, welchem die lateinischen Leichenge-