Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
335-336
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EMANUEL

EMBD

EMERI

3?5 ELYSIUS

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griechischen Manuscript des Encolpii seyn soll/ wie-wohl es wahrscheinlicher ist, daß Elyot das gantzeBuch selbst gemacht)/ übersetzte Cypriamim de morta-litate ; Pici Mirandul. regulam vits Christi ins Engli-sche/ und starb im Mertz 1546. Wo. Pir.

ELYSIUS, siehe vonFranckenberg (Abr.).ELYSIUS (Joh), einMcdicus von Neapolis, lebtein der ersten Helfte des 16 Seculi, und schrieb Com-pendiumde balneis totius Campanis & TEnarias in-sistas ejusque mirabili incendia , welches der Ve-nedig 1553 in fol. gedruckten Sammlung de Balneismit beygefüget worden. To. Ke.

ELYSIUS (Thom. ), ein Dominicaner und DoetorTheologia von Neapolis/ wohnte 1532 als Provin-cial von Sicilien der Ordens-Versammlung zu Rombey/ war amahi Vice-Cantzler zu Neapolis, gab Pio-

rum clypemn adverJas veterum recentiorumque hse-reticorum pravitatem fabrefactum zu Venedig 1563jn 4, tmö 1569 Christians religionis arcana heraus,lebte noch 1570 in einem Aller von 84 Jahre, und hin-terliiß im Manuskript Librurn notandorum utlbQuodlibetum. Ech.To.

EMANUEL, siehe Manuel.

EMANUEL Palceologus II, des Johannis Sohn, einconstantinopolitanifcher Kayser, gelangte 1391 zurRegierung, und starb 142;. Erhat2odialogosvonder Religion, die noch vorhanden sind; iz/capiradeproceíììone Spiritus S.; verschiedene panegyricosunöprxcepta educationis regix ad filium Johannem in

100 Capiteln bestehend hinterlassen, welche letztere mit-.eunclavü lateinischen Ueberfttzung zu Basel 1578xerruckt worden. Fa.

EMANUEL, ein Patriarche zu Constantinopel, lebteUM 1480, UNd hinterließ ei» responium de antimen-liis, dessen Lat. Latiniuü in seinen lucubrationibus öcepistolis gcdencket. Fa.

EMANUEL Calecas, siehe Calecas.

EMANUEL de Portugal, ein portugiesischer Printzaus königlichem Gcblüte entsprossen, verstand unter-schiedliche Sprachen, war auch in der Theologie nichtunerfahren, schrieb Anatomen formn® politic®, undstarb 1638, den 22Jun. Ane.

EMANUEL (Franc.), ein Portugiese, hat anfangsden Spaniern in den Niederlanden gedicnet, ist abernach seiner Wiedcrkunfft von der Regierung gefangengesetzt und nach etlicher Jahre Gefängniß auf einigeFeit nach Ost-Indien verwiesen worden, wovon dieUrsachen unbekannt. Er ward nach seiner Wieder-kehr von der Prinzeßin Larharina, die hernach Kö-nigin worden, 1654 nach Rom geschickt, schrieb poli-tica militar. biflor. de Catalunna ; wie auch verschiede-ne Tractate, unter dem Titel : Ohms morales, und starbzu Lissabon 1666, i;Oct. Ant.W,d.

EMANUEL (Petr.), ein Dominicaner von Palermo,war Professor Theologiä daselbst, und wegen seinerWohlredrnheit im Predigen berühmt, deswegen erden Studenten die Kunst zu predigen anweisen mnsie.

Er schrieb Ot to di Maria ; fermoni del SS. rofario ; Itrosa trions ante ; tesoro de' miracoli del SS. rofario, und

starb in seiner Vaterstadt im Kloster S. Cita denktenOct. 1671. Ech.

van der EMBD (Goverd), ein Niederländer, übersetz-te des Mr.D.T. V. Y. lesEtats, Empires, Royaumes, \01630 zu Paris in fol. aufgelegt worden, ins Holländi-sche, und cdirte dies Werck 1621 unter dem Titel -°Wercld-Spkgel, zu Amsterdam in fol. rc.

EMBRICHO, siehe Imbrico.

de EMBUN (Valerius Ximenez), ein Carmelit vollAlagona in Arragonicn, verwaltete die vornehmstenAemter seines Ordens, ward endlich Bischoff zuAlge-ri in Sardinien, starb aber bald darauf zu Saragos-sa 1634 den 17 Sept. im;7tcn Jahre, und hinterließ

eßjmulo a la devocion de la anttgua orden de nueßrdSennora del carmen , y la historia y fuceß’os desta fa-grada religion desde Jii fimdador hasta los annos dit ‘97 • forma de inßttuir la cofradia del fanto Efcapaht-rio del carmen ; notas a la régla dada a los religiösesCarmelitas por el patriarcba S. Alberto in 2 Büchern,von denen das letztere noch im Manuscript liegt. Sei-ne übrigen noch ungedruckten Werck? sind: tract. dt

la oracion del Pater noster ; commentaria in sacrasCannelitarum constitutiones; periestus prxlatus &subditus und de viris illustribus ordinis Carmelica*rum. Ant. W, d.

EMC H ARDUS, siehe Eginhardus.

EMDEN (Joach.), ein Deutscher, geb. zuMagdeburg159;, 6 May,siudirte zu Straßbnrg, wurde Pastor, zuNorthausen, schrieb tu deutscher Sprache varioru« 1mortis caiuuin prodromum ; cafus tragicos ; 1’peculuD*palîìonis Christi oder fürgebllOeten Pastions-SpiegeHin ly Predigten; Jesum rypicum, d. i. Erklärung sckvornehmsten FürdilVer von der Geburt Jesu Chri-sti ; pastionem Christi typicam iecundum Leviticuw,Tractat von der genädigcn Einwohnung Gottesin dcnGläubigcn; Mercatorem christianuin Lee. U»dstarb 1650. W, d.

ab EMDEN, ober ab Embden, (Levinus), ein Dokt0>-und Professor Juris zu Franckfurt an der Oder,der Mitte des 16 Seculi. Weil er zuließ, daß seist'Auditores nach den Lectionen ihn nach Hause bcgle>(tcten, und ihn zugleich von ein und andern unkstWeges befragten; so soll das Sprichwort: pl en !,plateis incedore , Gasscnbreit gehen, von ihm sst ^standen sey. Mattb. Haßus in vita Jod. WillichÜ-d’ EMERI (Mich. Particelli), eines Bauern SEaus Particelli im scnensischen Gebiete, wurde in f*-ner Jugend eines Verbrechens wegen zum Tode veurtheilt, fand aber ein Mittel, solcher Strafe zu (Kgehen, und brachte es durch seinen Verstand lweit, daß er unter Ludovico XIII Intendant vFinantzen, und 1643General-Controlleur, 1647^?Ober-Intendant ward, schrieb eine Historie von M«tua, Montferrat von 1628 bis 1630, und star» 'Paris l6;o. Limiers bist. de Louis XIV. Lo.