Band 
Zweyter Theil D - L.
Seite
479-480
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FABRIGIUS

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FABRICIUS (Alex.) siehe Angélus.

FABRICIUS (Andr.), d» Probst der Canonicorumdes Collegiat-Stiffts zu Oettingen, aus einem Dorfe

• im Luttickifcken, hat unter seinem Bruder zu Jngol-. stadt die Philosophie und Theologie studiert, auch scl-bige zu Löven gelchret, sich in Roui eine Zeitlang auf-gehalten, harmoniain consestionis.augustan«; rra-gcedias christianas; Carechistnurn roimnuin ex de-creto concilii tridentini editum; Brist auf den evan-gelischen Aug -Apffel; Ausbutzer des Brillen-Bu-yers, nebstaudcrn Schrifften verfertiget, und ist 15S1in seiger Probstey verstorben. A.Fa. Sw.

FABRICIUS (Andr.), ein Sohn Georg Fabricii,gebohren 163z,.den 2 Nov.zu Treuenbrietzen in derMarck Brandenburg, war Archidiaconus zu St. Js-hamtis, und Senior im Ministerio zu Magdeburg,

schrieb coronam pœnitenti® spiritualem ; 12 prcdig-

reu wider die böse Welt; Leichen-Predigtcn,und starbden y Jun. 1-685- W,d. Fa. Zsettnera Clerus joan-neus magdeb.

FABRICIUS (Andr.), vonChemnitz, ein Bruder desberühmten Gcorgii Fabricii, ward Philosvphiä Ma-gister, und Rector zu No.rdhausen, daraufi562Dia-conus an derPeterö-Kirche, 15Ü; Pastor, i§68 Pastorzu St.Nicolai zir Gßlebcn, und starb allda 1577, den26tenOct. Es kamen von ihm 1557 Ciu-uFus lacry-mans in Versen, Wie auch der heilige, kluge und ge-lehrte Teufel; 1569 Bericht vom Gesey Gottes,1570 Send-Brief an feine Pfarr-Rinder, und i;86^aus-IRirche rc. heraus. Fa.

FABRICIUS (David)', "ein Prediger zn'OsterlabeyNorden istOstfricßland, ward 1617 von einemBauer,welchen er in öffentlicher Predigt, nicht undeutlichDicbstalö beschuldiget, erschlagen, und schrieb kleineostfriesischc Thronica, von crlpcken besonderen Gerschiedenisien, de stck in Gstfriesiland und den be-nabarden Grdcn thogetragcn, Welche mit einerFortsetzung 1640zu Cmdcn gedruckt worden. Bertramin parergis ostfristcis. Fa.

FABRICIUS (Eberhard.), fyat 165 ^ gloriamFuIdie,f. vitas 8 c res gestas Abbatum fuldenüum jtt Giessen IN8 , kein Gallium enueleatumzuCölllt iN4cdirt.

FABRICIUS (Ericus), von Stockholm, fiorirte um1617 , und schrieb introductionem historicam; Ca-nonem theologicorum principiorum und Eteome-trum. Fa.

FABRICIUS (Ern. Fristet-.), ein Mcdicns, practicir-te anfangs zu W'un, hernach um 162Ü zu Hamburg,und schrs.b anatomen philosophiciin medicin« gale-nic« Lc hermeticT. li'lol.

FABRICIUS (Franc. ), ein Literator im 16 Seculo,von Dürcn, imHertzegthum Iülich hat inFranckreich2ldrianunr Turncbuin und Hetrum^amunr gehöret,und ist zu Dnsseldorff am Gymnasio Rector worden.Er starb 157z, den 25 Mcrtzstm 47 Jahr seines Alters,und hinterließ historiam Vir« Ciceroni;; annotatio-nes in Tcrentium', in Tuiculanas Cic. quaest, ; Scho-

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stia in Paiili Or.oßi: htôpmm , î .,.djíçipiinam, (chol*; '■ dülleldorpiensts-;i,npr-s in,Verrinar»-I Scìí j j ir. ist.orationes aliquot- 'Cicertmis, Übersetzt^-guch \Plutaf"chi lib. de educandis,'liberis-imb einige erationes.Af'• ■ JU ins Lateinische. • Ar Fa. Teilt Ha^.s«:.'.-FABRICIUS (Franc,), ein Medicus von Ruremoni'bürtig, Hat zuAchen practicirct, und de balneorum,

quoe sunt Aquisgrani & Forcen, natura ac-fiicultatri'bus, wie auch Consilia de aithnkide, welche. 1ci-iö seiner Sammlung der Consilicmim de ^hriri'dis prsservatione Lc curatione » die zu Franäsuct1592ÌN 8 gedruckt, Mit beygefüget hat , geschriebcniauch Gregorii Nazianzcni griechisches Gedicht &Christo patiente in lateinische Verse übersetzt, und ist. 1572 gestorben. A.Fa. ;

FABRICIUS (Francisons) , ein reformirter Theol^gus, gebohren l66z,dew 10 April zu Amsterdam,:^dirte allda, und legte sich sonderlich auf die morgechländifchen Sprachen, zohe i6zi auf die AcadewRnach Leiden, ward 1687 zum PredigeAmte nach Ezen eingeweihet, allwo er 9 Jahr blieb, und endM1696 als Prediger nach Leiden kam. Allhicr wnldfer 1705 nach Johann Triglands Tode, dem er auchals Aufseher und Vorsteher über die niedrigen SÄ")

■ len gefolgt, zum Professor der Gottcsgelahrhcit Gwchlet, und legte, um diesem Amte- bester vorsteht"zu können, die Hclfte von seinem Prediger-Dienst,nebst den dazu gehörigen Einkünften nieder.

dem er viele Jahr die geistliche Beredsamkeit gelelst'ckhatte; so wurde er 1722 mit dem neuen und vorhmnoch nie gehörten Titel eines Professons eloqneo a ,sacrœ beehret. 1716 ward er von der königlich '' ^glischen Gesellschaft zu Fortpflantzung des Glaubenszum Mitgliede angenommen, und starb 1738, ^»^7Jul. zu Leiden. Seine Schrifften sind traft, dei?)

ccrdotio Christi secundum ordinem Melchisedp cl ’christologia noachica 6c abrahamica; fides christi 3 . 11

■ patriaroharum dc.propbetarum ; orationes duac, p r ‘?de icholis prophepmim, altéra de lcriba edoftstregno cœlorum ; Christus unicum & perpetuunti 1111 ^damentiim ecclesue ; oratio in nataîem CL live 3 ",num jubilaeum tertium academi* lugduno - bata')*’theologia christiana ex solis Christi verbis succ“fte adornata. AE.

FABRICIUS (Fridericus), ein lutherischer 2 h(^gus und Sohn'vinccntii Fabricii, gebohren zutin 1642, den 20 April, hat sich zu Leipzig aus ^orientalischen Sprachen und Theologie gcleget, u ^sich nachgehends nach Jena, Leiden und Utrecht rfüget, worauf er in Stetin zum Diacono berust^worden, auch nachgehends das Pastorat und ^rat daselbst an der Nieolai« Kirche erhalten, ll » p |rWittenberg in Doctorcm Theologia pronroviret. ^,starb 1703, den ii Nov.nachdem er des Km‘^ smentarium in Malachiam übersetzet, auch Uttterso ^dene Lieder; Entdeckung und Widerlegung ^rhümer Ich, Ernst pfüls; Observationes