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F AB RICIUS
FABRICIUS
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auch daselbst in dem Lazaret, wurde nachgehends Me-biens bey dem Grafen von Sohns, gab seines Va-ters Schriften herarrs/und starb 1668, l8 Noveucher.Fr. Fa.
FABRICIUS ( Joh. Jacob), war ;» Lcnncp gebühren,und lstudirte zu Rostock, ward 1644;» Dortnrundordinier, und Pfarrer zu Schwclm, kam 165, nachZwoll, und 1660 als Stadt-Prediger nach S"!tz-dach. Ob er gleich auf fürstlichen Befehl nebst demSuperait. Brawe rrnd-Pfarrer Florins wegen, man-cherley Verdachts und Beschuldigung unrichtiger LehreseiuGlanbcns-Bckernrkuiß ablegen und testimonia bey-bringen muste, und damahls beybehalten wurde, so di-mittirte man ihn doch 1667, worauf er in Hollandlebte. Er schrieb Lewugung göttlicher Wahrheit vonder Gottseligkeit; Zeugnisse unterschiedlicher Theo-logomm von seiner Lczcugung ; Wahrheit widerdes Schcidlcrs in Lennep Lästern und Toben;gleichfalls in deutscher Sprache, Aigyptum indura-tum ; von der Wiedergeburt und wahrhafter V>nsse;Erklärung der Predigt Lyrisch MattWV.Vl Lc VII;von dem ictzigcn abtrünnigen Maulchriicenthumc,und starb lüg/ den 4 Martii zu Amsterdam. Fr.W,d.
FABRICIUS (Joh. Ludov.), ein Doctor und Pro-fessor Theologià zu Heidelberg, wie auch chur-pfaltzi-scherKirchen-Rath, gebühren zu Schasthauscn >6z2,29 Jul. war Joh. Fabricii Rcctoris zu Schaffhau-ftn Sohn, studirte zu Cölln, Schaffhaufen und Ut-recht, faffete an dem letzten Orte, auch andere zu un-terrichten, die chronologie und historiam universa-lem vom Anfange der Welt bis auf die Zeiten Lon-stantini M.in Tabellen, und zohe den übrigen Theilder Universal-Historie, bis auf seine Zeiten, kurtz zu-sammen. Nachgehends reisete er mit einem Edel-mairn in Franekretch, und bekam hierauf zu Hei-delberg die Profeßionem extraordinariam Liugvägrä-cä, muste aber im selbigen Jahre mit dem BaronLudwig von Rothenschild alsHof-Mcistcr in Fr.anck-reich gehen, welchen er auch weiter nach den Haagund Engelland geführet. Als er in Leiden ankam,erhielt er die theologische Profeßion in Heidelberg, wo-selbst er es so weit brachte, daß die .Examina der can-didatorum ministerii nach Ursini catechest , lindCalvini institurionibus geschehen muste. Weil aber dieFranzosen Heidelberg gantz ruinirten begab er sich nachunterschiedlichen Orten, und endlich nach Franckfurt,woselbst er auch die Archive der Universität Heidel-berg in Sicherheit brachte, und endlich 1697 ,1 Febr.starb. Er schrieb apologericum pro genere huma-ne» contra caiumniam atheismi; deviisDei, an 3cquoufque sint similcs viis hominum; da fymholicaDeiviiione; de ludis scenicis, welcher Traetat auchin Grnmvii thesauro Tom. VIII stehet; de side in-fantulorum ; de baptismo infantibus heterodexo-rum conferendo; de fustis ; de enthusiastno ; detheologia; epistolas ; meditariones circa scienti*principia ; dialexin de ILmicibus obsequii erga ho-
mines; opnfcula varia ; welche Opera zu,Durch 1698in 4 zusammen gedruckt seyn, nebst feinem Leben , stJoh. -Heinrich -Heidegger hinzu gefügt.
FABRICIUS (Joh. Seobaldus), ein älterer Brudekdes vorigen Jchann Ludovici, gcbohren zu Spcy^1622, hielt sich anfangs zu Cöün auf, und wurdenachgehends zu Heidelberg Professor Histor. und gra^ca Lingoä, wie auch Prediger, schrieb ein rhearru-n
, hieroglyphieum ; historiam urbis heidelberg.i f‘Jul. Caesarem numismatieüm ; de-unitate eccieli^britannicsE ; ingleiche» Manhemium & Lutherasl 1cœlaream &c. Fa.
FABRICIUS (Laur.),^ aus Dantzig, war Philos.gistcr,Prof. hebr.Lingvä zu Wittenberg,undSenior betAcadémie, schrieb parriciones codicis hebrari;metr!calNIlebracorum vet. öcno vam; traft. c!e Schernl-ampho-raich itfu 8 c abusu apud Judaeos; dereliquiis ftrt'ctis fyrarum vocum in N. T. astervatis; das Lebch
3 cju in Predigten abgetheilet; und starb 28 2 IP rl1629, im 74 Jahre. Fa.
FABRICIUS (Laur.), ein deutscher Poetr in der er^steil Helffte des 17 Seeuli, hat epigrammara undanagrammata, auch eilt deutsches Carmen in laudewNie. Scribonii, so dieses luiibus anagrammaticis g ot 'torpiensibus mit angefüget sind/geschrieben, Uttdw"'sain germanicam im Manusen'pt hinterlassen, hkol.
FABRICIUS (Man.), gcbohren zuWilsterninSstk/niant , wo sein Dater Michael Stadkprediger w"'-den 28 Aug. 1576, studirte die Medicin 4 Jahr stWittcnbcrg, hernach zu Leipzig, Tübingen, Pad«^Fcrrara, Bononicn, Pisa, Flole»tz,Sicna unhwurde 1602 zu Basel Doctor, 1617 Porta laur-J^sar. gab hernach in seiner Vaterstadt und inmarn g8 Jahr lang einen Practicum ab, schrieb «E
inaug. de cancro non ulcerato feu aposteinol 0 ’Kai'J-ioi-M 'koiuiäios-, ließ Hippocratis aphoristno- '
Verse übersetzt, nebst verschiedenen Satyren imM'inuscript, und starb den zFcbr. 1640, im 64 3^y^'Mol. .
FABRICIUS (Martin. Theodos.), Í)slí zu Ende W16 Seeuli gelebt, und harrnoniarn historia: pasiioN& resurreäionis Christi, deutsch, lateinisch, 9 r Lchisch und hebräisch zu Wittenberg 159; in 8^ret. W.
FABRICIUS (Nie. Claud.), siehe Peirescius. ■ -
FABRICIUS (Otto), stehe Schmid.
FABRICIUS (Petrus), ein Jesuit von ZndzinGroß-Pohlenwar Neetor zu Pultawa, 3 al ' 0& L},Calisch und Cracau, nachgehends aber Provi» „und lebte in grossem Ansetzn; übersetzte Thow^.Lcmpis Bücher von der Nachfolge Christ',
Pinclli meditationes de eucharlstia, und /toö.suint tr. de gemitu coJun;bje, it. de 7 verbis a .hsto in cruce prolatis in feine Muttersprache,^j-auch Phil. Baoaldi libelium Je symbolis py r “ a " jsslcis heraus, und starb in Cujavikn 1622,25 '
71 Jahre. AI. Fa.
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