Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
377-378
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377 ERCOLANI ËRDMANN ERDMUTH EREMITA 378

ERCOLANI (Hieron.), ein Dominicaner von Pa-dua, war Doctor und Professor Theologiä daselbst,^ auch Ober r Provincial von Venedig, und starb 1663,in seinem ;o Jahre. Man hat von ihm arca dd te-fiamento tmnvo.jhpi e le epißole e gli evangelii di tuttoIanno; l.t reggia délia vedove sacre ; l'erotne deüet J'vli-tuditie sacra, feu viras illustrium fœmiaarum in ere-• mis vitam dücentium. Ech.kstCOLANI (Vinc.), stehe Herculanus.^RCOMBERT US, ein englischer Benediktiner-Mönch, war ein guter Grammaticus, hielt sich inbsni Kloster zu Glasco auf, und schrieb de octo par-ijkus orarionis; wie auch Régulas grammaticales.

Die Zeit, wenn er eigentlich gclebet, wird nicht an-^ gcnicrckt gefunden. Fit. Fa.

^Des w’icke (Sarnlon), ein englischer Antiqva-nus, beschrieb die Antl'qvitäten der Provintz Staf-wrdshire, woraus er bürtig war, und ließ vielgcnea-mgische und heraldische Collectanea» Es ist aber"ichts von ihm gedruckt worden. Er starb 1603,o °en n Apr. Wo.

T.. MANN (Christian), ein Geschichtschreiber von-stnrnberg, lebte um 1629, und schrieb: Relationeml storico -parsneticam de facroíànctis iacri romanim ?erii feliquiis & ornamentis, quibus Romanorum^*sares inaugurari, coronari, folennique ritu inve-Ir J confueverunt aliisnue sacris Lipfanis, in im-PCriali Thesauro collectas, ac Noribergx allêrvatis;

Ij ' eillch Noribergam in flore avitx rornano - catho-Cï Religionis, ex antiquiffimis variorum monaste-orum Bibliothecis, veteribusque monumentis, gra-st Ice ^ eiin eatam & expictam, darinne er auf dieLu-vr? Übel zu sprechen ist.

im (Erdwin),einHistoricus vonOßnabrüg,

ist f 1 - 5 von geringen Eltern erzeuget, ward

fch»^.^aterstadt Bürgermeister, schwartzburgi-D^i """^erischer, und der Grafen von Bcntheim,v« RMst, und anderer, gemeinschaftlicher Rath, auchì,, ^Bischer geheimer Rath, und starb den 30co,, im hohen Alter. Er schrieb: Chroni-

I. e P l fcoporum osnabrugensium ab an. 777 adJohann Diereggiuö 1677 zuerst exdif c 5 n P to , cum notis, continuatione, ac prxmislbj u antiquis Westphalix colonis, zu Oßna-Ikisten kdiret, worauf es der jüngere Mcibom^bror,' ^^P^oribus rer. germ. einverleibet. Seinberon ^ ^omitum fchauenburgenfium Lc aliorum

*R.ÖAf 'a noc i> im Manufcript. Fa.

Po,.. ... IHiernn V eitirä sHwhinrr

„••»»«N (Hieron.), -«»-«

3i<utntir* im Bietn,f*«n, fÄ n«6m «m IiVstudwte zu Rostock undJ-na,naym ^,te^n Orte i6;6 die Magister J {, cr »er#

J£ stu f zu Hamburg, und gab da 1 Cabinets-

lttrv^cn Gräfin von Komgsmarck ^hMon

Obcr-Hofpredigcr der königlichen Frau Mutter, und1634 General-Superintendent in Hollstein, schriebVictorinum Strigclium devictum ; DUT. de c<tíf feude facrificio piaculari pronoxa inferendo ; ausfsihp-lichrn Bericht rom Gebet z Predigten; wollte auchdie dänische Kirch-und Schulen-Ordnung in einerneuen Sammlung heraus geben, starb aber darüberden ; Oct. zu Jtzehoe 1637, im 56 Jahre. Mol.W, d.

ERDMUTH Sophia Louise, eine Tochter ChurfürstJohann Georg» II in Sachsen, und Gemahl«»Marckgraf Christian Ernstens zu Brandenburg-Bayrcuth, wurde 1644 den 15 Febr. gebohrrn, undwar mit schönen Leckes-und Gemüths-Gaben'aus-gcrüstct, Sie schrieb einen nettcn Tractât: Hand-lung von Verwelk Alter, des heil. röm. ReichsStände» und derselben Beschaffenheit, welcher her-nach unter dem Titel: Sonderbare Áirchen-Staâtg-und Welt-Sachen, aufgelegt worden,-und starb1670 zu Leipzig in der Ostermesse ohne Kinder. W,

' d. Pau.

EREM BERTUS, siehe Erchembertus, Merember-tus, Rembertus.

EREMITA, PeMegrino, stehe de Venere (Bonaveu-tura).

EREMITA ( Daniel ), war von Antwerpen aus ei-nem edlen Geschlechte, welches er selbst von demjeni-gen petro Eremita herleitete, welcher dieCreutzfahr-tcn verursachte, und das Paternoster erfand. Auchden Robertmn Ercmitam, den Friedensstiffter zwi-schen den Franzosen und Britren, rechnete er unterseine Vorfahren. Er war zwar An. 1584 in dcr re-formirtcn Religion gebohrc» ; veränderte aber diesel-be mit der römisch-catholischcn, und begab sich nach- Italien. Seine Gelehrsamkeit, und sonderlich feinelateinische Oratorie samt der Einsicht in die Politikmachten, ihn beliebt. Er erhielt dadurch bey demGroßhcrtzog von Florcntz eine Pension und die Stelleeines Sccretarü; wurde auch mit dem Loilorcdo ineiner Ambassade nach Deutschland zu dem Kayscr undan die vornehmsten Höfe abgefertiget, um'den Toddes Großherzogs Ferdinandi I anzusagen, und vorden Cosinus Freundschaft zu suchen. In dieser Ge-fandschast bekam er überall grossen Beyfall, und we-gen feiner sieben Sprachen, die er verstand, von demChurfürsten zuMayntz eine goldene Kette mit dessenBildez wurde auch nachgehends eine gemeine Zn-fiucht aller Deutschen, die nach Italien rciseten. VomJos. Gcaligcr war er ein beständiger Freund undvon dem Gcioppio ein starcker Widersacher. Als er1603 einen lateinischen Panegyricum auf des (EofmiII Vermählung mit der österreichischen Ertzherzogin,Maria Magdalena, hielt: so urtheilten die bestenMeister in dieser Kunst, derselbe sey so ausnehmendschön, daß Eremita unmöglich noch eine solche Redehervor zu bringen vermögend sey. Er bewies aber1609/ daß es ihm nicht unmöglich sey, als er demAa; Groß-