Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
461-462
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schrieb Syntagma historiae evangelicae harmo-

PAi> Um ’ Wn ' > I ^ 59 - Ei.

BER (Anton.), siehe Leucht (Christ. Leonh.), iwNrichen Faber (Guido).

îsì ( Anton -)> ftanzo .

•p^yçert von Peroges, gebohren ;u Bourg en Brestde,, 4 L>ct. 1557, gab, nachdem er dem Studi-'kn zu Paris, nach diesem aber ju Turin obgelegen,"•ib an dem letztcrn Orte in seinem 22 Jahre die^sccvr-Würde angenommen, zu Chambery eineng,TOocslfcit ab, ward aber wegen seiner sonderbaren^wschicklichkcit gar bald von einer Ehrcnstelle zu der"Udern befördert, bis er endlich 1610 nicht nur ober->' 9 ' Präsident des Senats zu Chambery, sondern auch«nnvch à diesem Jahre Gouverneur von Sa-^Kn und aller disscirs der Alpen gelegenen Provin-b wurde. An. 1618 wurde er zugleich mit dem^kdinal von Savoyen, LNauritio und Francisco Veg „ach Paris geschickt; da ihm denn der Königud^icus XIII die Ober-Präsidenten-Stelle in/^Parlament zu Toulouse anbot, die er aber aus-Dalagen. Erstarb zu Chambery den 1 Mart. 1624.^. 9 Ue Schristten sind: jurisprudentix papinianex^Enrla, ad ord. institution, impérial, estormata; de°utisferrati Ducatu contra Ducem Manrux proüc e Sabaudix coníultatio ; de variis nummario-tin' 1 ^Jbitorum folutionibus adv.Carol. Molinxum;[ e ; C ^ c ltf;ittî von Quatrains moraux, welche nicht al-bei ^îvnders heraus gekommen, sondern auch mitauf Quatrains Guidcnis du Faur, Hen'ns von Pibrae,^Beleget worden; rarionalia in pandectas ; conje-. c arum Lib. XX ; Je erroribus pragmaricorum 8tferp retum j ur j s ckijiaJes 4 Tomis, dakwlderVorgias schrieb. Nie.

bür (àron), ein JCtns, war Cantzler am schwartz/'^rg>scheu Hofe inDeutschland, schrieb einen Lracrat{^^"stione regenda in rebus publicis, welcher ZU-iu» t6< ^5 wir Ahasv. Frilschens Noten zu Franck-Isi E *** 4 gedruckt worden, und starb den 20 Febr.

^Aßp'^ 7 4 Jahr. W, d.r^,, st (Basiiius), ein berühmter Scribeut, zu So-der Nieder-Lausitz 1520 gebohren, hat zuauf i &fr $ UIIÎ) ÖU f andern Academicn studiret, dar-tUdii^ Nordhansen, Tennstädt und Qvcdliuburg,aber zu Erfurt die Rector-Stelle bekleidet,Wklck ^ kr den thesaurum eruditionis Scholasticx,^uchnerus, Lellarius, AnSr. Stübci, Jc>.geg^-Eessnerund zuletzt Lcich vermehret, herausauch Lukhcri Anmerckungen über das ersteîqkîj jàsts, IW& bes Rrantzii Chronick aus dem4 eV ß‘ ' ci H’n ins Deutsche übersetzet; ingleiche» an denge pop wagdcbmgischcn Centurien gearbeitet; einbderer e , nea aus den Schritten Lueheri und an-statt Männer von den novistimiz und

^stipr Umarurn beparatarum zusammen getragen;t)n, scll °Iasticatn, unb andere Bücher geschrie-ist 1576 gcltorbktt. Fant. Lu.

FABER (Christian Friedrich), von Blaubeyern, stu-dirte zu Tübingen, und ward 1706 daselbst Magi-ster, 1729 Repetens des fürstlichen Stipendii daselbst,folgends 171z zu Bietigheim, und 1714 zu Stutefisch Fante, ein Ritter und sard Diaconus; ferner 1729 Pastor bey S. Lcon-

hard, 1733 Special-Superinteudens und Spital-Prediger, und dann 1742 fürstlich-würtembersischerConsistorial - Rath und Stiffts-Prediger zu Stut-gard, wie auch schon von 17;8 zugleich Abt zu St.Georgen, schrieb : De provocations in vallem Josa-phat, Predigte», und starb 1744 den 29 Sept. im 58Jahre.

FABER, (Christoph.), siehe von Witte (Theodorus).FABER (Claudius), siehe de Vaugelas.

FABER, oder le Fevre, (Dionyf. ), ein Cölestiner-Mönch von Vendôme, gebohren 1488, ist zu ParisMagister der freyen Künste worden, hat daselbstThcodorum Gizam und andere griechische und la-teinische Seribenten öffentlich mit grossem Ruhm er-kläret, und ist iyz8 gestorben. Bu.

FABER (Felix), siehe Fahr! (Felix).

FABER (Francise.), siehe Xcechrir.

FABER (Georgius), ein deutscher Medicus, siudirtezu Padua, gab zu Friedberg in der Wetccrau einenStadt-Physrcum ab,florirtc zu Anfange des 17 Sc-cnli, hielt mit Jabeicio -Hiloano gute Freundschaft,ließ unterschiedene Observatione- des -Hiloani Ope-ril>us einverleiben z als Observar. de inseiicistlmosuccessu croci metullorum ; übersetzte ÍMV. Eatala-rri Diseurs von der Natur, Tugenden, Eigeizschaftenund Gebrauch des Einhorns aus dem Französischenins Deutsche; schrieb auch einige medieinische Epi-steln, die Ich. äHornung seiner zu Nürnberg 1625!»4 heraus gegebenen Cistx medics beyfüge» lassen.Li. Ke.

FABER (Gregorius), ein Jesuite von Morsburg mdereostnitzer-Dioees, gebohren 1567, lehrte dieRhe-torik 17 Jahr, und nebst andcruDiscipliuen die Mo-ral-Theologie eine lange Zeit, starb. zu Eostnitz 29Apr. 1653, und ließ bivium religionis, welchemWerckc er aber seinen Nahmen nicht vorgesetzt. AI.FABER, oder Faur, oder Fevre de la Boderie (Gui-do), ein französischer Theologus, gebohren 1541 den9 Aug. zu Boderie, einem m der Nieder - Normandiegelegenen und ftmcm Vater zugehörigen Orte, daherer Loderianus gencnnet wird, begab sich in denZkistlichen Stand, und diente dem Hertzog Franciscovon Alengon als Secretgrius und Dollmelscher, weiler nebst den orientalischen, auch die spanische, italiä-nische und andere europäische Sprachen sehr wohlinuc hatte. - Jmmittelst trifft man unter seinenSchrifften ein Gedichte au, darinne er sich beklaget,daß er vor seine zehensährige Dienste noch keine vonden Belohnungen erhalten, welche man ihm verspro-chen : dergleichen ihm auch schon vorher begegnet, alser zu Antwerpeir an den biblüs polyglortis mit gear-beitet, dabey aber vor sein Geld leben, und so gar

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