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EXSUL
EXUPERIUS
EYB
EYCKIN
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22 Decembr. studirte zu Padna die Rechte , nahm zuBourges dieDoctor-Würde an, und gab 12 Jahr ei-nen Advocaten ab, wurde darauf General-Procura-lor des königlichen Fisci in Dauphine, und endlich ob-gedachter Präsident. Unter dem Könige LudovrcsXIII ward er oberster Präsident des Parlaments zuChambery, und i6z4 schickt« ihn derselbe nach Pigne-rol, worauf er zu Grenoble nach ftiner Zurückkunfftl6zß den 24 Julii verstarb. Er gab orthographiait!fecundum pronunciationemlingux galiicce; decisio-nes juridicas in frantzösifcher Sprache; Volumen epi-stolarurn; wie auch einige Verse und Gcdächtmß-Müntzen heraus. Sein Leben hat Anton Bonielvon Carillon beschrieben. Yom.Pap.
nX 8 k 7 L tckurraanus (" Pasq'uillus') , siehe von Hütten
„(Ulrich).
ßxsup ER ANTIUS, «in Präfectus in Gallien,gebürtig von Poitiers, war ein naher Anverwandterdes Poeten RuriM, bemühete sich 4l7die römischenGesetze in Armorica und Aqvitanien wieder in Gangzubringen, stellte auch in diesen Provintzen, welchedurch die Gothen ziemlich mitgenommen worden, dieRuhe wieder her, ward aber endlich zu Arles 424<n einem Aufruhr der Soldaten ums Leben gebracht.Er hatte einen Bruder,Nahmens Gvintilianum, dersich zu Bethlehem bey dem -H. -Hicrsnymo aufgehal-ten, daher auch dieser Kirchenlehrer eine besondere 'Epistel, die noch heut zu Tage vorhanden, anExfupe-rsnrium abgeschickt, worinne er denselben gleichfallsseine Güter und Würden zu verlassen, und dagegenzu Bethlehem nach Art der Mönche zu leben, aufmun-tern wollen, womit er aber kein Gehör angetroffen.Es stehet dahin, ob er nicht eben derjenige Exsupe-rantius sey, so diakurtze Historie äs beliis civilibusverfertiget. Hist. iiter.de la France.
^XSUPERANTIUS (Julius oder Lucius), ein la-unischer Historiens, aus Gallien gebürtig, soll im4Eeculo gelebet haben, schrieb deMarii, Lepidi 3 cSertorii beliis civilibus; welches Buch in unterschie-denen Collestionibus Fcriptorum historia romansgedruckt worden. Viele halten dasselbe vor einen
^kiirtzen Auszug aus Saiiustü Büchern. Fa.
XTER (Abraham), ein Deutscher, lebte um i6go,sind schrieb den Lompaß Der Liebe; die schöne Ju-si«, einen Roman, so er aus dem Frautzösischen
p übersetzt.
^XUPERIUS, ein Redner von Bourdeaux gebürtig,dessen Ausonius in den elogüs der dasigrn Profesto-sium gedencket, lehrte eine Zeitlang zu Toulouse, wo-selbst er die beyden Printzen, Dalmaeium und Anni-dalli«num,Uontìantii Lhlori Enckel, in derBeredsam-^lt unterwiese. Diese brachten ihm das Gouverne-ment von Spanien zu weg»,welches er auch wohl ver-waltete, bis er sich daselbst einen satksamcn Reichthumerworben, womit er nach der Hand nach Gallien zu-rück kehrte, und zu Cahors in der Ruhe sein Leben^schloß. Ausomi pro £. c. 17. Hifi. Iiter. de la France
de EYB (Albertus), war beyder Rechten Doctor,Pabsts pli II Cubicularius, wie auch Canonicus zuBamberg und Eichsiädt, und starb um 1470. Erhat Margaritam poericam, epistolarcin 3 c oratoriam,welche zu Nürnberg 1472, zu Rom 747; und zu Ba-sel 1495 tu so!. gedruckt worden; rrast.cle ro uxoria,und eine Epistel de préparations ad mortem geschrie-ben. Fa. Beughcm incunab. typogr.
ab EYBEN (Christian Wilh.), ein JCtus und Sohn-Hulverici, war anfangs baaden - durlachischcr undbrau»schweig Mischer Hof-und Cantzlcy-Rath, her-nach seit 1699 hollstein-gottorpischer Staats-Rath,1718 des Bischoffs von Oßnabrück Cantzler, undschrieb diss. de ordine equestri veterumRomanorum,welche auch in des de Saüengre thesauro antiquitac.roman, stehet; disp. de stylo curiae rom. in titulis in-terdum plumbeo imo cereo ; gab Tob. Magtri epo-nymologium criticum starck vermehrt; die schles-wig-hoUsteinische Landgerichts-Ordnung und Ast»controversts de íuccefíìone in comitaribus oldenbur-gico 8 c delinenhorstano hsreditaria heraus, ließ IMManuscript corpus constirurionum 8 c Jegum funda-mentaiiutn Imp. roman. germ. Nebst ander» mehr.Mol.
abEYBEN (Huldericus,Ober Ulricus), ein JCtus,ge-bohreu zu Norden in Ost-Frießland 1629, den 20N0V.studirte zu Rinteln, Marpurg und Giessen, promovir-te am letzten Orte inDsetorem, war Professor Jurisallda, erhielt nachgehends dreStelleeines RathsundProfessons zu Heimstädt, wurde 1678 vom Kayftczum Assessor des Cammer - Gerichts zu Speyer, und1680 zu stimm Rath ernennet, kriegte auch eine Stel-le unter der unmittelbaren Reichs - Ritterschafft amRhein. Er verheyrathete sich viermahl, und starb1699, den 2; Jul. Er schrieb: Fiesta juris feuda-lis; Dissertat.de tutela foeminea, de fonte juris, deregalibus privatoruin, de titulo Nobilis, de feudasolari, de testamento Principis feu ComitisS. R. I.die man auch in Abasv. Fritj'chn Jure publico T, IIantrifft, de origine & usu juris canonici in terrisProtestantium, ad nobile 3 c deeantatum in Foro ca-put per tuas 58 X. de appellationis recusatione 5 crelatione, de constitutione Sc juribus factorum feuinstitoram ; obfervata theoretico-practica ad In-stlcutiones , u. a. m. welche Wercke 1708 von Ioh.Nie. -Hertio zzr Straßburg in fol. zusammen rdirt wor-den. N, g.
EYCK, siehe Eich.
van der EYCKEN, oder Leonards (Jòh.), tin Do-ctor THeologiä und Professor zu Lösen, von Hassekt,war in der hebräischen, griechische» und lateinischenSprach« wohl erfahren, schrieb fententiamHasseliisuper fasto Nectarii Patriarch® constant, circa subla-tionem confessionis, wohnte dem Concilio zu Tridentbey,und starb daselbst 1551,4 Jan. A.
van der EYCKEN (Sim.), siehe a Quercu.
von EYCKIN (Anna Elifab.), siehe Lchlepufcli.
Ff 2 van