Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
407-408
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ESPRIT

ES RA

ESSEN

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ESQUIVEL

gregation, wurde wegen seines artigen Natureis undschöner Schreib-Aet bey dem Cantzlrr Gcgvicr be-liebt, welcher ihn a» seine Tafel zog, ihm cinePcn-sie» von ;oo Thaler gab, eine Pension von 2000Pfund auf eine Abtei), und den Titel eines Staats-Raths zuwege brachte. 1639 nahm man ihn als einMitglied in die Académie ftancoise auf; und 1644wurde er bey dem Cantzler angeschwärtzt, welcher ihmseinen Abschied gab, worauf er wieder in das Semi-narium von St. Magloire kehrte, aber den Ordcns-Habit nicht wieder annahm. Nach einiger Zeit räum-te ihm der Printz von LcntyeineWohmmg in seinemHanse ein, gab ihm eine Pension von 1000 Rthlr.und als er sich verheyrathete, seiner Braut eine Ver-sicherung von 40000 Pfund auf die Graffchafft Pcr-zcnas; die Madame dc Longveville aber schencktc ihm15000 Pfund baarGeld. Als sich der Printz vonConty in sein Gouvernenient nach Langvedoc begab,allwo er gestorben, begleitete ihn Esprit dahin, undstand in solcher Hochachtung bey demselben, daß alleAffairen des Printzeu durch seine Hände giengen. Nachdessen Tode blieb er in Langvedoc, und starb zu Be-

- ziers 167^,6 Julii. Seine Schrifften sind la .faustete

■ des vertus humaines , so Mr. Louis des Bans IN seiner

- I'an- äe connoitro Ie§ Iiommes meist abgeschrieben;paraphrasé de quelques Psaumes. Es soll auch diefrantzösische klebersetzuirg von PUnii panegyrico, wel-che 1677 z» Paris gedruckt worden, seineArbeit seyn.Hist. Nie.

ESPRIT de Cabars, siehe de Villermont.

dc ESPUJOL (Sigismund.), ein spanischer JCtus,war im Anfange des ip Srculi Advocat zu'Barcello-na, und schrieb indicem' stngularium materiàèurnDpstorum practicorum Caraloniœ, in quo latebrae inapparàtu Thom. Alleres abditx demonstranrur, gabMich. Ferrer observantías sacri régir Catalonix sé-natus hcraris. Anr.

ESQUIRE t^ilb), sieheSquirc.

ESQUIVEL (vldacus de Alaba), flehe AJaba.

de ESQUIVEL ( Franc. ), ein Spanier, war um1616 Ertz-Bifchoff zu Cagliari und Primas von Sar-

- dinien UNd Corsiia, UNd schrieb relacion de la inven-

tion de los cuerpos Jantos , que en los annos 161.2,.iät4yj6i 6 fueron ballade en varias igleßas de la ciudad deÇaller y fit Argobistpado., Anr., ' '

ESQUIVEL (Hyac.) , ein spanischer Dominicaneraus Biscaya, lehrte die Philosophie zu Valladolid,

- wurde 1625 ein Mißivnarius inJapan, profitirte dieTheologie zu Manila,und kam 1635 von einem Schiff-mann, mit dem er nach Japan fahren wolle, verrä-thenschcr Weise ums Leben. Man hat von ihm m-

cabulario de lengua japona y de efpanola > vocabulariootro de la lengua de los Indus de Tancbuy Lee. . Ech.

de ESQUIVEL ( Joh. Navarro ), ein spanischerTantzmeister von Sevilien, im 17 Scculo - schriebdifiurfos fibre ei arte del Daugado y fus exeelenciasLcc. Ant.

E S R A, siehe Esdras.

ESRIEL, ein Unbekannter Nabbi, von dem eine Aus-legung des Früh Gebets in der königlichen Bibliothekzu Turin im Mauuscript anzutreffen. W.

ESRIEL ben Mole, ein pohlnischer Rabbine zu Tar^nigrod in der letzten Helfte des 17 Secnli, schrieblrxredirarLin Israelis , oder Predigten über den Tal-mud, die nach seinem Tode zu Franckfurt an der Oder1691 gedruckt worden. W.

de ESSARS (Nicolaus), siehe de Herberay.

ESSEBIENSIS (Alex.) , siehe Alexander.

ESSEBURNUS, oder Escheburnus, (Henr.), sieheIleiuicus.

ESSEN (Andr.), ein niederländischer Theologus, ge-bvhren i 5 r 8 imFebr. zuBominel in Geldern , siudir-te daselbst und zu Utrecht, legte sich auf dir Philoso-phie, Mathesin,und Theologie, ward rüzqCandida-

• tusMinisterii, i^oMagister-1641 Pastor znNcbcr-langbroeck im Utrcchtischen, und 1645 zu Utrecht Do-ctor Theologiä, hierauf 16; i Pastor, und endlich1653 Professor Theologiä zu Utrecht, schrieb: Syste-ma theologicum in 3 Towts; Synopsiu controverse-rum theologicarum, &indicem iocorum roríus Sçri-pturx sacrx,; compendium theologix dogmaticum ;

- triumphum Crucis f. íldem çatholicain de satisfa-ctioile Jesu Christi, asterram 8c vindicatam ab obje-ctionibus 8c exceptionibus socinianis, nominarin»vero ab illis, quas so an. Crellius in resp. sua ad h'brum Hug.Grotii de eodem argumento protulir, ist

lateinisch - und holländischer Sprache, welches Bucher den Staaten von Utrecht dcdicirct, auch darausProfessor worden; de möralitate Sabbathi; disqui'sirionem de móralirnte Sabbathi hebdomadalis.adColoss. II, 16,17 ; Distèrtationes de perpétua mora*litate Decalogi 8c die Sabbathiftstber Äbr.Heidanut»’vindicias quaiti prxcepti in decalogo wider den ältlern Franc. Burmann ; defensionem conlilii theolo'gici ultrajectirti de canonicatibus 8c vicariatibus, I*de abufu bonorum ecclesiasticorum , wider <£u tfetrtiium, darauf Maresius in den Vindiciis de Canssticis ultrajectinis geantwortet; apologiam pro rni'nistris in Anglia non-conformistis; dislide subjecti 0 'ne Christi ad legern divinafn ; doctrinam de nost saredemtione per meritum Jesu Christi, wider 3 °‘Crellium; Instructionem salutarem de Judiths ; ref u 'tationem vere-catholicam contra Pontificios, p r *'fertim contra áuélorem feripti, Montstopper dict 1 'Orat.de tractáttóne verbi divifti ; de celsirudine pef*severantix ; in obitum Guält. van Bruyn ; it. in ob**turn Gisb. Voetii ; und im Holländischen : Verbands

• ling van de geduirige Sedelikbeydt der tien Gebodeffi et>fio ooeb béfinderlyk des Rüst - Dags ; Tocgit op r 4 br-Heidani vonden of Rapfidhtm, aengaande den RstJ ,

: Dagb en.denDag.des Heeren ; eine Betrachtung "bAdie Parabel Alatrhxi XIII, 24 Iqq. wider Joan» ^

. Labadie und seine Anhänger; welches letztere

1671 zu Cassel deutsch heraus gekommen; verspraw

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